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Die Corona-Lage in Marokko: Infos für Urlauber

Infos für Urlauber

Marokko kippt letzte Corona-Einreisebestimmungen

Marokko Corona
Seit dem 1. Oktober benötigen Urlauber für die Einreise nach Marokko keinerlei Corona-Nachweise mehrFoto: Getty Images

Marokko erleichtert Urlaubern erneut die Einreise. Seit dem 1. Oktober müssen Einreisende weder Corona-Nachweise noch einen Impfpass oder negativen Test vorlegen. Was Touristen aktuell wissen müssen – TRAVELBOOK gibt einen Überblick.

Gemäß einer Entscheidung der marokkanischen Behörden gelten seit dem 1. Oktober keine Gesundheitsbeschränkungen mehr für die Einreise nach Marokko. Wie die Nationale Flughafenbehörde ONDA auf ihrer Webseite mitteilt, müssen bei der Einreise in das nordafrikanische Land keinerlei Corona-Nachweise mehr vorgelegt werden. Lediglich das Gesundheitsformular (Fiche Sanitaire) ist vor Reiseantritt noch auszufüllen. Bislang war die Einreise nach Marokko nur mit gültigem Impfpass oder einem negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden bei Boarding) gestattet.

Reisedokumente für Marokko

Für die Einreise nach Marokko ist ein Reisepass erforderlich. Dieser muss mindestens für die Dauer des Aufenthalts im Land gültig sein. Die Einreise mit einem deutschen Personalausweis ist nicht möglich.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische und geschäftliche Zwecke bis zu 90 Tagen kein Visum. Ein längerer Aufenthalt stellt einen Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht dar, schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite.

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Die Corona-Lage in Marokko

Marokko verzeichnet aktuell nur sehr wenige Corona-Neuinfektionen. Am 4. Oktober lag die Anzahl bei 6, die 7-Tage-Inzidenz bei 0,3 (Quelle: corona-in-zahlen).

Auswärtiges Amt rät von Reisen ins Gebiet der Westsahara ab

Das Auswärtige Amt rät weiterhin dringend von Reisen in das Gebiet der Westsahara und in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien ab. Eine konsularische Unterstützung durch die deutsche Botschaft – etwa im Falle einer Festnahme – sei dort kaum mehr möglich. Marokko hatte im März die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen einseitig ausgesetzt.

Hintergrund ist unter anderem der Streit um die Westsahara, die Marokko für sich beansprucht. Aus Sicht Deutschlands ist der Status der Westsahara ungeklärt und kann nur im Rahmen von Verhandlungen unter Leitung der Vereinten Nationen definiert werden.

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