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Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Frankreich erleichtert die Einreise

Frankreich Corona
Das französische Département Moselle an der deutschen Grenze gilt als Virusvarianten-Gebiet – Einreisen nach Deutschland werden in der Folge erschwertFoto: dpa picture Alliance

Bei Reisen ins europäische Ausland gibt es immer weniger Hürden. Quarantäne-Auflagen entfallen, die Test-Pflicht wird vielerorts gelockert. Das gilt ab jetzt auch für Frankreich. Was das für Reisende bedeutet, welche Corona-Maßnahmen in Frankreich gelten und wie die Situation vor Ort ist, TRAVELBOOK gibt den Überblick.

In Frankreich treten weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. Auch die Einreise nach Frankreich wird aus zahlreichen Ländern wie Deutschland erleichtert.

Es reicht nun ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein negativer Antigen-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Zuvor war ein PCR-Test verpflichtend. Restaurants dürfen zudem ihre Innenräume mit einer Auslastung von 50 Prozent wieder öffnen. Die abendliche Ausgangssperre wird etwa von 21.00 Uhr auf 23.00 Uhr nach hinten verschoben.

Weitere Corona-Lockerungen in Frankreich

Auch Fitnessstudios und Schwimmbäder dürfen ab Mittwoch wieder von allen Menschen besucht werden. Bei kulturellen Großveranstaltungen im Freien sind bis zu 5000 Menschen erlaubt. Kinos und Theater dürfen mehr Gäste als bisher empfangen. Auch in der Arbeitswelt wird es Lockerungen geben. Die Menschen dürfen weitgehend wieder in die Büros zurückkehren. Doch das Homeoffice wird noch nicht vollständig abgeschafft. Es muss für eine bestimmte Zahl an Tagen in der Woche möglich sein, wenn der Beruf es zulässt. Am Arbeitsplatz gelten weiter Masken- und Abstandsregeln.

Frankreich lockert seine strengen Corona-Maßnahmen seit einigen Wochen schrittweise und hatte etwa im Mai Geschäfte und die Außenbereiche der Gastronomie geöffnet.

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Die Corona-Lage in Frankreich

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Frankreich stark rückläufig. Zuletzt wurden im Land 72 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gezählt. Experten zufolge ist das auch auf die Impfkampagne zurückführen. Die Situation auf den Intensivstationen hat sich ebenfalls deutlich entspannt.

Das Auswärtige Amt (AA) warnt dennoch weiterhin vor allen nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich sowie dessen Überseegebiete mit Ausnahme von Korsika sowie die französischen Überseedépartements und -gebiete Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien sowie Neu-Kaledonien. „Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Korsika sowie den französischen Überseedépartements und -gebieten Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien sowie Neu-Kaledonien wird abgeraten“, schreibt das AA weiter.

Außerdem besteht für alle ab elf Jahren im ganzen Land die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. In den meisten französischen Städten muss der Mund-Nasen-Schutz außerdem auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Anlagen getragen werden, an denen viele Menschen zusammenkommen. So gilt etwa in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg im gesamten Stadtgebiet die Maskenpflicht. Die Masken müssen chirurgische Einwegmasken oder zertifizierte Stoffmasken sein, die mehr als 90 Prozent ausgeatmeter Partikel der Größe 3 Mikrometer filtern.