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Die Corona-Lage in Frankreich

Korsika gilt nicht mehr als Hochrisikogebiet

In Frankreich sind Restaurantbesuche nur mit einem Nachweis über Corona-Impfung, Genesung oder über einen negativen Test erlaubt.
In Frankreich sind Restaurantbesuche nur mit einem Nachweis über Corona-Impfung, Genesung oder über einen negativen Test erlaubt. Foto: dpa picture alliance

Aufgrund sinkender Neuinfektionen gilt die beliebte Urlaubsregion Korsika nicht mehr als Hochrisikogebiet. Was das für Reisende bedeutet und wie die Regeln in Frankreich aktuell sind – TRAVELBOOK gibt den Überblick.

In Frankreich liegt aktuell der Corona-Inzidenzwert bei knapp 119 (Stand: 10.09.2021). Die Zahlen sind im Vergleich zum Stand vor einigen Wochen deutlich gesunken, vor allem im Süden Frankreichs hat sich die Situation etwas beruhigt. In der Folge sind die Regionen Okzitanien und Korsika nun kein Risikogebiet mehr. Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft jedoch Provence-Alpes-Côte d’Azur, sowie die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien weiter als Hochrisikogebiete ein. Als Reaktion darauf warnt auch das Auswärtige Amt (AA) immer noch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Gebiete.

In Frankreich wurden bislang 6.962.917 Corona-Infektionen erfasst, bei 115.941 Corona-bedingten Todesfällen (Stand: 10.09.2021).

Welche Corona-Maßnahmen gelten aktuell in Frankreich?

Bereits seit dem 09. August gilt, dass jeder, der ins Kino, Theater oder Museum, Restaurant, Cafés oder Einkaufszentren möchte, einen sogenannten „pass sanitaire“ vorlegen muss. Dabei handelt es sich um einen Nachweis über die vollständige Impfung gegen, Genesung von oder einen aktuellen negativen Corona-Test. Dieser kann digital z. B. durch die deutschen Apps „CovPass“ oder „Corona-Warn-App“ oder in Papierform erfolgen. Gleiches gilt auch in Flugzeugen, Zügen und Bussen. Diese Regeln sollen vorerst bis Mitte November gelten.

Für Touristinnen und Touristen ohne vollständige Impfung könnten die strengeren Regeln ins Geld gehen. Denn der Negativtest darf nicht älter als 72 Stunden sein. Wer sich also ohne vollständige Impfung in Frankreich aufhält, wird künftig wohl tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Grund: PCR- und Antigentests sind für ausländische Touristen in Frankreich nicht kostenlos.

Was gilt bei der Einreise nach Frankreich?

Die Einreise aus Deutschland und aus allen EU-Staaten und die Ausreise aus Frankreich sind weiterhin möglich, auch wenn Frankreich seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2021 weiter kontrolliert. Einreisende aus Deutschland ab zwölf Jahren müssen einen höchstens 72 Stunden vor Reisebeginn vorgenommenen negativen PCR-Test oder Antigentest vorweisen. Alternativ ist auch ein Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis möglich. Einreisende müssen zudem eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben.

Welche Hygiene-Maßnahmen gelten aktuell?

Für alle ab elf Jahren besteht im ganzen Land die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Masken müssen chirurgische Einwegmasken oder zertifizierte Stoffmasken sein, die mehr als 90 Prozent ausgeatmeter Partikel der Größe 3 Mikrometer filtern.

Die Maskenpflicht im Freien, bei Menschenansammlungen in Warteschlangen oder auf Märkten, gilt derzeit nicht mehr.

Quarantäne-Vorschriften

Einreisende aus den Hochrisikogebieten Frankreichs müssen sich in zehntägige Quarantäne begeben, wenn sie keinen Nachweis über die vollständige Impfung oder die Genesung nachweisen können. Die häusliche Quarantäne kann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testnachweis beendet werden. Genesenen-, Impf- oder Testnachweis müssen über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt werden.

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