FKK – die besten Strände, Reiseziele und Aktivitäten

FKK-StrandFoto: Istock/OceanProd

Nackt am Strand liegen und baden, unbekleidet campen, wandern, radeln oder Golf spielen: FKK (Freikörperkultur) ist vor allem bei Deutschen und Skandinaviern beliebt. Entsprechend viele FKK-Strände gibt es in Deutschland, Dänemark oder Schweden. Aber auch andernorts in Europa wie in Italien Frankreich und Spanien dürfen Naturisten an zahlreichen Küstenabschnitten sorglos die Hüllen fallen lassen. In vielen muslimischen Ländern ist FKK hingegen streng verboten. FKK hat in Deutschland eine lange Tradition. Ihren Anfang nahm die Freikörperkultur hier Ende des 19. Jahrhunderts im Gebiet um Berlin. TRAVELBOOK stellt die schönsten Reiseziele und Aktivitäten für einen FKK-Urlaub in Deutschland, Europa und weltweit vor.

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FKK-Strände in Deutschland

Ob auf Sylt, in Berlin, Thüringen oder am Chiemsee: FKK-Strände gibt es etliche in Deutschland, vor allem an der Ost- und Nordseeküste. Die Nordseeinsel Sylt kann allein mit insgesamt sechs Nacktbadestränden aufwarten. Beliebt sind auch die FKK-Bereiche auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Am Darßer Weststrand stehen Nudisten beispielsweise 13 Kilometer zur Verfügung. Einer von vielen weiteren FKK-Hotspots in Deutschland ist der Strand des Ostseebads Boltenhagen – zumindest ein Teil davon.

FKK-Strände in Europa

Wie die Deutschen sind auch viele Skandinavier auf FKK eingestellt. Länder wie Dänemark und Schweden bieten zahlreiche Strände, an denen man sich ganz ohne Textil sonnen kann, und eignen sich daher besonders gut als Urlaubsziel für Naturisten. Aber auch in Italien, Spanien und Frankreich darf man an vielen Stränden offiziell unbekleidet sein. Auf Mallorca, der Lieblingsinsel vieler Deutscher, schätzen FKK-Fans vor allem die Playa Es Caragol bei Santanyí, die Cala Moltó nahe Cala Rajada und Es Canyeret bei Deià.

FKK-Urlaub: Angebote, Hotels & Campingplätze weltweit

Nackt auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Karibik schippern, unbekleidet einen Fallschirmsprung über Usedom wagen, textillos durch den Harz wandern oder einen entspannten Urlaub in einem FKK-Hotel oder auf einem -Campingplatz verbringen: Inzwischen gibt es sowohl in Deutschland als auch in Europa und weltweit zahlreiche Reiseziele und Angebote für FKK-Fans. TRAVELBOOK kennt die besten.

FKK – Regeln und Wissenswertes

So freizügig Freikörperkultur auch ist, Regeln gibt es dennoch. So rutscht man am FKK-Strand anderen Nackten nicht auf die Pelle. Sexuelle Handlungen und Spannen sind ein No-Go, auch das Fotografieren ist zu unterlassen. In Deutschland ist Freikörperkultur übrigens keine Erfindung der Neuzeit. Nackt gebadet hat man hier schon im Mittelalter. Im späten 18. Jahrhundert wurde FKK vorübergehend tabuisiert. Ein Jahrhundert später, im Jahr 1893, wurde in Essen schließlich mit der Licht- und Luft-Sportgemeinschaft (LLSG) Deutschlands erster FKK-Verein gegründet. Häufig werden für FKK auch die Begriffe Nudismus und Naturismus verwendet. Zwar stehen alle drei Begriffe für eine gemeinschaftliche Nacktheit, doch gibt es hinsichtlich der Bedeutung auch Unterschiede. Während unter Nudismus eine Lebensanschauung zu verstehen ist, nach der Nacktsein der körperlichen und psychischen Gesundheit dient, geht es beim Naturismus um ein Nacktsein im Einklang mit der Natur.

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