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Die besten Sehenswürdigkeiten in Paris in nur 2 Tagen entdecken

Eiffelturm, Louvre, Arc de Triomphe,...

Paris in 2 Tagen entdecken? So geht’s!

Paris Sehenswürdigkeiten
Paris strotz nur so vor Sehenswürdigkeiten. Um die wichtigsten zu sehen, braucht man jedoch gar nicht einmal so lange.Foto: Getty Images

Kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris in nur 2 Tagen besuchen? Ja, man kann! TRAVELBOOK zeigt, wie es geht.

Paris ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – auch im Herbst oder Winter. In den kalten Monaten zeigt sich die französische Hauptstadt von einer besonderen Seite: Die kühle Luft duftet nach frisch gebackenen Croissants und Baguettes, und wenn am Nachmittag die Sonne untergeht, erstrahlt die ganze Stadt unter den alten Laternen in einem romantischen Glanz. Darüber hinaus bietet Paris so viele Sehenswürdigkeiten, dass man hier wohl gerne auch mal eine ganze Woche oder länger verbringen könnte. Doch jedem, der nicht die Zeit dafür hat, sei gesagt: Auch ein Kurztrip in die französische Hauptstadt ist absolut lohnenswert. TRAVELBOOK hat es ausprobiert und verrät, wie man die wichtigsten Attraktionen in Paris in nur zwei Tagen besuchen kann.

Mehr Tipps und Inspirationen rund um Paris gibt TRAVELBOOK-Redakteurin Larissa Königs in der folgenden Podcast-Folge von In 5 Minuten um die Welt:

Bedeutende Sehenswürdigkeiten in Paris

Louvre

Auch wer nur wenige Tage in Paris ist, sollte unbedingt den Louvre besuchen. Leonardo da Vincis unsterbliches Bild, die Mona Lisa, ist nur eines der Highlights, die Besucher hier erwarten. Tipp gegen die stundenlangen Wartezeiten rund um die berühmten Pyramiden: von der Metro-Station direkt in die unterirdische Shopping-Mall Carrousel du Louvre gehen und dann weiter bis zu der umgedrehten Glaspyramide. An diesem Eingang beträgt die Wartezeit oftmals nur wenige Minuten. Weitere Tipps, wie sich die gewöhnlich lange Warteschlange vor dem Louvre umgehen lässt, finden Sie in diesem Artikel.

Pantheon

Ein weiteres Highlight in Paris ist das Pantheon: Ursprünglich als Kirche genutzt, dient der prachtvoll verzierte Bau heute als nationale Ruhmeshalle Frankreichs und ist ewige Ruhestätte berühmter Denker wie Voltaire und Rousseau sowie der berühmten Wissenschaftlerin Marie Skłodowska Curie, um nur einige zu nennen. Die imposanten Wandgemälde zeigen darüber hinaus die Geschichte der Heiligen Genoveva, der Schutzpatronin der Stadt. Eine Stunde Zeit sollte man mindestens für den Besuch hier einplanen.

Pantheon
Das Pantheon in Paris gilt als die nationale Ruhmeshalle FrankreichsFoto: Getty Images

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Jardin des Plantes und Jardin du Luxembourg

Wer nach der Besichtigung des Pantheons eine Pause im Grünen braucht, dem bieten sich zwei im wahrsten Sinne des Wortes nahe liegende Alternativen: Entweder man besucht den Jardin des Plantes, also den Botanischen Garten, oder aber den Jardin du Luxembourg – einen Park, der direkt am Palais de Luxembourg, in dem der französische Senat tagt, liegt.

Bummel entlang der Seine

Anschließend empfiehlt sich die Rückkehr an die Seine, wo man wiederum mehrere Auswahlmöglichkeiten für den weiteren Tag hat: Besonders romantisch ist ein Spaziergang entlang der Promenade und unzähligen Brücken, die den Fluss überqueren. Hier stößt man auf alteingesessene Straßenhändler und -künstler genauso wie auf moderne Street-Art – und passiert quasi im Vorbeigehen weitere monumentale Prachtbauten wie das Musée de la Monnaie (Geld-Museum), das Musée d’Orsay und das Palais Bourbon. All diese Highlights kann man auch auf einer Bootsfahrt auf der Seine entdecken.

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Montmartre und Sacré-Cœur

Anschließend geht es mit der Metro zur Station Anvers, die sich in unmittelbarer Nähe des Künstlerviertels Montmartre befindet. Wer hier in einem der zahlreichen Hostels übernachtet, wacht am nächsten Morgen quasi im Schatten der romantischen Sacré-Cœur-Kirche auf, die auf einem Hügel über dem Viertel thront. Von hier aus hat man einen spektakulären Blick über die ganze Stadt. Das Innere der Kirche ist natürlich nicht weniger beeindruckend.

