Diebstahl auf Rastplätzen! So sichern Sie Auto und Wohnmobil richtig
Reisende sollten bei einem Halt auf einem Rastplatz besonders achtsam sein Foto: Getty Images
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TRAVELBOOK Redaktion
26. Juli 2026, 14:42 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann genügen – und nach der Pause fehlt plötzlich Gepäck, ein Fahrrad oder andere Wertgegenstände. Gerade während der Ferien sind Rast- und Parkplätze entlang beliebter Reiserouten ein attraktives Ziel für Diebe und Betrüger. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich verringern.
Ferienverkehr lockt Kriminelle an
Während viele Menschen auf dem Weg in den Urlaub sind, sehen Kriminelle in voll beladenen Fahrzeugen eine lohnende Gelegenheit. Nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) haben Diebstähle und Betrugsversuche auf Park- und Rastplätzen entlang viel befahrener Ferienstrecken in der Reisezeit Hochsaison. Die Täter setzen dabei häufig auf Zeitdruck, Ablenkung und Unaufmerksamkeit ihrer Opfer.
Betrüger nutzen unterschiedliche Vorwände, um Reisende in ein Gespräch zu verwickeln. Mal weisen sie auf einen angeblichen Schaden am Fahrzeug hin, mal bitten sie um Hilfe oder behaupten, ein Gepäckstück sei verschwunden. Während die Aufmerksamkeit der Betroffenen gebunden ist, durchsuchen Komplizen häufig das Auto oder den Wohnwagen nach Wertgegenständen.
Der ACE empfiehlt deshalb:
Bei unerwarteten Kontaktaufnahmen aufmerksam bleiben und gesundes Misstrauen zeigen.
Das Fahrzeug beim Verlassen grundsätzlich abschließen – auch bei kurzen Stopps.
Keine Wertgegenstände sichtbar im Innenraum liegen lassen.
Wichtige Dokumente und Wertsachen möglichst immer mitnehmen.
Auch Fahrräder auf Dach- oder Heckträgern sollten während einer Pause nicht unbeaufsichtigt bleiben. Abschließbare Befestigungsbügel erschweren den Diebstahl der Räder. Zusätzlich empfiehlt der ACE, die Fahrräder mit weiteren Fahrradschlössern am Träger zu sichern.
Abnehmbare Komponenten wie Akkus, Lampen oder Displays sollten während der Fahrt besser im Kofferraum transportiert werden. Außerdem sollte der Fahrradträger selbst abschließbar am Fahrzeug befestigt sein, damit nicht Träger und Fahrräder gemeinsam gestohlen werden.
Wohnmobile vor Einbrüchen schützen
Immer wieder kursieren Berichte, wonach Einbrecher schlafende Wohnmobilbesatzungen mit Gas betäuben. Laut ACE gibt es für diese Behauptung jedoch keine belastbaren Belege. Tatsächlich kommt es zwar zu Einbrüchen in Wohnmobile, die Täter verschaffen sich dabei jedoch meist über aufgebrochene Türen oder Fenster Zugang.
Zum Schutz empfiehlt der ACE:
Möglichst bewachte und gut beleuchtete Park- und Rastplätze wählen.
Inoffizielle Stellplätze an Häfen, touristischen Zielen oder Stränden meiden.
Den Stellplatz bereits vor Einbruch der Dunkelheit aufsuchen und überprüfen.
Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen wie Schlössern, Riegeln oder Spanngurten absichern.
Wertgegenstände in einem verschließbaren und fest verankerten Schrank oder im Schlafbereich aufbewahren.
Mit Material der dpa
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