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Sydney-Trichternetzspinne

Australischer Tierpark präsentiert größtes Exemplar der gefährlichsten Spinne der Welt

Sydney-Trichternetzspinne
Im Australian Reptile Park sind die Mitarbeiter begeistert: Ein besonders stattliches Exemplar der Sydney-Trichternetzspinne wurde im Park abgegeben. Es handelt sich um einen der größten Vertreter der gefährlichsten Giftspinnen weltweit, die sich mit ihren kräftigen Kieferklauen sogar durch Schuhe beißen können. Ein Biss kann ohne Behandlung innerhalb kurzer Zeit zum Tod durch Atem- und Kreislaufversagen führen. Foto: dpa picture alliance / Getty Images / Collage TRAVELBOOK

Während sich die Mitarbeiter in einem australischen Tierpark über die größte, je von ihnen gesehene gefährlichste Spinne der Welt freuen, dürften die Bilder für Spinnenphobiker wohl der blanke Horror sein. Das überdimensionale Tier könnte mit seinen Fangzähnen sogar menschliche Fingernägel durchbohren.

Die männliche Sydney-Trichternetzspinne ist eine der giftigsten Spinne der Welt und gilt als äußerst aggressiv. Ihr Biss kann für den Menschen tödlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung. Der Australian Reptile Park, ein Tierpark ganz in der Nähe der Stadt, nach der die giftige Megaspinne benannt wurde, sammelt Exemplare der achtbeinigen Gifttiere. Die Spinnen werden im Park aber nicht nur den Besuchern präsentiert, sondern gemolken, um Gegengift herzustellen. Nun wurde in dem Zoo eine außergewöhnliche Megaspinne abgegeben, die selbst die Spinnenexperten staunen ließ.

„Größte Giftspinne, die wir je gesehen haben“

Inklusive der Beine misst die gigantische Giftspinne acht Zentimeter, wobei der Körper alleine fünf Zentimeter dick ist. Die Fangzähne sind fast zwei Zentimeter lang. Damit ist die dem Tierpark gespendete Sydney-Trichternetzspinne fast doppelt so groß wie ein gewöhnliches Exemplar, wie das Schweizer Portal „20 Minuten“ berichtet. Ein Gigant, der selbst die Experten überrascht – Park-Mitarbeiter Michael Tate teilte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit: „In meinen über 30 Jahren im Park habe ich noch nie eine so große Trichternetzspinne gesehen“. Daher überrascht auch der Spitzname nicht, den die Parkmitarbeiter der Spinne gegeben haben: „Megaspider“.

Michal Tate hofft, dass noch weitere Sydney-Trichternetzspinnen dieser Größenordnung abgegeben werden, damit im Park noch mehr Gegengift hergestellt werden kann.

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Der Australian Reptile Park präsentiert das stattliche Exemplar der Sydney-Trichternetzspinne

Gegengift rettet bis zu 300 Menschenleben jährlich

In dem Australian Reptile Park melken Mitarbeiter die australischen Trichternetzspinnen regelmäßig, um ein Gegengift herzustellen. Das Gegengift rettet in Australien bis zu 300 Menschen jährlich. Entwickelt hatten Forscher das Gegengift 1981 – seitdem gibt es in Australien keine registrierten Todesfälle durch Trichternetzspinnen mehr.

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