Kirche Sacré-Cœur
Die Kirche Sacré-CœurFoto: Getty Images

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Arc de Triomphe

Wer schnell weiter möchte, nimmt an der Station Anvers die Metro bis zur Station Charles de Gaulle Etoile, wo der Arc de Triomphe auf Besucher wartet. Dieser von 1806 bis 1836 erbaute Triumphbogen wurde von Kaiser Napoleon selbst in Auftrag gegeben, und auf knapp 50 Metern Höhe hat man auch hier einen fantastischen Blick über Paris.

Eiffelturm

Und was ist eigentlich mit dem Eiffelturm? Ein Besuch des Pariser Wahrzeichens darf natürlich auch auf einem Kurztrip in die französische Hauptstadt nicht fehlen. 324 schwindelerregende Meter erhebt sich der 7000 Tonnen schwere Metall-Gigant in den Pariser Himmel. 1889 für die Weltausstellung in Paris fertiggestellt, dient der von Gustave Eiffel erbaute Koloss heute noch als Sendeturm und ist nach wie vor eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten weltweit.

Besonders spektakulär ist der 360-Grad-Rundumblick auf einer Höhe von knapp 280 Metern auf der obersten Besucherplattform – hier hatte Gustave Eiffel einst sein Büro, dessen Nachbildung man noch heute besichtigen kann. Fun Fact: In dieser luftigen Höhe kann man Champagner bestellen, und es gibt sogar eine Besuchertoilette. Über Restaurants und einen Souvenirshop verfügt der Eiffelturm natürlich auch. Da ihn jährlich mehrere Millionen Menschen besteigen wollen, kann es mitunter zu massiven Wartezeiten kommen.

Wer jedoch gut zu Fuß und bereit ist, die ersten zwei Plattformen statt mit dem Fahrstuhl eigenständig zu erklimmen, kann die Wartezeit verkürzen.

Eiffelturm Paris
Der Eiffelturm zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in ParisFoto: Getty Images

Jardin du Champ de Mars

Im umliegenden Park Jardin du Champ de Mars kann man schließlich einen entspannten Abschiedsspaziergang machen, sodass man in nur zwei Tagen wirklich mehr oder weniger alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Paris besucht hat. Wer auch noch Orte wie das Schloss Versailles oder andere Highlights sehen möchte, sollte jedoch mehr Zeit einplanen.

Weitere persönliche Tipps zu Paris von TRAVELBOOK-Redakteurin Larissa Königs

Was ist ein Highlight?
Standard-Antwort, aber wahr: Der Louvre ist toll – also zumindest für alle, die sich zumindest ansatzweise für Kunst und Kultur interessieren.

Was man unbedingt tun sollte
Den Jardin des Plantes besuchen. Bei meinem letzten Paris-Besuch bin ich zufällig mit meinem Freund bei einem Spaziergang „hineingestolpert“ und wir waren beide sofort begeistert. Wir waren an einem Freitagmorgen dort. Das Wetter war schön, und trotzdem war kaum etwas los. Touristen haben wir bewusst keine wahrgenommen. Stattdessen Pariser, die gemeinsam Pilates machten, ältere Ehepaare, die am Kräutergarten eine Pause machten, einen Fotografen, der ein Model fotografierte, und eine junge Mutter mit ihrem Kind, die zeitgleich mit uns die Kängurus beobachtet hat. Kurzum: Wir hatten hier nicht das Gefühl, an einem Touri-Hotspot zu sein, sondern einfach nur in einem wirklich schönen Park, an dem sich auch die Pariser eine Auszeit vom Alltag gönnen.

Mein persönlicher Geheimtipp
Schließt sich direkt an den Eiffelturm an – eine tolle Aussicht auf Paris kann man auch kostenlos haben. Und zwar von der Dachterasse der Galeries Lafayette. Die Aussichtsterasse befindet sich im 8. Stock, der Zugang ist kostenlos.

Der beste Spot, um den Sonnenaufgang zu beobachten
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Von den Stufen zur Sacré-Cœur hat man einen tollen Blick auf den Sonnenaufgang und die Stadt. Und früh morgens ist hier auch noch nicht allzu viel los. Mein Tipp: Danach durch die engen Gassen von Montmartre bummeln, einen Kaffee und ein Croissant besorgen und sich ganz französisch fühlen.

Karte mit bedeutenden Pariser Sehenswürdigkeiten

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