In Frankreich enden im August sämtliche Corona-Maßnahmen. Welche Folgen das für Urlauber hat und wie die aktuelle Corona-Lage in Frankreich ist – TRAVELBOOK gibt einen Überblick.
In Frankreich hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, in dem das Ende sämtlicher Corona-Maßnahmen ab dem 1. August festgelegt wurde. Lediglich obligatorische Corona-Tests an den Landesgrenzen kann es, sollte sich die Corona-Lage wieder verschärfen, geben. Aktuell gibt es noch einige Pflichten für Einheimische und Urlauber, so galt etwa bei der Einreise noch die 3G-Pflicht.
Bereits vor etwa einem Monat wurde der lange Zeit verpflichtende digitale Impfnachweis zum Besuch von Veranstaltungen oder Restaurants abgeschafft. Zeitgleich lief auch die Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske zu tragen, aus.
In Frankreich stimmte der Senat für das Ende sämtlicher Corona-Maßnahmen ab dem 1. August. Somit gibt es dann auch keine 3G-Regel mehr bei der Einreise. Allerdings bleibt die Möglichkeit obligatorischer Corona-Tests an den Landesgrenzen bestehen.
Nachdem die Corona-Infektionen in Frankreich im Frühjahr auf einem niedrigen Niveau gewesen sind, lag die 7-Tage-Inzidenz im Juli mehrfach bei mehr als 1000. Am Donnerstag (28. Juli) verzeichnete das Land 58.638 neue Fälle, die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert der registrierten Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche, lag bei 639 (Quelle: corona-in-zahlen.de).
Welche Corona-Regeln gelten aktuell in Frankreich?
In Frankreich sind alle verpflichtenden Corona-Maßnahmen abgeschafft. Das Auswärtige Amt verweist aber darauf, dass dies nicht zwangsläufig für alle französischen Überseegebiete gilt, hier können andere Bestimmungen gelten. Empfohlen wird zudem, bei einem Aufenthalt in Frankreich die französische Corona-App „Tous Anti Covid“ zu nutzen.
In Frankreich gibt es keine Isolationspflicht mehr für Covid-Infizierte. Allerdings werden Urlauber darum gebeten, bei Corona-Symptomen oder nach Kontakt mit Infizierten, in der Unterkunft zu bleiben. Bei ernsten Beschwerden (Fieber, Atemnot) sollte man die Notrufnummer 15 des Rettungsdienstes (SAMU) rufen.
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