Am Abgrund, mitten im Meer oder zwischen hohen Felsen

Die 13 gefährlichsten Landebahnen der Welt

Nur wenige Meter trennt die Landebahn 10 des Airports auf der Karibikinsel St. Maarten vom Maho Beach, weshalb die Flugzeuge in etwa 10 bis 20 Metern Höhe über den Strand einfliegen – unter den neugierigen Blicken zahlreicher Schaulustiger
Nur wenige Meter trennt die Landebahn 10 des Airports auf der Karibikinsel St. Maarten vom Maho Beach, weshalb die Flugzeuge in etwa 10 bis 20 Metern Höhe über den Strand einfliegen – unter den neugierigen Blicken zahlreicher Schaulustiger
Foto: Getty Images
Mit ihrem bergigen Profil ohne größere ebene Flächen galt die Insel Saba  lange als ungeeignet für den Bau eines Flughafens. Doch nachdem im Februar 1959 der spätere Bürgermeister von St. Barth, Rémy de Haenen, auf einer provisorischen Piste am  eine spektakuläre Landung hinlegte, baute man den Flughafen einfach an jene Stelle: mit einer gerade mal 400 Meter langen Landebahn direkt an der Klippe. Wer hier nicht rechtzeitig bremst, landet im Meer – weshalb man die Piste nur mit einer Sondergenehmigung anfliegen darf.
Mit ihrem bergigen Profil ohne größere ebene Flächen galt die Insel Saba lange als ungeeignet für den Bau eines Flughafens. Doch nachdem im Februar 1959 der spätere Bürgermeister von St. Barth, Rémy de Haenen, auf einer provisorischen Piste am eine spektakuläre Landung hinlegte, baute man den Flughafen einfach an jene Stelle: mit einer gerade mal 400 Meter langen Landebahn direkt an der Klippe. Wer hier nicht rechtzeitig bremst, landet im Meer – weshalb man die Piste nur mit einer Sondergenehmigung anfliegen darf.
Foto: dpa Picture Alliance
Wann die nächste Maschine startet oder landet, steht übrigens auf einem Surfbrett vor einem Strandrestaurant, regelmäßig aktualisiert von dessen Besitzer.
Wann die nächste Maschine startet oder landet, steht übrigens auf einem Surfbrett vor einem Strandrestaurant, regelmäßig aktualisiert von dessen Besitzer.
Foto: Getty Images
Die Start- und Landebahn liegt gefährlich zwischen zwei Hügeln, der Meeresbucht und dem See Halikiopoulou. Doch nicht genug: Gleich hinter der Piste verläuft eine Hauptstraße, bei Starts und Landungen wird der Verkehr über Ampeln gestoppt.
Die Start- und Landebahn liegt gefährlich zwischen zwei Hügeln, der Meeresbucht und dem See Halikiopoulou. Doch nicht genug: Gleich hinter der Piste verläuft eine Hauptstraße, bei Starts und Landungen wird der Verkehr über Ampeln gestoppt.
Foto: Wikipedia/Kudak
Dass die Malediven Gefahr laufen, bald im Meer zu versinken, glaubt man sofort, sobald man im Flieger aus dem Fenster schaut und die Landebahn im Blick hat: Denn die ist fast vollständig umgeben von türkisblauem Wasser. Der Hulhulé International Airport liegt auf einer künstlichen Insel circa zwei Kilometer von der Hauptstadt Malé entfernt. Mit gut drei Kilometern zählt die Landebahn zwar nicht zu den kürzesten, dennoch ist sie nicht ungefährlich: Eine Sicherheitszone gibt es nicht, sie endet direkt im Indischen Ozean.
Dass die Malediven Gefahr laufen, bald im Meer zu versinken, glaubt man sofort, sobald man im Flieger aus dem Fenster schaut und die Landebahn im Blick hat: Denn die ist fast vollständig umgeben von türkisblauem Wasser. Der Hulhulé International Airport liegt auf einer künstlichen Insel circa zwei Kilometer von der Hauptstadt Malé entfernt. Mit gut drei Kilometern zählt die Landebahn zwar nicht zu den kürzesten, dennoch ist sie nicht ungefährlich: Eine Sicherheitszone gibt es nicht, sie endet direkt im Indischen Ozean.
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In 2000 Meter Höhe gelegen und mit einer extrem kurzen Landebahn: der Flugplatz Courchevel ist nichts für schwache Nerven – viel eher für Kaliber wie James Bond. Schon zweimal war dieser Flughafen mitten in den Rhone-Alpes Schauplatz für 007.
In 2000 Meter Höhe gelegen und mit einer extrem kurzen Landebahn: der Flugplatz Courchevel ist nichts für schwache Nerven – viel eher für Kaliber wie James Bond. Schon zweimal war dieser Flughafen mitten in den Rhone-Alpes Schauplatz für 007.
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Wer hier landen will, braucht eine spezielle Ausbildung: Denn nicht nur die unmittelbare Lage an einem Steilküstenhang erfordert viel Geschick vom Piloten, auch muss er Fallwinde ausgleichen und eine scharfe Rechtskurve fliegen. Immerhin stellt die Länge der Landebahn in Funchal auf Madeira kein zusätzliches Risiko mehr dar: Im Jahr 2000 wurde die ursprünglich 1781 Meter kurze Start- und Landebahn auf 2777 Meter verlängert – und zwar über eine Bucht mit einem aufwändigen Stützenbauwerk und Kosten von 520 Mio. Euro. Hier finden Sie die besten Hotels auf Madeira!
Wer hier landen will, braucht eine spezielle Ausbildung: Denn nicht nur die unmittelbare Lage an einem Steilküstenhang erfordert viel Geschick vom Piloten, auch muss er Fallwinde ausgleichen und eine scharfe Rechtskurve fliegen. Immerhin stellt die Länge der Landebahn in Funchal auf Madeira kein zusätzliches Risiko mehr dar: Im Jahr 2000 wurde die ursprünglich 1781 Meter kurze Start- und Landebahn auf 2777 Meter verlängert – und zwar über eine Bucht mit einem aufwändigen Stützenbauwerk und Kosten von 520 Mio. Euro. Hier finden Sie die besten Hotels auf Madeira!
