29. September 2021, 19:30 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Sie denken, Sie kennen schon alle schwedischen Spezialitäten? Schonmal Raggmunk probiert? Die schwedischen Kartoffelpuffer schmecken köstlich. Mit diesem einfachen Rezept sind sie schnell zubereitet.
Köttbullar, Knäckebrot und Heringe kennen die meisten. Aber die schwedische Küche hat noch mehr zu bieten: zum Beispiel die herzhaften Kartoffelpfannkuchen Raggmunk. Wahrscheinlich gibt es Hunderte Arten, Kartoffelpuffer zuzubereiten. Uns schmecken Raggmunk, die Version aus Schweden, besonders gut. Der gebratene Pfannkuchen besteht aus Kartoffeln, Mehl und Ei. Dazu wird in Schweden aber kein Apfelkompott gereicht.
Ein echter schwedischer Raggmunk muss immer mit Speck und Preiselbeeren serviert werden, so heißt es zumindest auf Visit Sweden, der offiziellen Webseite für Tourismus und Reiseinformationen. Erstmals aufgetischt wurde das Gericht Anfang des 20. Jahrhunderts in Östergötland, im Südosten Schwedens. Heute können die Schweden gar nicht genug von dem Gericht bekommen: Sie essen Raggmunk zum Frühstück, Mittagessen oder als Snack.
Hier ist der Name Programm: „Ragg“ bezieht sich auf den knusprig gebratenen Rand. „Munk“ ist ein Synonym für Donut oder Berliner. Das Beste: Meistens hat man schon alle Zutaten zu Hause, die man für Raggmunk braucht. Die Puffer eignen sich gut dafür, Kartoffelreste zu verwerten. Besonders lecker schmecken sie nämlich, wenn sie aus alten Kartoffeln zubereitet werden.
Rezept für Raggmunk aus Schweden
Zutaten (für 4 Personen)
75 ml Milch
1 Ei
50 g Mehl
400 g Kartoffeln
25 g Butter
80 g Speck
Preiselbeermarmelade
Salz
Zubereitung
Speck auf ein Backpapier legen und bei 160 Grad für ca. 15 Minuten backen, bis er knusprig ist.
Kartoffeln schälen. Milch und Ei in einer Schüssel vermengen. Mehl dazu und die Kartoffeln in die Mehlmischung reiben. Danach salzen und mischen, bis ein Teig entsteht.
Speck aus dem Ofen holen. Die Butter bei mittlerer Hitze in der Pfanne schmelzen und Teig nach und nach mit einem Löffel in die Pfanne geben.
Raggmunk auf beiden Seiten anbraten, bis sie goldbraun sind und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
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