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Bundestag beschließt Änderung im Infektionsschutzgesetz

Maskenpflicht in Flugzeugen soll ab 1. Oktober aufgehoben werden

Flugzeug Maskenpflicht
Die in Flugzeugen bislang noch geltende Maskenpflicht soll ab dem 1. Oktober bundesweit entfallenFoto: Getty Images

Der Bundestag hat eine erneute Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Demnach soll die Maskenpflicht in Flugzeugen gestrichen werden – in Fernzügen aber bestehen bleiben.

Während die Corona-Maßnahmen im Gesundheitswesen ab dem 1. Oktober wieder verschärft werden sollen, soll die bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen abgeschafft werden. Die FFP-Maskenpflicht im Fernverkehr von Bussen und Bahnen hingegen soll weiter bestehen bleiben. Eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat der Bundestag mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen am Donnerstag (8. September) beschlossen. Der Gesetzesänderung muss nun noch der Bundesrat zustimmen. Die Neuregelungen sollen dann vom 1. Oktober bis zum 7. April gelten.

Maskenpflicht in Fernzügen soll bestehen bleiben

Die Luftfahrt protestiert bereits seit längerem gegen die noch geltende Maskenpflicht in Flugzeugen, die in anderen Alltagsbereichen und Ländern nicht mehr gilt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte am Montag erklärt, solange die Pandemielage es erlaube, solle die Maskenpflicht im Flieger fallen. „Deshalb reduzieren wir uns nun auf die Bereiche im Inland, wo das möglich ist“, so Lauterbach mit Blick auf Bus und Bahnen.

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Aus Sicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft sollte die Maskenpflicht jedoch auch in Fernzügen fallen. „Das Beibehalten der Maskenpflicht in Fernzügen bei gleichzeitiger Abschaffung im Flugverkehr ist unerklärbar“, sagte der Vizevorsitzende Martin Burkert der dpa am Mittwoch. Diese Ausnahme sei Reisenden und Personal nicht zumutbar.

Mit Material von dpa und Reuters

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