Goldene Jahreszeit

7 Gründe für Rom im Herbst

Rom
Kaum einer Stadt steht das goldene Herbstlicht so gut wie Rom
Foto: Getty Images

Wenn es bei uns in Deutschland langsam kühler wird, wärmt sich Rom noch immer an der spätsommerlichen Sonne. Die Touristenströme reißen ab und die Römer werden entspannter. Diese und andere Gründe locken jetzt im Herbst in die italienische Hauptstadt.

1. Schlendern ohne Schwitzen

Während das mediterrane Klima Rom-Touristen im Hochsommer bei über 30 Grad aus den Socken haut, bringt das Wetter im Herbst Reisende zum Grinsen statt zur Verzweiflung. Angenehme 20 Grad laden zwischen September und November zu einem Städtetrip ohne Schwitzen ein.

2. Die Stadt wird übersichtlich

Die Sommerferien sind vorbei, die Touristenscharen wieder zu Hause. Folglich halten sich jetzt weniger Reisende zwischen Forum Romanum und Spanischer Treppe auf. Ergo: Das Stadtbild ist übersichtlich und nicht von Kameras und Socken in Sandaletten geflutet.

Forum Romanum

Im Forum Romanum tummeln sich in den Herbstmonaten längst nicht mehr so viele Touristen wie im Sommer.
Foto: m. Gruner

3. Keiner steht im Bild

Nichts schimmert so schön wie das Wasser des Trevibrunnens oder des Flusses Tiber in der Herbstsonne. Auch die Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum oder das Denkmal von Marc Aurel leuchten gelb. Und da weniger Touristen da sind, verstellen auch weniger davon Ihr Motiv. Demzufolge können Sie in Ruhe das eine oder andere Bild knipsen und den Augenblick genießen.

Petersdom, Rom

Im Sommer wollen bis zu 30.000 Touristen täglich den Petersdom besichtigen, im Herbst nur ein Bruchteil davon.
Foto: Getty Images

4. Weniger Warterei

Im Herbst sind die Warteschlangen an Sehenswürdigkeiten wie dem Petersdom und dem Kolosseum wesentlich kürzer. Während man im Sommer durchaus Stunden mit Anstehen zubringt, dauert es im Herbst oft nur maximal 40 Minuten. Heißt: Man schafft mehrere Highlights in Rom an nur einem Tag, was vor allem bei einem Kurzbesuch von zwei bis vier Tagen reichlich Druck rausnimmt.

Das Kolosseum und viele andere Sehenswürdigkeiten leuchten in der Herbstsonne in romantischem Goldgelb.
Foto: M.Gruner

5. Die Stadt entspannt

Das Gesicht der Stadt verändert sich in den letzten Monaten des Jahres. Die Hektik verschwindet mit den Touri-Massen, die Entspannung kehrt zurück, die Römer werden relaxter. Die italienische Hauptstadt strahlt – ein nicht ganz unwesentlicher Fakt im Urlaub. Das Positive daran: Die Ruhe überträgt sich auch auf Sie.

6. Erste-Reihe-Plätze überall

Ob im Open-Air-Restaurant oder an Aussichtspunkten wie etwa oberhalb vom Forum Romanum oder an der Piazza Navona mit ihrem vierströmigen Brunnen: Zwischen September und November kann man in erster Reihe sitzen und Pasta schlemmen. Oder direkt an einer Brüstung stehen und das Areal überblicken, die Gedanken schweifen oder der Kameralinse freien Lauf lassen. Jetzt ist die Zeit, um ungestört zu essen und zu fotografieren, ohne lange warten zu müssen.

Cafe an der Spanischen Treppe

Selbst im Café, wie hier an der Spanischen Treppe oder an anderen Sehenswürdigkeiten, erwischt man in den Herbstmonaten noch einen freien Tisch.
Foto: M. Gruner

7. Taxi? Kein Problem!

Sie wollen vom Flughafen hinein ins Zentrum von Rom? Brauchen ein Taxi ins Viertel am Trevibrunnen? Oder wollen Sie spontan eine Kutschfahrt zum Pantheon machen? Was im Sommer undenkbar oder mit viel Wartezeit verbunden ist, gelingt im Herbst wesentlich schneller. Dank der minimierten Touristenzahl schaffen Sie es flink in ein Shuttle, ins Taxi oder auf eine Kutsche und damit zu einer romantischen Fahrt durch die Caesar-Stadt.

Themen