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Wer auf den Mount Everest will, muss hier landen – und erlebt dabei sein erstes Abenteuer. Denn das Rollfeld ist nur 527 Meter lang, hat eine Hangneigung von rund 12 Prozent und bricht abrupt etwa 600 Meter tief ab. Doch nicht genug: Obwohl es nur eine gemeinsame Start- und Landebahn gibt, erfolgen Starts und Landungen mitunter im Abstand von wenigen Minuten – wobei das startende Flugzeug zunächst auf einer tieferen Flughöhe bleibt und so dem landenden Flugzeug mit etwas Höhenabstand in Gegenrichtung begegnet.
Wer auf den Mount Everest will, muss hier landen – und erlebt dabei sein erstes Abenteuer. Denn das Rollfeld ist nur 527 Meter lang, hat eine Hangneigung von rund 12 Prozent und bricht abrupt etwa 600 Meter tief ab. Doch nicht genug: Obwohl es nur eine gemeinsame Start- und Landebahn gibt, erfolgen Starts und Landungen mitunter im Abstand von wenigen Minuten – wobei das startende Flugzeug zunächst auf einer tieferen Flughöhe bleibt und so dem landenden Flugzeug mit etwas Höhenabstand in Gegenrichtung begegnet.
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Mitten im Häusermeer von São Paulo liegt dieser Flughafen – inzwischen. Als er 1936 eröffnet wurde, war die Stadt noch lange nicht so groß. Doch mit dem Wachstum zur Mega-City und der Verdichtung um den Airport wuchs auch die Gefahr: für Anwohner wie Flugpassagiere. 1985 bekam São Paulo daher einen weiteren Flughafen, heute starten und landen auf Congonhas nur noch Inlandsflüge.
Mitten im Häusermeer von São Paulo liegt dieser Flughafen – inzwischen. Als er 1936 eröffnet wurde, war die Stadt noch lange nicht so groß. Doch mit dem Wachstum zur Mega-City und der Verdichtung um den Airport wuchs auch die Gefahr: für Anwohner wie Flugpassagiere. 1985 bekam São Paulo daher einen weiteren Flughafen, heute starten und landen auf Congonhas nur noch Inlandsflüge.
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Der Paro Airport ist der einzige internationale Flughafen von Bhutan. Er befindet sich auf einer Höhe von 2236 Metern in einem tiefen Tal, weshalb Starts und Landungen nur bei gutem Wetter möglich sind. Bis 1990 wurden sie zusätzlich erschwert: Denn die Landebahn war zunächst gerade einmal 1400 Meter lang. Sie wurde dann auf 1964 Meter verlängert.
Der Paro Airport ist der einzige internationale Flughafen von Bhutan. Er befindet sich auf einer Höhe von 2236 Metern in einem tiefen Tal, weshalb Starts und Landungen nur bei gutem Wetter möglich sind. Bis 1990 wurden sie zusätzlich erschwert: Denn die Landebahn war zunächst gerade einmal 1400 Meter lang. Sie wurde dann auf 1964 Meter verlängert.
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Ein Urlaub in der Karibik gehört sicher zu den Ereignissen, die man nie vergisst – vor allem, wenn man auf St. Barth landet, denn das allein ist schon ein Erlebnis. Gerade mal 640 Meter misst die Piste, die zwar malerisch, aber gefährlich zwischen Meer und Bergen liegt. Vor allem die Landung ist auf der kurzen Bahn äußerst schwierig: Drückt der Pilot nicht rechtzeitig auf die Bremse, rutscht die Maschine ins Meer.
Ein Urlaub in der Karibik gehört sicher zu den Ereignissen, die man nie vergisst – vor allem, wenn man auf St. Barth landet, denn das allein ist schon ein Erlebnis. Gerade mal 640 Meter misst die Piste, die zwar malerisch, aber gefährlich zwischen Meer und Bergen liegt. Vor allem die Landung ist auf der kurzen Bahn äußerst schwierig: Drückt der Pilot nicht rechtzeitig auf die Bremse, rutscht die Maschine ins Meer.
Foto: dpa Picture Alliance
Achtung, Gegenverkehr: Der JFK Airport in New York liegt genau zwischen zwei anderen Flughäfen: La Guardia und Newark. Die Herausforderung für die Piloten besteht hier also darin, anderen Flugzeugen nicht in die Quere zu kommen und umgekehrt.
Achtung, Gegenverkehr: Der JFK Airport in New York liegt genau zwischen zwei anderen Flughäfen: La Guardia und Newark. Die Herausforderung für die Piloten besteht hier also darin, anderen Flugzeugen nicht in die Quere zu kommen und umgekehrt.
Foto: dpa Picture-Alliance
Es ist etwas eng auf Gibraltar, der Platz knapp, und so ließ es sich wohl nicht verhindern, dass die Piste des Flughafens die , die einzige Straßenverbindung mit Spanien: Eine derartige Kreuzung ist weltweit einmalig für einen internationalen Flughafen. Ähnlich einem Bahnübergang wird die Straße bei jedem Start und jeder Landung gesperrt. 
Es ist etwas eng auf Gibraltar, der Platz knapp, und so ließ es sich wohl nicht verhindern, dass die Piste des Flughafens die , die einzige Straßenverbindung mit Spanien: Eine derartige Kreuzung ist weltweit einmalig für einen internationalen Flughafen. Ähnlich einem Bahnübergang wird die Straße bei jedem Start und jeder Landung gesperrt. 
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Vielflieger belächeln für gewöhnlich die Mitreisenden, die nach einer geglückten Landung dem Piloten Applaus zollen. Doch es gibt Landebahnen, da verspüren wohl selbst die erfahrensten Jetsetter den Impuls, zu klatschen, sobald der Flieger sicheren Boden unter den Rädern hat – denn dort sicher zu landen, verlangt einiges an Geschick, wenn nicht gar Glück. TRAVELBOOK listet die gefährlichsten Flughäfen der Welt auf.

