Sogar das Auswärtige Amt warnt

Diese Kleidung kann Ihnen auf Karibik-Kreuzfahrten richtig Ärger bringen!

Kreuzfahrt Karibik
Landgang in der Karibik – aber bitte nicht in der „falschen“ Kleidung
Foto: Getty Images

Aufgepasst beim Kofferpacken – wer die falsche Kleidung mit in den Urlaub nimmt, kann richtig Ärger bekommen. In manchen Inselstaaten droht schlimmstenfalls sogar Gefängnis.

Gemeint ist Kleidung mit militärischen Tarnfarben und/oder -mustern – denn das Tragen ist in manchen Karibikstaaten für Zivilpersonen verboten. So weist das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Barbados explizit darauf hin: „Es ist untersagt, in der Öffentlichkeit Kleidung in militärischer Tarnfarbe oder Muster zu tragen, dies ist ausschließlich dem Militär vorbehalten.“ Dasselbe Verbot herrscht auf Trinidad und Tobago.

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Von Geld- bis Gefängnisstrafe

Auch auf St. Kitts gilt das Verbot laut der Seite „Karibik Urlaub“. Auf Antigua kann das Tragen solcher Kleidung laut dem „Antigua Observer“ gar mit einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Dollar (ca. 1755 Euro) oder schlimmstenfalls einem Jahr Gefängnis geahndet werden. Doch nicht nur in der Karibik, sondern auch in anderen Ländern ist das Tragen von Tarnkleidung strafbar, so laut „Telegraph“ unter anderem in Saudi-Arabien.

Doch informieren Kreuzfahrt-Agenturen ihre Gäste auch über dieses Verbot? Auf TRAVELBOOK-Anfrage reagieren alle kontaktierten Firmen erst einmal mit belustigtem Erstaunen, von dieser Sachlage habe man noch nie gehört, heißt es immer wieder am Telefon.

Sebastian Liese von TUI Cruises sagt schließlich: „Unsere Gäste werden bei Reisen in betreffende Regionen bereits schriftlich vorab über das Camouflage-Verbot informiert, und zusätzlich weisen wir auch an Bord vor jedem Landgang noch einmal darauf hin.“ Fälle, bei denen Gäste eines Kreuzfahrtschiffes schon einmal wegen des Tragens von Tarnkleidung Ärger bekommen hätten, waren keiner der kontaktierten Agenturen bekannt.

 

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