Restaurants, Bars, Strände

Die besten Reisetipps für Tel Aviv

In den Nächten von Freitag auf Samstag wird der Strand zur Partymeile
In den Nächten von Freitag auf Samstag wird der Strand zur Partymeile
Foto: Getty Images

Tel Aviv, das ist Strand, pulsierendes Nachtleben, Kultur und Genuss. Die israelischen Metropole erinnert vom Feeling an Berlin oder New York, nur ist sie deutlich kleiner. Vielleicht ist es die Mischung aus orientalisch und westlich, die die zweitgrößte Stadt Israels so reizvoll macht. TRAVELBOOK weiß, welche Restaurants sich bei einem Besuch lohnen und welche Strände die besten sind!

Neben einem schillernden Nachtleben und einer blühenden Kunstszene sind die geographischen Vorteile der Stadt nicht von der Hand zu weisen: Direkt am Meer gelegen bieten die feinen Sandstrände von Tel Aviv die Möglichkeit zum Baden, Sonnen oder Flanieren an der Promenade. Auch kulturell hat Tel Aviv ein breitgefächertes Angebot. Shoppen kann man beispielsweise auf einem der unzähligen Märkte der Stadt.

Tel Aviv


Land: Israel
Hauptort: Capri
Einwohner: 435.855 (2016)
Währung: Schekel

Restaurants und Bars in Tel Aviv

In der israelischen Kultur spielt Essen eine wichtige Rolle, und daher ist es kein Wunder, dass Cafés und Restaurants beliebte Treffpunkte sind. Es ist eine riesige Zahl von Einflüssen, die die Gerichte prägen: arabische, persische, palästinensische. Und jene Ansätze aus aller Welt, die all die jüdische Familien mitgebracht haben, die im vergangenen Jahrhundert nach Israel gekommen sind.

Die weltweiten Einflüsse spiegeln sich in der Vielfalt der Restaurants. Da ist das Ya Pan, ein Bistro für japanisches Fast Food in der Nahmani Street. Das Mansura in Jaffa bietet israelische Küche, modern interpretiert (Shalma Road). Marokkanische Einflüsse prägen wiederum die Gerichte im Mashya im Mendeli Street Hotel.

Jaffa hat einen trubeligen Markt mit Gassen voller Verkaufsstände. Wer eine Pause braucht, schaut im Onza in der Rabbi Hanina Street vorbei. Hier gibt es leckere ottomanische und türkische Gerichte.

Restaurant Onza

Im Restaurant Onza in Tel Aviv kommen ottomanische und türkische Gerichte auf den Tisch.
Foto: Anatoly Michaello

Für authentischen Genuss lohnen sich Streetfood-Spots für Hummus, Falafel und Shakshuka essen, Eier, in pikanter Tomatensauce pochiert.

Carmel Market

Auf und rund um den Carmel Market in Tel Aviv gibt es unverfälschte israelische Straßenküche.
Foto: Gilad Kavalerchik

Gourmet-Streetfood gibt es im Miznon. Das Allerbeste aus der israelischen Küche, gestopft in eine himmlisch fluffige Teigtasche. Auf jeden Fall probieren sollte man dort den gerösteten Blumenkohl. Das Miznon hat drei Filialen in der Stadt.

Geballte Kulinarik an einem Ort gibt es im Sarona Market an der Kalman Magen Street. Auf 8700 Quadratmeter tummeln sich mehr als 90 Lebensmittelstände und Restaurants. Die Betreiber bezeichnen sich als Israels größten kulinarischen Marktplatz.

 

Das Nachtleben

Tel Avivs fast schon sagenhaftes Nachtleben lockt DJs aus aller Welt an. Mit der tollen Lage am Mittelmeer und dem damit garantierten Wohlfühlklima ist die Nacht in der israelischen Metropole voller Leben. Nach traditionell mediterraner Art isst man spät zu Abend, und die Nächte werden draußen verbracht.

