Neben Spezialitäten wie Parma-Schinken und Parmesankäse bietet die italienische Stadt Parma auch einige bedeutende Sehenswürdigkeiten. Foto: Getty Images
Wer kennt ihn nicht, den Parmesan-Käse? Und welcher Schinken liegt zarter auf der Zunge als der Parma-Schinken? Welche Stadt auf der Welt kann schon gleich zwei nach ihr benannte absolute Delikatessen ihr eigen nennen wie die Stadt Parma in der Region Emilia Romagna? Schinken und Käse sind aber nicht alles, was Parma zu bieten hat. Die Stadt punktet auch mit einigen anderen Touristen-Attraktionen.
Kurz vorweg: Um möglichen Missverständnissen beim Besuch der Stadt Parma aus dem Weg zu gehen: Die Einwohner Parmas bezeichnet man höflicherweise als Parmensi. „Parmigiani“, das sind die großen, runden Käselaiber.
Die großen, runden Käselaiber werden „Parmigiani“ genannt Foto: Getty Images
Parmas sehenswerte Altstadt
Fast auf der ganzen Welt sind Parmigiano-Reggiano und Prosciutto di Parma ein Begriff. Da kann selbst Bologna mit seinen Spezialitäten und Neapel mit seiner Pizza nicht mithalten. Doch wer kennt eigentlich die Wirtschaftsmetropole mit seinen etwa 200.000 Einwohnern am Rand der Poebene, nicht weit vom Apennin entfernt? Nicht viele. Und dabei gibt es in der bereits 184 vor Christus von Roms Konsul Marcus Aemilius Lepidus gegründeten Stadt viele schöne Plätze, Kirchen und Restaurants.
Ebenso sehenswert ist das prächtige Hauptgebäude der offiziell im Jahr 1412 gegründeten Universität von Parma. Heute studieren an der ehrwürdigen Hochschule mehr als 30.000 Studenten an zehn verschiedenen Fakultäten.
Im 16. Jahrhundert initiierte Papst Paul III. das Herzogtum Parma für seinen unehelichen Sohn Pier Luigi Farnese. Der Palazzo della Pilotta an der heutigen Piazza della Pace ist Zeugnis von Reichtum und Macht der Farneses in der Folgezeit. Ihm angegliedert wurde im 17. Jahrhundert das Teatro Farnese.
Palazzo della Pilotta aus dem 16./17. Jahrhundert Foto: Getty Images
Mit der schönste Platz in Parmas Altstadt ist die Piazza del Duomo mit der romanischen Kathedrale Santa Maria Assunta aus dem 11. Jahrhundert. Innen wurde der Prachtbau mit gotischen Fresken und Malereien aus der Renaissance verändert. Noch gravierendere Veränderungen wurden im Lauf der Jahrhunderte beispielsweise am Dom von Verona vorgenommen. Direkt neben dem Dom in Parma steht das achteckige Baptisterium aus dem 12. Jahrhundert.
Piazza del Duomo mit der Kathedrale und dem achteckigen Baptisterium Foto: Getty Images
Neben einer im 16. Jahrhundert ebenfalls vom Herzog von Parma errichteten fünfeckigen Zitadelle gilt zudem das 1829 von Maria Luise von Österreich 1829 eröffnete Teatro Regio di Parma im Stadtzentrum als eine weitere Attraktion für Touristen.
Karte: Lage von Parma
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Corona-Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Italien. Eine Übersicht zu den wichtigsten Einreise-Regelungen für Italien finden Sie in diesem Artikel.
(Text: Jasch Zacharias)
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