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Die 9 gefährlichsten Inseln der Welt

Sie sehen so idyllisch aus – doch jede dieser Inseln birgt eine unter Umständen tödliche Gefahr. Auf den folgenden Bildern zeigen wir die 9 gefährlichsten Eilande der Welt.
Sie sehen so idyllisch aus – doch jede dieser Inseln birgt eine unter Umständen tödliche Gefahr. Auf den folgenden Bildern zeigen wir die 9 gefährlichsten Eilande der Welt.
Foto: Getty Images / Google Maps
Die Sentinelesen, die Einwohner von North Sentinel Island, setzen sich gegen jeden zur Wehr, der ihrer kleinen Insel im Indischen Ozean, knapp 1000 km östlich von Indien, zu nahe kommt. Erst 2006 wurden zwei Fischer vor North Sentinel Island tot aufgefunden. Und als im Jahr 1981 ein Frachter vor der Insel kenterte, war es wohl nur dem Taifun zu verdanken, dass die 33 Mann der „Primrose“ überlebten: Denn wegen der hohen Wellen konnten die Eingeborenen nicht mit ihren Kanus zum Schiff rüberrudern und von ihren Waffen Gebrauch machen – und so konnte die Besatzung nach und nach per Helikopter aus dem Sperrgebiet ausgeflogen werden.
Die Sentinelesen, die Einwohner von North Sentinel Island, setzen sich gegen jeden zur Wehr, der ihrer kleinen Insel im Indischen Ozean, knapp 1000 km östlich von Indien, zu nahe kommt. Erst 2006 wurden zwei Fischer vor North Sentinel Island tot aufgefunden. Und als im Jahr 1981 ein Frachter vor der Insel kenterte, war es wohl nur dem Taifun zu verdanken, dass die 33 Mann der „Primrose“ überlebten: Denn wegen der hohen Wellen konnten die Eingeborenen nicht mit ihren Kanus zum Schiff rüberrudern und von ihren Waffen Gebrauch machen – und so konnte die Besatzung nach und nach per Helikopter aus dem Sperrgebiet ausgeflogen werden.
Foto: Getty Images
Idyllischer kann ein Strand kaum sein. Doch auf dem Bikini-Atoll, das zu den Marshall-Inseln in Mikronesien gehört, lauert eine unsichtbare Gefahr: radioaktive Strahlung. Zwischen 1946 und 1958 nutzten die Amerikaner das abgelegene Inselparadies, um Atombomben zu Testzwecken zu zünden. Die Inseln des Atolls sind bis heute weitgehend unbewohnt.
Idyllischer kann ein Strand kaum sein. Doch auf dem Bikini-Atoll, das zu den Marshall-Inseln in Mikronesien gehört, lauert eine unsichtbare Gefahr: radioaktive Strahlung. Zwischen 1946 und 1958 nutzten die Amerikaner das abgelegene Inselparadies, um Atombomben zu Testzwecken zu zünden. Die Inseln des Atolls sind bis heute weitgehend unbewohnt.
Foto: Getty Images
Mit Google Maps betrachtet sieht Queimada Grande vor Brasilien aus wie ein Inseltraum. Doch am besten, man hält gebührenden Abstand, denn hier starben schon zahlreiche Menschen – an einem Schlangenbiss. Auf der 43 Hektar großen Insel kommt mindestens eine Schlange auf einen Quadratmeter. Man kann also kaum einen Schritt gehen, ohne auf eine Schlange zu treffen. Queimada Grande ist die Heimat der Insel-Lanzenotter, der Bothrops insularis, einer Schlangenart aus der Familie der Vipern. Wird ein Mensch gebissen, hat er so gut wie keine Überlebenschance.
Mit Google Maps betrachtet sieht Queimada Grande vor Brasilien aus wie ein Inseltraum. Doch am besten, man hält gebührenden Abstand, denn hier starben schon zahlreiche Menschen – an einem Schlangenbiss. Auf der 43 Hektar großen Insel kommt mindestens eine Schlange auf einen Quadratmeter. Man kann also kaum einen Schritt gehen, ohne auf eine Schlange zu treffen. Queimada Grande ist die Heimat der Insel-Lanzenotter, der Bothrops insularis, einer Schlangenart aus der Familie der Vipern. Wird ein Mensch gebissen, hat er so gut wie keine Überlebenschance.
Foto: Google Maps
Die Insel Riems im Greifswalder Bodden sieht eigentlich recht idyllisch aus. Doch hier darf niemand rauf, der nicht befugt dazu ist. Weil einfach nichts von Innen nach Außen gelangen kann. Rein gar nichts. Deswegen gibt es meterhohe Zäune, viel Stacheldraht und hohe Sicherheitsstufen. Ein Ausbruch der Insassen wäre fatal – hätte dies doch einen weiteren Ausbruch zur Folge: den einer Epidemie, im schlimmsten Fall einer Seuche. Gefährliche Erreger sind es, Viren und Bakterien, die hier gezüchtet werden –  in der ältesten virologischen Forschungsstätte der Welt.
Die Insel Riems im Greifswalder Bodden sieht eigentlich recht idyllisch aus. Doch hier darf niemand rauf, der nicht befugt dazu ist. Weil einfach nichts von Innen nach Außen gelangen kann. Rein gar nichts. Deswegen gibt es meterhohe Zäune, viel Stacheldraht und hohe Sicherheitsstufen. Ein Ausbruch der Insassen wäre fatal – hätte dies doch einen weiteren Ausbruch zur Folge: den einer Epidemie, im schlimmsten Fall einer Seuche. Gefährliche Erreger sind es, Viren und Bakterien, die hier gezüchtet werden –  in der ältesten virologischen Forschungsstätte der Welt.
Foto: dpa Picture Alliance
Rosafarbener Abendhimmel, eine Insel im Meer: Auch dieses Bild wirkt recht idyllisch. Doch die japanische Insel Miyake-jima zählt zu den gefährlichsten der Welt. Denn hier brodelt unablässig der gleichnamige Vulkan, der in der Vergangenheit schon mehrfach ausgebrochen ist. Im Jahr 2000 mussten gar alle Insel-Bewohner evakuiert werden, da der Vulkan Unmengen an Schwefeldioxid ausstieß. Erst 2005 durften die Einwohner zurückkehren, doch die Behörden wiesen sie an, ständig eine Atemschutzmaske bei sich zu haben. Sollte es erneut brenzlig werden, werden die Einwohner mit Warnlampen und Lautsprecher auf die Gefahr hingewiesen.