Auf der Karibikinsel St. Maarten stehen die Zeichen auf Entspannung. Hier fährt man hin, um sich vom Alltagsstress zu erholen, die Seele baumeln zu lassen und Strand und Palmen zu genießen. Wem das indes alles zu viel Idylle ist und zu wenig Thrill, fährt einfach zum Flughafen. Nein, nicht um enttäuscht den Heimweg anzutreten, sondern: um den Fliegern beim Landen zuzusehen.

Lebensgefährlich für „Planespotter“

Denn das ist wirklich ein Erlebnis: Da die Landebahn gleich hinter dem Strand beginnt, fliegen Boing und Co. nur knapp über die Köpfe der Badenden ein und nehmen – wenn sie es besonders gut mit den Zuschauern meinen – vor der Landung noch eben den Flughafenzaun mit. Doch nicht nur die Lage ist gefährlich: Beim Starten wirbelt der Schubstrahl Sand und Steine auf, welche die „Planespotter“ (Flugzeuggucker) lebensgefährlich verletzen können. Doch die Schaulustigen hält das nicht ab. Im Gegenteil: Das sogenannte „Zaunsurfen“ – also beim Start einer Maschine an den Flughafenzaun klammern und tapfer gegen die Energie der Turbinenstrahlen ankämpfen – hat sich regelrecht zum Sport entwickelt.

Wer macht das Rennen um den Titel „Größter Flughafen der Welt“?

So gilt etwa der isländische Airport Isafjördur für Piloten als echte Herausforderung. Grund: Vor der Landung auf der 1400 Meter langen Bahn muss innerhalb des Fjords eine enge Kurve geflogen werden.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie – und entdecken Sie die gefährlichsten Landebahnen der Welt!