Partys, Playas, Papas arrugadas

7 gute Gründe für Gran Canaria

Die bekannteste Insel der Kanaren ist perfekt für Sonnenanbeter und Feierlustige. In Maspalomas, an der Playa del Ingles, kommt beides zusammen: Tagsüber können Sie sich am Strand um Ihre Bräune kümmern. Abends geht die Post ab: In den unzähligen Clubs und Bars wird bis zum Morgengrauen gefeiert.

Die weiten Strände sind natürlich der Grund, warum die meisten Menschen nach Gran Canaria wollen. Doch es gibt noch weitere Argumente.
Die weiten Strände sind natürlich der Grund, warum die meisten Menschen nach Gran Canaria wollen. Doch es gibt noch weitere Argumente.
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1. Die Landschaft

Entdecken Sie tiefe Schluchten, duftende Kiefernwälder, abgelegene Bergdörfer und verschwiegene Buchten. Serpentinen winden sich um Felsnasen herum, eröffnen atemberaubende Ausblicke auf an Hängen klebende, schneeweiße Dörfer. Der Cruz de Tejeda ist der höchste Pass der Insel, der obendrein mit einem Naturschauspiel begeistert: Vom feuchten Norden schwappen Wolken über den Kamm – und verschwinden sofort in der trockenen Luft des Südens.

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2. Ein Meer aus goldenem Sand

Die bis zu zehn Meter hohen Dünen von Maspalomas sind ein Meer aus goldenem Sand. In den Dünentälern finden Sie herrlich ruhige und windgeschützte Sonnenplätze. Zum Atlantik gehen die Dunas de Maspalomas über in breite Strände, die flach ins Meer abfallen.

Die Dünen von Maspalomas prägen den Küstenstreifen ebenso wie die weißen Sandstrände

Die Dünen von Maspalomas prägen den Küstenstreifen ebenso wie die weißen Sandstrände. Foto: dpa

3. Die Schlucht

Die Guayadeque-Schlucht ist ein kleines Juwel der Natur, das die Gemeinden Ingenio und Agüimes miteinander teilen – nur einen Steinwurf von den Stränden im Süden entfernt. Unter den Palmen auf dem Grund der Schlucht können Sie nach Spuren der Ureinwohner Grand Canarias suchen. Oberhalb des Ortes Agüimes gibt es noch echte Höhlenmenschen. Wie ihre Vorfahren, die Guanchen, lebten, zeigt etwa das Museum Sitio Guayadeque.

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Im Museum Sitio Guayadeque

Im Museum Sitio Guayadeque. Foto: dpa picture alliance

4. Shoppingparadiese

Der Prachtboulevard Calle Mayor de Tirana in der Inselhauptstadt Las Palmas ist ein Shoppingparadies. Versäumen Sie auch nicht die Altstadt: Die schmalen Gassen des alten Vegueta-Viertels haben mehr als 500 Jahre Geschichte gesehen. Von den Piraten bis zu den Baumeistern der Kathedrale Santa Ana. Im Dorf San Bartolomé de Tirajana findet an den Wochenenden ein kleiner Markt statt. Bummeln Sie durch die engen Gassen – das ist ein bisschen wie eine Reise in eine andere Zeit.

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Calle Triana in Las Palmas: Tagsüber wird geshoppt, abends gechillt

Calle Triana in Las Palmas: Tagsüber wird geshoppt, abends gechillt. Foto: dpa picture alliance

5. Das Nachtleben

Das Nachtleben von Las Palmas spielt sich vor allem im Viertel Triana ab. Wer Latin und Salsa mag, geht ins Floridita (Calle Remedios 10–12). Das Cuasquías (Calle San Pedro 2) ist für Livemusik bekannt. House wird im Jellyfish aufgelegt (Calle La Pelota 16). Wie überall in Spanien sollten Sie auch auf Gran Canaria nicht zu früh losziehen. Viele Inselbewohner gehen nicht vor 22 Uhr abends essen. In den Clubs wird die Tanzfläche ab 2 Uhr früh richtig voll.

An rund 350 Tagen pro Jahr strahlt die Sonne über Gran Canaria. Doch auch die Nächte sind heiß.

An rund 350 Tagen pro Jahr strahlt die Sonne über Gran Canaria. Doch auch die Nächte sind heiß. Foto: Getty Images

6. Die Restaurants

Das El Labrador in Tejeda hat sich auf Kaninchen mit Knoblauch spezialisiert. Aber auch die anderen Gerichte vom Grill sind köstlich (Calle Felo Monzón). Das El Cucharón ist eines der besten Restaurants von Las Palmas. Im Herzen der Altstadt werden neben fantasievollen Tapas auch kanarische Klassiker wie Stockfisch in Gazpacho-Sauce serviert. Toll auch die große Auswahl guter Inselweine (Calle Marina 5). Und was natürlich überall schmeckt: die Papas arrugadas, die gesalzenen Runzelkartoffeln, die man mit grüner (mojo verde) und roter Soße (mojo rojo) genießt.

Gegriller Fisch und scharfe Soßen – allein schon die Kanarische Küche ist eine Reise wert

Gegriller Fisch und scharfe Soßen – allein schon die Kanarische Küche ist eine Reise wert. Foto: Getty Images

7. Das „Venedig der Kanaren“

Was Sie wissen sollten: Die „Costa Canaria“ im Inselsüden ist stark geprägt von Hotelhochburgen. Wer es romantischer mag, ist in Puerto de Mogán richtig, dem „Venedig der Kanaren“. Der beschauliche Fischerort bietet ein ideales Kontrastprogramm zu den quirligen Orten Las Palmas und im Süden der Insel. Von hier aus startet auch die Yellow Submarine stündlich zur Unterwassertour. Dann kann man, sollte man mal genug haben vom Inselparadies, einfach: abtauchen.

Der Fischerort Puerto de Mogán

Der Fischerort Puerto de Mogán. Foto: dpa picture alliance

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