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Urlaubskosten im Vergleich

Wo der Euro besonders viel wert ist – und wo nicht

Wie viel bekommt man im Urlaub für sein Geld?
Wie viel bekommt man im Urlaub für sein Geld? Foto: Getty Images
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TRAVELBOOK Redaktion

20. Juni 2026, 14:12 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Ein Restaurantbesuch, Sonnencreme oder der Einkauf im Supermarkt: Gerade im Urlaub summieren sich die täglichen Ausgaben schnell. Doch je nach Reiseziel kann das gleiche Budget deutlich mehr oder deutlich weniger wert sein. Aktuelle Vergleiche zeigen, in welchen Ländern Urlauber von einer hohen Kaufkraft profitieren und wo Reisekosten vor Ort spürbar höher ausfallen.

Türkei bietet die höchste Kaufkraft für deutsche Urlauber

Wer seinen Urlaub in der Türkei verbringt, erhält für sein in Deutschland verdientes Geld besonders viel Gegenwert. Darauf verweist der Bankenverband. Demnach bekommen Reisende dort für einen Euro Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland 1,79 Euro kosten würden.

Auch in Polen ist die Kaufkraft des Euro hoch: Dort entspricht ein Euro einer Kaufkraft von 1,47 Euro im Vergleich zu Deutschland. In Ungarn liegt der Wert bei 1,35 Euro.

Einen weiteren Kaufkraftvorteil genießen Urlauber in Griechenland und Spanien. Dort erhalten sie rund 20 Prozent mehr für ihr Geld. Auch in Italien fällt das Preisniveau etwas günstiger aus als in Deutschland.

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Kaufkraft kann bei der Reiseplanung helfen

Wer seine Urlaubsausgaben im Voraus genau kalkuliert, sollte neben Anreise- und Unterkunftskosten auch die Kaufkraft am Reiseziel berücksichtigen. Denn: „Je höher die Kaufkraft unseres Euros im Ausland, desto mehr können Sie sich vor Ort leisten“, schreibt der Bankenverband.

In einigen Ländern ist der Euro weniger wert

Nicht überall profitieren Reisende von günstigen Preisen. In Dänemark erhalten Urlauber für einen Euro lediglich Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland rund 0,79 Euro kosten würden. Damit liegt die Kaufkraft dort etwa 20 Prozent unter dem deutschen Niveau.

Noch teurer ist die Schweiz. Dort fällt die Kaufkraft des Euro fast 40 Prozent geringer aus. In Frankreich und Österreich bewegen sich die Preise dagegen ungefähr auf dem Niveau Deutschlands.

Für den Vergleich nutzte der Bankenverband Daten der OECD. Die Organisation ermittelt regelmäßig die Preisniveau-Unterschiede in ihren 38 Mitgliedstaaten.

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Hotels und Restaurants im Süden Europas oft günstiger

Einen weiteren Vergleich veröffentlichte kürzlich das Statistische Bundesamt. Untersucht wurden die Preise für Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche in ausgewählten Urlaubsländern im Vergleich zu Deutschland.

Das Ergebnis: In vielen südeuropäischen Reisezielen sind diese Dienstleistungen günstiger als hierzulande. In der Türkei liegen die Preise um 33 Prozent niedriger, in Portugal um 30 Prozent und in Spanien um 22 Prozent. Besonders groß sind die Unterschiede in Nordmazedonien und Bulgarien, wo Hotel- und Restaurantleistungen 52 beziehungsweise 47 Prozent weniger kosten als in Deutschland.

Hohe Preise in Skandinavien und der Schweiz

Teurer als in Deutschland sind Hotelaufenthalte und Restaurantbesuche unter anderem in den Benelux-Staaten sowie in Finnland und Schweden.

Besonders hoch fällt das Preisniveau laut Statistischem Bundesamt in Dänemark aus, wo diese Dienstleistungen 29 Prozent mehr kosten. In Norwegen beträgt der Aufschlag 34 Prozent. Noch höher liegen die Preise in der Schweiz und in Island mit jeweils 49 Prozent über dem deutschen Niveau.

Mit Material der dpa

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