Rosafarbener Abendhimmel, eine Insel im Meer: Auch dieses Bild wirkt recht idyllisch. Doch die japanische Insel Miyake-jima zählt zu den gefährlichsten der Welt. Denn hier brodelt unablässig der gleichnamige Vulkan, der in der Vergangenheit schon mehrfach ausgebrochen ist. Im Jahr 2000 mussten gar alle Insel-Bewohner evakuiert werden, da der Vulkan Unmengen an Schwefeldioxid ausstieß. Erst 2005 durften die Einwohner zurückkehren, doch die Behörden wiesen sie an, ständig eine Atemschutzmaske bei sich zu haben. Sollte es erneut brenzlig werden, werden die Einwohner mit Warnlampen und Lautsprecher auf die Gefahr hingewiesen.
Foto: Getty Images
La Réunion, das französische Übersee-Département im Indischen Ozean, ist zwar nicht durchweg gefährlich. Doch sollte sich in Acht nehmen, wer vor der Insel badet oder surft – denn hier lauert eine große Population von Haien. Vor allem seit 2011 kommt es immer wieder zu Haiangriffen vor der Westküste, fünf davon gingen für den Menschen tödlich aus. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, vor La Réunion von einem Hai attackiert zu werden, sogar 1000-mal höher als etwa in Australien oder Nordamerika.
La Réunion, das französische Übersee-Département im Indischen Ozean, ist zwar nicht durchweg gefährlich. Doch sollte sich in Acht nehmen, wer vor der Insel badet oder surft – denn hier lauert eine große Population von Haien. Vor allem seit 2011 kommt es immer wieder zu Haiangriffen vor der Westküste, fünf davon gingen für den Menschen tödlich aus. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, vor La Réunion von einem Hai attackiert zu werden, sogar 1000-mal höher als etwa in Australien oder Nordamerika.
Foto: Getty Images
In der Mitte des Bildes zu sehen ist Gruinard Island, eine Insel, die etwa einen Kilometer vor Schottlands Nordwestküste liegt. Hier ist es typisch schottisch: grün und idyllisch. Dennoch ist Gruinard Island unbewohnt. Während des Zweiten Weltkriegs machten die Briten hier Versuche mit Milzbranderregern an Schafen. Erst, als die Versuche beendet waren, merkte man, dass die Sporen des Erregers in den Boden gesickert waren und diesen dauerhaft verseucht hatten. Man erklärte die Insel zum Sperrgebiet. Erst ab 1986 begann man, den Boden zu dekontaminieren, indem man tonnenweise Formaldehyd darüber schüttete. Untersuchungen ergaben danach zwar, dass der Milzbranderreger vollständig verschwunden war – doch bei vielen blieben Zweifel. 
In der Mitte des Bildes zu sehen ist Gruinard Island, eine Insel, die etwa einen Kilometer vor Schottlands Nordwestküste liegt. Hier ist es typisch schottisch: grün und idyllisch. Dennoch ist Gruinard Island unbewohnt. Während des Zweiten Weltkriegs machten die Briten hier Versuche mit Milzbranderregern an Schafen. Erst, als die Versuche beendet waren, merkte man, dass die Sporen des Erregers in den Boden gesickert waren und diesen dauerhaft verseucht hatten. Man erklärte die Insel zum Sperrgebiet. Erst ab 1986 begann man, den Boden zu dekontaminieren, indem man tonnenweise Formaldehyd darüber schüttete. Untersuchungen ergaben danach zwar, dass der Milzbranderreger vollständig verschwunden war – doch bei vielen blieben Zweifel. 
Foto: Google Maps
Auf den Farallon-Inseln, die vor der Küste von San Francisco in Kalifornien liegen, lauert ebenfalls eine unsichtbare Gefahr: Die Amerikaner entsorgten in der Umgebung der Inseln zwischen 1946 und 1970 radioaktive Abfälle. Fast 50.000 Container und Stahlfässer mit kontaminierten Abfällen liegen am Meeresgrund – sie zu heben und woanders zu entsorgen, ist Experten zufolge zu gefährlich. Niemand weiß genau, wie hoch der Grad der Gefährdung für das Meer und den Menschen wirklich ist. Die Inseln sind, bis auf eine Küstenwache und eine Forschungsstation, unbewohnt. Allerdings leben hier viele Vögel.
Auf den Farallon-Inseln, die vor der Küste von San Francisco in Kalifornien liegen, lauert ebenfalls eine unsichtbare Gefahr: Die Amerikaner entsorgten in der Umgebung der Inseln zwischen 1946 und 1970 radioaktive Abfälle. Fast 50.000 Container und Stahlfässer mit kontaminierten Abfällen liegen am Meeresgrund – sie zu heben und woanders zu entsorgen, ist Experten zufolge zu gefährlich. Niemand weiß genau, wie hoch der Grad der Gefährdung für das Meer und den Menschen wirklich ist. Die Inseln sind, bis auf eine Küstenwache und eine Forschungsstation, unbewohnt. Allerdings leben hier viele Vögel.
Foto: Google Maps
Auf Ramree Island vor Myanmar passierte 1945 eine Tragödie, die später als „das größte an Menschen verübte Unglück durch Tiere“ ins Guinnessbuch der Rekorde einging. Im Zweiten Weltkrieg kämpften auf Ramree Island britische und indische gegen japanische Truppen. Als es keinen anderen Ausweg mehr gab, flohen die Japaner in ein Sumpfgebiet. Doch von den etwa 1000 japanischen Soldaten überlebten den Trip gerade einmal 20. Der Grund: In den Sümpfen lauerten neben zahlreichen Moskitoschwärmen, Kettenvipern und giftigen Skorpionen Hundertschaften hungriger Leistenkrokodile. Auch heute noch sind Salzwasserkrokodile in dem Gebiet verbreitet – am Wahrheitsgehalt über das „Massaker von Ramree“ gibt es dennoch von einigen Seiten Zweifel.
Auf Ramree Island vor Myanmar passierte 1945 eine Tragödie, die später als „das größte an Menschen verübte Unglück durch Tiere“ ins Guinnessbuch der Rekorde einging. Im Zweiten Weltkrieg kämpften auf Ramree Island britische und indische gegen japanische Truppen. Als es keinen anderen Ausweg mehr gab, flohen die Japaner in ein Sumpfgebiet. Doch von den etwa 1000 japanischen Soldaten überlebten den Trip gerade einmal 20. Der Grund: In den Sümpfen lauerten neben zahlreichen Moskitoschwärmen, Kettenvipern und giftigen Skorpionen Hundertschaften hungriger Leistenkrokodile. Auch heute noch sind Salzwasserkrokodile in dem Gebiet verbreitet – am Wahrheitsgehalt über das „Massaker von Ramree“ gibt es dennoch von einigen Seiten Zweifel.
Foto: Getty Images

