Corona-Pandemie

New Yorker Park sorgt mit smarter Lösung für genügend Abstand

Domino Park, Besucher, Kreise auf Wiese
Im Domino Park in New York geht es dank aufgemalter Kreise auf der Wiese gesittet zu
Foto: Getty Images

Im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen New York gilt zwar offiziell noch bis Ende Mai eine Ausgangssperre – dennoch lassen viele Einwohner es sich nicht nehmen, das schöne Wetter in den Parks zu genießen. Während die Menschen sich vielerorts deutlich zu dicht drängelten, wirkte ein Park dem mit einer Lösung entgegen, die so einfach wie genial ist.

Mindestens 1,80 Meter Abstand sollen die Menschen in den USA derzeit in der Öffentlichkeit einhalten, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Das ist die offizielle Empfehlung des US-Gesundheitsministeriums.

Doch daran hält sich offenbar längst nicht jeder in der Millionenmetropole: Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, waren die Parks in New York an den ersten warmen Mai-Wochenenden restlos überfüllt, die Menschen saßen deutlich dichter beieinander als erlaubt.

Kreise zum Sitzen

Deutlich gesitteter ging es dagegen im Domino Park zu, einem Uferpark im Stadtteil Brooklyn direkt am East River. Der Grund: Hier wurden kurzerhand große Kreise auf die Rasenflächen gemalt, in denen die Besucher sich in Gruppen oder allein aufhalten dürfen, alle mit dem nötigen Abstand zum Nachbarkreis.

Der Park liegt direkt an der Williamsburg Bridge und ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele New Yorker
Foto: Getty Images

Auch interessant: Corona-Pandemie – Reisewarnung und wichtige Hinweise für Urlauber

 

Die Einführung von „Abstandskreisen“ wie im New Yorker Domino Park wäre sicherlich auch für den einen oder anderen Grünbereich in deutschen Städten eine hilfreiche Lösung, um dichtes Gedränge zu vermeiden.