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Sprache, Visum, WG-Zimmer

Lust auf ein Auslandssemester? Die besten Tipps

Harvard University in Boston
Die „Harvard business school“ der gleichnamigen Universität in Bosten im US-Bundesstaat MassachusettsFoto: Getty Images

Sechs Monate während des Studiums im Ausland leben? Eigentlich kein Problem, denn Studierende können ja ein Semester im Ausland lernen. Was es dabei zu beachten gibt, verrät TRAVELBOOK.

Eine gründliche Horizonterweiterung, die Sprachkenntnisse vertieft und internationale Kontakte vermittelt: Es spricht vieles dafür, als Student ein Semester an einer Hochschule im Ausland zu verbringen.

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Reichen meine Sprachkenntnisse? Brauche ich ein Visum? Und was wird eigentlich aus meinem WG-Zimmer, wenn ich weg bin? Bevor Studierende ins Ausland gehen, gibt es einiges zu klären. Ein gutes Jahr sollten sie für die Vorbereitungen mindestens einplanen.

In 8 Schritten zum Auslandssemester

Natürlich macht sich ein Auslandssemester auch gut im Lebenslauf. „Das erhöht später die Karrierechancen“, sagt Matthias Jaroch vom Deutschen Hochschulverband in Bonn. Das Wunschland steht schon fest? Dann ran an die Planung! „Idealerweise beginnen Studierende damit direkt im ersten Semester“, rät Christiane Biehl vom Dezernat Internationales an der Universität zu Köln.

Schritt 1: Infos beschaffen

Erste Anlaufstelle dafür ist das Akademische Auslandsamt beziehungsweise das International Office auf dem Campus. Dort können Studenten Broschüren mitnehmen und sich beraten lassen – etwa zu der Frage, welche Universität die richtige ist und ob sich das Auslandssemester aufs Studium anrechnen lässt.

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Schritt 2: Fremdsprachen prüfen

Reichen meine Sprachkenntnisse für den Aufenthalt im Ausland? Studierende sollten sich erkundigen, ob sie die Sprache noch vor Ort erlernen können oder ob sie Kenntnisse auf Universitätsniveau mitbringen sollten. „Häufig müssen Sprachkenntnisse über einen Test wie etwa TOEFL nachgewiesen werden“, erklärt Biehl.

Schritt 3: Finanzierung klären

„Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, wie ein Auslandssemester finanziert werden kann“, sagt Alexander Haridi vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Etwa über ein Stipendium: Auf der DAAD-Webseite gibt es länderspezifische Infos zu solchen Programmen. Eine weitere Möglichkeit ist Erasmus-Plus. „Infrage kommt eventuell auch ein Auslands-Bafög oder ein Bildungskredit“, sagt Haridi.

Schritt 4: Bewerbung schreiben

Wer einen Platz im Erasmus-Programm haben möchte, kann sich bei dem Koordinator an seiner Uni melden. „In aller Regel wird neben dem Motivationsschreiben auch eine Beschreibung des Studienvorhabens im Ausland erwartet“, erklärt Biehl. Und wer sich um ein Stipendium bewirbt, muss häufig seine bisherigen Studienleistungen auflisten, Sprachnachweise präsentieren und das Gutachten eines Hochschullehrers beifügen.

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Schritt 5: Einreise-Formalitäten klären

Ob für das Auslandssemester im Wunschland ein Visum oder ein Reisepass nötig ist, weiß das Akademische Auslandsamt beziehungsweise das International Office. Infos gibt es auch auf den Webseiten der deutschen Botschaft im jeweiligen Land.

Schritt 6: Versicherungsschutz regeln

Über das geplante Auslandssemester sollten Studierende auch ihre Krankenversicherung informieren. Da die Standards in den Zielländern oft anders sind als in Deutschland, bietet sich meist eine Auslandskrankenversicherung an. „Oft wird sie zusammen mit einer privaten Haftpflicht- und einer Unfallversicherung als Kombi-Versicherung angeboten“, erklärt Biehl.

Schritt 7: Unterkunft finden

Auch hier haben Akademisches Auslandsamt oder International Office in aller Regel Tipps. Eine Bleibe im Ausland findet sich oft über die Wohnungsbörse der Universität im Ausland, die sich etwa per Mail kontaktieren lässt. Wer nicht in einem Studentenwohnheim unterkommt, findet eventuell Platz in einer studentischen Wohngemeinschaft oder bei einer Gastfamilie.

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Schritt 8: Unterkunft daheim zu Geld machen

Finanziell lohnt es sich natürlich, für die Dauer des Auslandssemesters das Zimmer oder die Wohnung daheim zwischenzuvermieten – sonst fallen doppelte Mieten an.

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