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Was ändert sich für Urlauber?

Tourismus-Modellprojekt in Schleswig-Holstein endet

Modellregion Innere Lübecker Bucht in Schleswig-Holstein
Auch der Timmendorfer Strand gehörte zu den Tourismus-Modellregionen Foto: Getty Images

Trotz Corona-Lockdown Urlaub machen? Das wird langsam wieder möglich. Immer mehr Orte in Deutschland öffnen sich. Grundlage waren auch die Daten aus den sogenannten Tourismus-Modellregionen in Schleswig-Holstein. Hier wurde ein Corona-konformer Urlaub getestet. Doch das Projekt endet am Montag, was sogar Erleichterungen für Urlauber mit sich bringt. TRAVELBOOK hat die Infos.

Endlich wieder Urlaub machen – davon träumen aktuell viele. Die Menschen wünschen sich wieder Entspannung, die zahlreichen Tourismus-Unternehmen wieder Arbeit. Umso erfreulicher ist es, dass in zahlreichen deutschen Bundesländern bereits Lockerungen geplant sind (mehr Informationen finden Sie hier). Das hat nun auch zur Folge, dass die bislang bestehenden Modellregionen in Schleswig-Holstein nicht mehr von Relevanz sind und das Projekt zum 17. Mai ausläuft.

Was das für Urlauber in den Modellregionen in Schleswig-Holstein bedeutet – TRAVELBOOK gibt einen Überblick.

Was ändert sich mit Ende der Modellregionen in Schleswig-Holstein für Urlauber?

Alle Modellregionen haben sich dazu entschlossen, das Projekt am 17. Mai zu beenden. Der Hintergrund ist, dass ab dann in ganz Schleswig-Holstein die von der Landesregierung beschlossenen Lockerungen im Tourismus gelten. Allerdings betonte Tourismusminister Bernd Buchholz, die Lockerungen hätte man nur durch die Erfahrungen mit den Modellprojekten durchsetzen können, wie der NDR berichtet.

Für Urlauber bedeutet das, dass ab Montag auch in den Modellregionen die gleichen Regeln wie im Rest von Schleswig-Holstein gelten. Das heißt konkret, dass weniger getestet und dokumentiert wird. So wird etwa in Beherbergungsbetrieben nur noch in einem 72-Stunden-Intervall getestet statt wie zuvor alle 48 Stunden. Für die Betriebe fällt zudem die umfangreiche Datenmeldepflicht der Testphase weg.

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Welche Orte gehörten zu den Modellregionen in Schleswig-Holstein?

Eckernförde gehört zu den ausgewählten Modellregionen in Schleswig-Holstein
Eckernförde gehört zu den ausgewählten Modellregionen in Schleswig-Holstein und öffnet nun wieder Unterkünfte und sogar die Innen-GastronomieFoto: Getty Images

Insgesamt hatten sich zwölf Kreise, Städte, Gemeinden und Regionen für die Modellregionen beworben. Ausgewählt wurden dann aber nur vier Regionen. Diese sind: der Kreis Nordfriesland inklusive Sylt, Büsum, die Schleiregion inklusive Eckernförde sowie die Innere Lübecker Bucht. Die vier Modellregionen wurden nach Absprache des Tourismusministeriums und des Tourismusverbands Schleswig-Holstein, der IHK Schleswig-Holstein, der DEHOGA, des Städteverbands und des Landkreistags ausgewählt.

Die Schleiregion

Bei der Schleiregion handelt es sich um einen 42 Kilometer langen Ostseefjord. Die Region liegt zwischen Kiel und Flensburg und grenzt direkt an die Eckernförder Bucht. Besonders sehenswert sind die beschaulichen Schleidörfer und die Halbinsel Schwansen.

Eckernförde

Die 700 Jahre alte Hafenstadt Eckernförde ist absolut sehenswert. Wer es etwas weniger urban mag, findet entlang der Eckernförder Bucht aber auch zahlreiche kleine Naherholungs- und Naturschutzgebiete, die sich für Wanderungen perfekt eignen.

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Nordfriesland

Als drittes Tourismus-Modellprojekt in Schleswig-Holstein startete am 1. Mai Nordfriesland. Dazu gehörten neben dem Festland auch die Inseln Sylt, Amrum und Föhr.

Innere Lübecker Bucht

Auch mehrere Ostsee-Ferienorte an der Lübecker Bucht durften schon vorba wieder Urlauber empfangen. Dazu gehörten Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt.