Do's & Dont's

Die besten Reisetipps für Tel Aviv

Tel Aviv, das ist Strand, pulsierendes Nachtleben, Kultur und Genuss. Die israelischen Metropole erinnert vom Feeling an Berlin oder New York, nur ist sie deutlich kleiner. Vielleicht ist es die Mischung aus orientalisch und westlich, die die zweitgrößte Stadt Israels so reizvoll macht. TRAVELBOOK weiß, welche Restaurants sich bei einem Besuch lohnen und warum Sie bei der Wahl des Aufzugs aufpassen sollten.

In den Nächten von Freitag auf Samstag wird der Strand zur Partymeile
In den Nächten von Freitag auf Samstag wird der Strand zur Partymeile
Foto: Getty Images

Neben einem schillernden Nachtleben und einer blühenden Kunstszene sind die geographischen Vorteile der Stadt nicht von der Hand zu weisen: Direkt am Meer gelegen bieten die feinen Sandstrände von Tel Aviv die Möglichkeit zum Baden, Sonnen oder Flanieren an der Promenade. Auch kulturell hat Tel Aviv ein breitgefächertes Angebot. Shoppen kann man beispielsweise auf einem der unzähligen Märkte der Stadt.

 

Restaurants und Bars in Tel Aviv

In der israelischen Kultur spielt Essen eine wichtige Rolle, und daher ist es kein Wunder, dass Cafés und Restaurants beliebte Treffpunkte sind. Es ist eine riesige Zahl von Einflüssen, die die Gerichte prägen: arabische, persische, palästinensische. Und jene Ansätze aus aller Welt, die all die jüdische Familien mitgebracht haben, die im vergangenen Jahrhundert nach Israel gekommen sind.

Die weltweiten Einflüsse spiegeln sich in der Vielfalt der Restaurants. Da ist das Ya Pan, ein Bistro für japanisches Fast Food in der Nahmani Street. Das Mansura in Jaffa bietet israelische Küche, modern interpretiert (Shalma Road). Marokkanische Einflüsse prägen wiederum die Gerichte im Mashya im Mendeli Street Hotel.

Jaffa hat einen trubeligen Markt mit Gassen voller Verkaufsstände. Wer eine Pause braucht, schaut im Onza in der Rabbi Hanina Street vorbei. Hier gibt es leckere ottomanische und türkische Gerichte.

Restaurant Onza

Im Restaurant Onza in Tel Aviv kommen ottomanische und türkische Gerichte auf den Tisch.
Foto: Anatoly Michaello

Für authentischen Genuss lohnen sich Streetfood-Spots für Hummus, Falafel und Shakshuka essen, Eier, in pikanter Tomatensauce pochiert.

Carmel Market

Auf und rund um den Carmel Market in Tel Aviv gibt es unverfälschte israelische Straßenküche.
Foto: Gilad Kavalerchik

Gourmet-Streetfood gibt es im Miznon. Das Allerbeste aus der israelischen Küche, gestopft in eine himmlisch fluffige Teigtasche. Auf jeden Fall probieren sollte man dort den gerösteten Blumenkohl. Das Miznon hat drei Filialen in der Stadt.

Geballte Kulinarik an einem Ort gibt es im Sarona Market an der Kalman Magen Street. Auf 8700 Quadratmeter tummeln sich mehr als 90 Lebensmittelstände und Restaurants. Die Betreiber bezeichnen sich als Israels größten kulinarischen Marktplatz.

Jaffa, die „Weiße Stadt“ und die Strände

Gestärkt lässt sich die quirlige Großstadt erkunden, die korrekterweise Tel Aviv-Jaffa heißt. Das orientalisch geprägte Jaffa mit seinen verwinkelten Altstadt steht im Kontrast zum modernen Tel Aviv, das ästhetisch geprägt ist von seiner Weißen Stadt, einem Viertel mit mehr als 4000 Bauhaus-Bauten aus den 1930er Jahren.

Tel Aviv

Für seine Weiße Stadt ist Tel Aviv weltberühmt. In dem Viertel stehen mehr als 4000 Bauhaus-Bauten.
Foto: Philipp Laage

Und dann ist da noch der Strand, der sich kilometerlang zwischen Metropole und Mittelmeer entlangzieht. Es gibt einen Schwulenstrand, einen für Hundehalter und dann noch den religiösen Strand. Montags, mittwochs und freitags wird dieser von Männern besucht, an den beiden anderen Wochentagen von Frauen. Am Sabbat aber ist er menschenleer.

Das Nachtleben

Tel Avivs fast schon sagenhaftes Nachtleben lockt DJs aus aller Welt an. Mit der tollen Lage am Mittelmeer und dem damit garantierten Wohlfühlklima ist die Nacht in der israelischen Metropole voller Leben. Nach traditionell mediterraner Art isst man spät zu Abend, und die Nächte werden draußen verbracht.

WUSSTEN SIE, DASS…

… rund ein Drittel der israelischen Juden nicht in Israel geboren ist?

… deutsche Staatsbürger bei der Einreise in Israel kein Visum benötigen? Eine Ausnahme macht der Staat bei Deutschen, die vor dem 1. Januar 1928 geboren sind – hier muss erst geklärt werden, ob eine nationalsozialistische Vergangenheit ausgeschlossen werden kann.

… der Tempelberg in Jerusalem jüdischen Überlieferungen zufolge das Fundament der Welt darstellt?

… die Schlüssel zur Grabeskirche in der Altstadt Jerusalems seit mehr als 800 Jahren immer im Besitz einer muslimischen Familie sind? Ihre Aufgabe ist es, die Kirche morgens auf- und abends abzuschließen.

… in den Städten Aschdod und Aschkelon genauso viel Russisch wie Hebräisch gesprochen wird? Hier haben sich besonders viele russische Einwanderer niedergelassen.

BLOSS NICHT…

… die Sabbat-Ruhe stören! Dazu zählt bereits das Fotografieren. Vor allem in Jerusalems orthodoxen Vierteln und an der Klagemauer sollten sie von Anbruch der Dunkelheit am Freitag bis zum Sonnenuntergang am Samstag keine Bilder schießen. Besonders fromme Juden können dann sogar handgreiflich werden.

… den Sabbat-Aufzug benutzen. Am siebten Tag soll man ruhen – orthodoxe Juden drücken dann nicht mal den Fahrstuhlknopf. Also gibt es in jedem Hotel einen Aufzug, der am Sabbat automatisch auf jeder Etage hält.

… ohne Begleitung auf den Ölberg gehen – vor allem nicht als alleinreisende Frau, es wurde häufig von Belästigungen berichtet.

SPRACHFÜHRER

Deutsch: Hebräisch
Hallo/Guten Tag: Shalom/Yum tuv
Auf Wiedersehen: Lehitraut
Ja/Nein: Ken/Lo
Bitte/Danke: Vevaqushah/Tudah
Ich heiße…: Quraym ly…
Hilfe: Ezrah Hatsylu
Ich spreche kein Hebräisch: Any lo modvr
Die Rechnung, bitte: Khshvun vevaqushah
Was kostet…?: Kam auleh…?
Prost!: L’chaim
Entschuldigung: Slekhah
Eins/Zwei/Drei: Akhat/Shtaym/Shalosh

 

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