Inseln sind für gewöhnlich Orte zum Träumen, die man mit Strand, Meer und Sonnenschein verbindet. All das bringen auch die meisten der Inseln mit, die wir hier zeigen. Nur: Um dort Urlaub zu machen, sind sie ganz und gar nicht geeignet. Denn die Idylle trügt.

Miyake-jima, über der permanent die Rauchwolke des gleichnamigen Vulkans steht, wie eine stetige Warnung, die den Bewohnern sagen will: Es könnte jederzeit wieder passieren. Ein neuer Ausbruch könnte die Menschen wieder verjagen oder noch schlimmer: Tote fordern, so wie schon mehrmals in der Vergangenheit.

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Auf North Sentinel Island lebt das isolierteste Volk der Erde

Manchmal ist die Gefahr auch unsichtbar. Lauert in Form von radioaktiver Strahlung in Luft und Boden oder versteckt sich in der Gestalt gefährlicher Tiere im Gestrüpp oder unter Wasser. Und manchmal sind es auch Menschen, die für andere Menschen eine Gefahr sind. North Sentinel Island im Indischen Ozean etwa ist so ein Ort. Die Bewohner setzen sich zur Wehr gegen jeden, der ihrer kleinen Insel, knapp 1000 km östlich von Indien, zu nahe kommt. Mit allen Mitteln kämpfen die Sentinelesen, um zu bleiben, was sie bis heute sind: das isolierteste Volk der Erde.

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