6. September 2026, 12:26 Uhr |
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Verborgene Bauwerke, historische Verkehrsanlagen und ungewöhnliche Kulturstätten: Einmal im Jahr erhalten Besucher Zugang zu Denkmälern, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Wer auf Entdeckungstour gehen möchte, kann bundesweit aus Tausenden Angeboten wählen – darunter einige echte Raritäten.
Mehr als 6500 Denkmäler laden zum Besuch ein
Am 13. September steht deutschlandweit wieder der „Tag des offenen Denkmals“ auf dem Programm. Nach Angaben der Veranstalter beteiligen sich mehr als 6500 Denkmäler an der Aktion. Besucher können dabei Gebäude, Anlagen und Orte besichtigen, die sonst oft verschlossen bleiben.
Das Angebot reicht von denkmalgeschützten U-Bahnhöfen in Berlin über einen historischen Flughafen in Karlsruhe bis hin zu einem mehr als 90 Jahre alten Schiff in Kiel. Die Veranstaltungen richten sich gleichermaßen an Einheimische und Touristen.
Schnell passende Angebote in der Umgebung finden
Welche Denkmäler in der jeweiligen Region teilnehmen, können Interessierte über die Website des Aktionstags per Ortssuche herausfinden. Dort finden sich Kurzbeschreibungen der einzelnen Denkmäler sowie Informationen zu möglichen Anmeldungen.
Wichtig ist ein Blick auf die jeweiligen Teilnahmebedingungen: Für einige Besichtigungen gelten Anmeldefristen, die bereits mehrere Tage vor der Veranstaltung enden. Zusätzlich steht eine kostenlose App zur Verfügung, in der sämtliche Informationen gebündelt abrufbar sind.
Der „Tag des offenen Denkmals“ wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Nach Angaben der Stiftung handelt es sich um die größte Kulturveranstaltung Deutschlands.
Auch abseits des Aktionstags inspirierend
Selbst wer am Veranstaltungstag keine Führung besuchen kann, findet auf der Website zahlreiche Anregungen für spätere Ausflüge. Das Angebot in Hamburg verdeutlicht die Vielfalt: Neben bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Michel können dort unter anderem ehemalige Seifen- und Drahtstiftfabriken sowie eine in den 1950er-Jahren errichtete, inzwischen umgenutzte Großtankstelle entdeckt werden.
Mit Material der dpa
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