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Urlaub im Corona-Risikogebiet – das müssen Reisende beachten

Nach der Rückkehr aus einem Corona-Risikogebiet sollten Urlauber einen Corona-Test machen und sich in Quarantäne begeben
Nach der Rückkehr aus einem Corona-Risikogebiet sollten Urlauber einen Corona-Test machen und sich in Quarantäne begeben
Foto: Getty Images

Der Urlaub ist vorbei – doch zu Hause gehen dann plötzlich die Probleme los. Wer nämlich eine Reise in ein Corona-Risikogebiet unternommen hat, sollte wissen, was das für die Rückkehr nach Deutschland bedeutet. TRAVELBOOK weiß, worauf Urlauber, die aus Corona-Risikogebieten kommen, achten sollten, wie lange eine Quarantäne Pflicht ist und wann ein Coronatest kostenlos ist.

Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch, 16. September, eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete. Nun gelten auch Österreichs Hauptstadt Wien, sowie die niederländischen Regionen Südholland und Nordholland mit den Städten Amsterdam und Rotterdam als Risikogebiete. Für diese und weitere Regionen wurden Reisewarnungen ausgesprochen.

Wie lange muss man nach Urlaub im Risikogebiet in Quarantäne?

Bis die neuen Quarantäne-Regelungen am 1. Oktober wirksam werden, gilt wie bisher, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt nach Ankunft nach Hause – oder an Ihren Zielort – begeben und zwei Wochen lang isolieren müssen. Das Corona-Testergebnis dürfe höchstens 48 Stunden alt sein. Außerdem müssen sich Rückkehrer aus Risikogebieten bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden, schreibt das Bundesministerium für Gesundheit auf seiner Webseite.

Der Test kann in vielen Ländern entweder vor der Abreise Richtung Deutschland gemacht werden oder nach der Einreise in Deutschland, entweder am Flughafen oder in Wohnortnähe (nähere Informationen dazu gibt es unter der Telefonnummer 116 117). Fällt der Test positiv aus, ist „in jedem Fall eine zweiwöchige Quarantäne notwendig. Wichtig ist: Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Sie sich an die Quarantäne-Regeln halten“, schreibt das Bundesgesundheitsministerium weiter.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen ab dem 1. Oktober eine Corona-Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach Rückkehr beenden können, sofern dieser negativ ausfällt.

Was bedeutet überhaupt Corona-Risikogebiet?

Spanien, große Teile Frankreichs oder Ägypten: Diese und viele weitere Länder weltweit stehen auf der aktuellen Liste der Corona-Risikogebiete des Robert Koch-Instituts (RKI). Als solche ausgewiesen werden sie vom Auswärtigen Amt (AA), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für Inneres (BMI). Grundsätzlich ist eine Reisewarnung kein Reiseverbot.

Die Reisewarnung ist ein dringender Appell des Auswärtigen Amtes (AA), von einer Reise in ein Land abzusehen. Für die meisten europäischen Länder wurde die in der Corona-Pandemie ausgesprochene Warnung aufgehoben, für mehr als 160 Länder weltweit gilt sie nun bis zum 14. September 2020 (Travelbook berichtete). Die Liste wird regelmäßig geprüft.

Doch darüber hinaus gibt es noch die RKI-Liste mit den Risikogebieten. Sie enthält Länder, in denen entweder ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, oder in denen die Fallzahlen zwar niedrig sind, es aber zum Beispiel zu wenige Testkapazitäten gibt. Die komplette Liste der Risikogebiete des RKI finden Sie hier.

Auf dieser Liste, die von den zuständigen Ministerien wöchentlich überprüft wird, stehen auch einige beliebte Urlaubsziele – wie eben aktuell Spanien, Teile der französischen Mittelmeerküste und der Großraum Paris oder auch Ägypten.

Die Regelungen der europäischen Urlaubsländer im Überblick

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Was sollte man generell zum PCR-Test wissen?

Ein negativer PCR-Test bedeutet, dass zum Zeitpunkt des Abstrichs keine Viren in der entsprechenden Menge nachgewiesen wurden. Dadurch ist aber etwa nicht ausgeschlossen, dass man sich kurze Zeit vor dem Abstrich noch mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte – und man kann sich natürlich auch nach dem Test jederzeit infizieren.

Corona-Test

Bitte einmal Mund auf: Mit einem Corona-Test können Reiserückkehrer aus Risikogebieten unter Umständen eine Quarantäne vermeiden
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Zu beachten ist auch: Von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung können beim Sars-CoV-2-Virus 1 bis 14 Tage vergehen – im Mittel 5 bis 6 Tage, erläutert das Portal Infektionsschutz.de, das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt.

Wichtig zu wissen: Wer Krankheitszeichen hat, ist ansteckend. Doch ein Übertragungsrisiko besteht den Angaben nach schon zwei Tage vor Auftreten der Symptome – und einen Tag vorher sei es am höchsten. Ein negativer PCR-Test ist somit kein Freifahrtsschein. Wer also Tage danach doch Symptome zeigt, sollte rasch das Gesundheitsamt informieren, sich isolieren und erneut auf das Virus testen lassen.

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