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Infos für Urlauber

Corona auf den Kanaren: Verschärfte Maßnahmen auf zwei Inseln

Auch auf der Kanaren-Insel Lanzarote gelten nun verschärfte Corona-Maßnahmen
Auch auf der Kanaren-Insel Lanzarote gelten nun verschärfte Corona-MaßnahmenFoto: Getty Images

Die Kanaren sind gerade in der Winterzeit ein beliebtes Reiseziel. Obwohl alle Inseln bereits seit Dezember als Risikogebiet gelten, zieht es immer noch viele Deutsche nach Teneriffa, Gran Canaria oder auf eine der anderen Inseln. Doch nun gibt es auf zwei Inseln verschärfte Corona-Regeln. Wie die aussehen, wie die Corona-Lage auf den Inseln aktuell ist und worauf Urlauber bei Ein- und Ausreise achten sollten – TRAVELBOOK kennt die Details.

Auf den bei Deutschen Urlaubern gerade im Winter beliebten Kanareninseln Gran Canaria und Lanzarote gelten seit Montag (18. Januar) verschärfte Corona-Maßnahmen. , wie der TV-Sender Canarias7 und die Zeitung „El País“ berichteten.

Die Maßnahmen auf den beiden zu Spanien gehörenden Inseln vor der Westküste Afrikas gelten zunächst für 14 Tage. Auf der Kanareninsel Teneriffa hingegen sei die Zahl der Corona-Infektionen rückläufig, weshalb die dortige Ausgangssperre nun erst eine Stunde später ab 23.00 Uhr gelte.

Die Corona-Lage auf den Kanaren

Die Zahl der Neuinfektionen mit Corona war in den vergangenen Tagen auf Gran Canaria und Lanzarote angestiegen. Allerdings weisen die Kanaren mit rund 95 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen immer noch eine der niedrigsten Werte ganz Westeuropas auf. Zum Vergleich: In Deutschland lag dieser Wert am Sonntag bei 136, für ganz Spanien sogar bei 338.

Dennoch gelten die Kanaren als Risikogebiet. Grundlage ist, dass der Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wieder über der Grenze von 50 liegt. Als Folge hat die Bundesregierung die Kanarischen Inseln wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt vor touristischen Reisen dorthin. Die Zahl der Urlauber auf den Kanaren brach im Corona-Jahr 2020 um mindestens 80 Prozent ein.

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Was müssen Urlauber bei der Ein- und Ausreise auf den Kanaren beachten?

Urlauber aus dem Schengenraum, zu dem auch Deutschland gehört, und einer Reihe anderer Länder können unter Vorlage eines negativen Corona-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, zu den Inseln reisen, wo jetzt mildes Wetter mit Tagestemperaturen um die 20 Grad herrscht.

Das spanische Fremdenverkehrsamt in Deutschland teilte mit, bei der Einreise sei wie im Rest des Landes zwingend ein negativer PCR-Test vorzulegen. „Antigen- oder Schnelltests werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht akzeptiert“, hieß in einer Mitteilung für ganz Spanien. Die Corona-Informationsstelle der Regionalregierung auf den Kanaren sagte der Deutschen Presse-Agentur jedoch, es sei weiterhin möglich, auch mit den schnelleren und billigeren Corona-Schnelltests einzureisen.

Ist der Test positiv, müssen Urlauber für 14 Tage in Quarantäne in einer Unterkunft, die von den kanarischen Behörden bereitgestellt wird, teilt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite mit. Außerdem soll jeder Tourist die Corona-App „Radar Covid“  aktivieren und sie frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr deaktivieren. Nach der Rückreise müssen deutsche Touristen nicht in Quarantäne, da die Inselgruppe derzeit nicht zu den Risikogebieten zählt.