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Regelung gilt zunächst bis zum 16. August

Marokko hebt Testpflicht für geimpfte Reisende auf

Marokko Corona
Seit Anfang Februar dürfen Touristen wieder nach Marokko einreisen. Für Geimpfte wurden die Einreise-Regelungen nun gelockert.Foto: Getty Images

Ein Urlaub in Marokko ist seit Februar unter strengen Einreisebestimmungen wieder möglich. Für Geimpfte wird die Einreise jetzt weiter erleichtert. Wozu das Auswärtige Amt rät und was Urlauber sonst noch wissen müssen – TRAVELBOOK gibt einen Überblick.

Nach monatelangem Einreisestopp wegen der Corona-Pandemie dürfen Urlauber aus Deutschland seit Anfang Februar wieder nach Marokko einreisen. Bislang mussten Touristen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen. Diese Auflage hat Marokko für geimpfte Reisende jetzt gestrichen. Ein Nachweis ist nicht mehr nötig. Die neue Regelung gilt zunächst bis zum 16. August.

Einreise-Regelungen für Marokko

Geimpfte müssen bei der Einreise nach Marokko einen gültigen Impfpass vorlegen. Den Gültigkeitsstandards entspricht das Impfzertifikat nach Erhalt der dritten bzw. zweiten Dosis, sofern diese nicht länger als vier Monate zurückliegt.

Es kann vorkommen, dass Reisende am Flughafen dazu aufgefordert werden, sich einem Schnelltest zu unterziehen oder an ihrem Zielort nach 48 Stunden einen PCR-Test durchführen zu lassen. Wer sich einem Test unterziehen muss, wird per Zufallsprinzip entschieden. Außerdem muss weiterhin das Einreiseformular „Fiche Sanitaire“ online heruntergeladen, ausgefüllt und bei der Einreise vorgelegt werden.

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Die Corona-Lage in Marokko

Die Corona-Infektionszahlen in Marokko sind vergleichsweise gering. In den letzten sieben Tagen haben sich durchschnittlich 119 Menschen pro Tag mit dem Coronavirus angesteckt. Somit liegt die 7-Tage-Inzidenz zurzeit bei 2,2 – bei rund 37 Millionen Einwohnern. Zum Vergleich: Deutschland mit mehr als doppelt so vielen Einwohnern registrierte zuletzt 37.069 neue Infektionen mit dem Virus. (Stand: 23. Mai 2022)

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Auswärtiges Amt rät von Reisen ins Gebiet der Westsahara ab

Das Auswärtige Amt rät weiterhin dringend von Reisen in das Gebiet der Westsahara und in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien ab. Eine konsularische Unterstützung durch die deutsche Botschaft – etwa im Falle einer Festnahme – sei dort kaum mehr möglich. Marokko hatte im März die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen einseitig ausgesetzt.

Hintergrund ist unter anderem der Streit um die Westsahara, die Marokko für sich beansprucht. Aus Sicht Deutschlands ist der Status der Westsahara ungeklärt und kann nur im Rahmen von Verhandlungen unter Leitung der Vereinten Nationen definiert werden.

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