Mehr zum Nachtleben gibt es hier: 

https://www.travelbook.de/ziele/staedte/israels-feier-metropole-das-sind-die-party-hotspots-von-tel-aviv

Jaffa und die „Weiße Stadt“

Gestärkt lässt sich die quirlige Großstadt erkunden, die korrekterweise Tel Aviv-Jaffa heißt. Das orientalisch geprägte Jaffa mit seiner verwinkelten Altstadt steht im Kontrast zum modernen Tel Aviv, das ästhetisch geprägt ist von seiner Weißen Stadt, einem Viertel mit mehr als 4000 Bauhaus-Bauten aus den 1930er Jahren.

Tel Aviv

Für seine Weiße Stadt ist Tel Aviv weltberühmt. In dem Viertel stehen mehr als 4000 Bauhaus-Bauten.
Foto: Philipp Laage

Und dann ist da noch der Strand, der sich kilometerlang zwischen Metropole und Mittelmeer entlangzieht. Es gibt einen Schwulenstrand, einen für Hundehalter und dann noch den religiösen Strand. Montags, mittwochs und freitags wird dieser von Männern besucht, an den beiden anderen Wochentagen von Frauen. Am Sabbat aber ist er menschenleer. Apropos Strände:

Das sind die besten Strände:

Banana Beach

Einen Kilometer nördlich der Altstadt von Jaffa findet man am Banana Beach die Menschen in der mittleren Lebensphase. Familien mit kleinen Kindern und Menschen jenseits der 30 suchen am Banana Beach in Tel Aviv Ruhe und gemäßigte Unterhaltung.  Neben einem entspannten Strand-Relaxen kann man „Matkot“ beobachten, ein Spiel, das sich nicht so recht zwischen Tischtennis und Tennis entscheiden kann.

Sheraton Beach

Wer ganz viel Ruhe vor lärmendem Partyvolk am Strand von Tel Aviv möchte, findet diese am Sheraton Beach vor dem gleichnamigen Hotel. Dafür ist Sheraton ausgesprochen beliebt bei Familien mit Kindern. Spielplätze für die Kleinen, Freizeit- und Sportangebote für die Großen und ein Zugang für Rollstuhlfahrer zeichnen diesen Strandabschnitt aus.

 

Hof Hatzuk Beach

Benannt nach dem Hotel ist der Strand von Hof Hatzuk der einzige in Tel Aviv, der Eintritt kostet. Ganz im Norden südlich vom Hafen gelegen, zeichnet sich dieser Strand durch Sauberkeit und Komfort sowie durch entsprechend seriöses Publikum aus.

Hilton Beach

Wellenfrei im Mittelmeer schwimmen? Am Hilton Beach in Tel Aviv ist das kein Problem. Die beiden Molen schaffen eine künstliche, ruhige Bucht für die Marina. Einziges Manko: Die Surfer, Segelboote, Kanus und wer sich sonst noch in motorunabhängigen Gefährten auf das Meer traut, teilen sich die Bucht mit den Schwimmern. Aus Sicht der Surfer ist Hilton Beach in Tel Aviv ein Top Spot. So schlecht können die Wellen nicht sein, wenn Champion Arthur Rashkovan am Hilton Beach aufgewachsen ist.

Givat Aliya, Ajami

Ganz im Süden von Tel Aviv, noch südlich der Altstadt von Jaffa und dem Hafen und am Ende der Promenade, liegt der Strand von Ajami und Givat Aliya. Dieser Strandabschnitt ist etwas für Romantiker, die nicht unbedingt schwimmen gehen wollen: Hohe Wellen und ein felsiges Ufer sowie eine geringe touristische Infrastruktur sind vor allem gut zum Sightseeing und Sonnen. Liegestühle gibt es ebenso wie Sonnenschirme. An der Promenade gibt es arabische Imbisse und kleine Restaurants. Und man findet kostenlose Parkplätze, ein Luxus in Tel Aviv.

Text-Mitarbeit Ulrich Lenhard

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