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Top-Reiseziel

Die besten Reisetipps für Nürnberg

Mit ihrem Sinwellturm, dem Tiefen Brunnen, Doppelkapelle und Palas ist die mittelalterliche Kaiserburg das Wahrzeichen Nürnbergs. Die Gemäuer waren die Residenz der Kaiser des Römischen Reiches
Mit ihrem Sinwellturm, dem Tiefen Brunnen, Doppelkapelle und Palas ist die mittelalterliche Kaiserburg das Wahrzeichen Nürnbergs. Die Gemäuer waren die Residenz der Kaiser des Römischen ReichesFoto: Getty Images

Diese Stadt atmet Geschichte! Zu Füßen der mächtigen Kaiserburg breitet sich die mittelalterliche Nürnberger Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus. TRAVELBOOK verrät, was man gesehen haben muss.

„Närmberch“, wie die Stadt von den Einheimischen genannt wird, lohnt sich auf jeden Fall für einen Besuch. Sie ist nicht nur nach München die zweitgrößte Stadt Bayern, sondern auch voller Sehenswürdigkeiten. Das Stadtbild ist geprägt von der mittelalterlichen Architektur der Altstadt, wie etwa rund um den Hauptmarkt im Stadtzentrum, genauso wie durch die Kaiserburg. Historisch bedeutungsvoll sind aber auch die Orte, die an Deutschlands dunkle Vergangenheit erinnern, wie die gigantischen Reste von Nazibauten im Dokumentationszentrum.

Das klingt interessant? Dann lesen Sie sich hier alle Tipps für einen gelungenen Kurzurlaub in Nürnberg durch!

Sehenswürdigkeiten in Nürnberg

Die Nürnberger Burg

Die Nürnberger Burg ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in Nürnberg und gilt nicht nur als Wahrzeichen der Stadt sondern auch als eine der bedeutendsten Burgern Deutschlands. Sie war mehr als 500 Jahre lang, von 1050 bis 1571, Sitz der römisch-deutschen Kaiser. Sie besteht eigentlich aus zwei Burgen: Der bekannten Kaiserburg und der Burggrafenburg, die jedoch 1420 zum Großteil zerstört wurde. Heute gehören somit die meisten Bauten zu der Kaiserburg, darunter der Sinwellturm,  die Doppelkapelle, der Palas und der Tiefe Brunnen.

Die Burg ist bei vielen Touristen das erste Anlaufziel und daher oft gut besucht – wer den Besuchermassen etwas aus dem Weg gehen möchte, sollte sich den Bürgermeistergarten auf dem Wehrgang zwischen Burggarten und Neutor anschauen.

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Der Schöne Brunnen

Hier ist der Name Programm: Im Zentrum Nürnbergs steht eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit, der Schöne Brunnen. Das Original wurde zwischen 1385 und 1396 erbaut und trotz mehrfacher Sanierung Anfang des 20. Jahrhunderts ausgetausch. Heute steht am Nürnberger Hauptmarkt ein Nachbau, der seit 2016 sogar von LEDs erleuchtet wird.

Der Brunnen ist 19 Meter hoch und zeigt vier Figurenreihen, die sinnbildlich für die sieben Freien Künste, die vier Evangelisten, die sieben Kurfürsten, neun Helden der Weltgeschichte sowie Moses mit sieben Propheten stehen. Übrigens: Wer am Brunnen dreht, sollte achtsam sein. Eine Legende besagt nämlich, dass wer einmal am goldenen Ring des Brunnens dreht, drei Wünsche erfüllt bekommt. Wer dreimal dreht, kann sich über viele Kinder freuen.

Das ehemalige Reichsparteigelände

Das ehemalige Reichsparteigelände zeigt heute noch den Größenwahn der Nationalsozialisten. Auf 11 Quadratkilometern entwarf Adolf Hitlers Albert Speer das Nürnberger Reichsparteigelände. Nicht alle der imposanten Bauten, wie etwa die Kongresshalle, konnten wegen des Kriegs vollendet werden. Heute stehen sie jedoch immer noch als Mahnmal in Gedenken an das Dritte Reich. Einen tieferen Einblick in die Geschichte bekommen interessierte Besucher in der Ausstellung im Dokumentationszentrum Reichsparteigelände.

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Der Kettensteg

Der Kettensteg spannt sich über 68 Metern und ist die älteste erhaltene Kettenbrücke in Kontinentaleuropa. Die Brücke wurde im Dezember 1824 eingeweiht und war von Anfang an nur für Fußgänger gedacht. Heute gilt der Kettensteg als Meilenstein der Industriegeschichte.

Die Frauenkirche

Die gotische Frauenkirche dürfte vor allem den Fans des Nürnberger Weihnachtsmarkts bekannt sein. Von ihrem Balkon aus wird nämlich jedes Jahr der Christkindlesmarkt eröffnet. Erbaut wurde dieser Balkon, ebenso wie die dreischiffige Kirche, allerdings zu einem anderen Zweck. Als Karl IV. ihren Bau im 14. Jahrhundert beauftragte, wollte er in ihr die Reichsinsignien aufbewahren. Dazu kam es jedoch nie – und heute wird der Balkon statt zur Präsentation der Insignien für den Prolog des Nürnberger Christkinds genutzt.

Beste Reisezeit

Ob im Sommer, wenn die Sonne in die grünen Pegnitz-Auen oder auf eine von vielen Open-Air-Veranstaltungen einlädt, oder im Winter, wenn das Christkind auf dem Hauptmarkt im Advent die Lebkuchensaison eröffnet – die Frankenmetropole ist rund ums Jahr einen Besuch wert.

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