Urlaub zu Land und zu Wasser

Lohnt sich das Wohnwagen-Hausboot für 100.000 Euro von Tchibo?

Tchibo Caravanboot
Seit dem 28. Juli bei Tchibo erhältlich: das Caravanboot „DepartureOne“
Foto: Tchibo/Nicole Rathmann

Viele Deutsche, die gewöhnlich ihre Ferien im Ausland verbringen, machen wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr Urlaub im eigenen Land – häufig im Wohnmobil oder auch auf dem Boot. Passend zum diesjährigen Trend verkauft Tchibo jetzt einen Mix aus beidem: ein Wohnmobil-Hausboot. Ein Schnäppchen ist das sogenannte Caravanboot mit Preisen ab knapp 100.000 Euro allerdings nicht. TRAVELBOOK erklärt, was es mit dem Land-Wasser-Gefährt auf sich hat.

Urlaub auf einem schicken Hausboot, bei Lust und Laune mal hierhin und mal dorthin schippern und zum Baden einfach ins Wasser springen – davon hat sicher schon so mancher geträumt. Mit dem Wohnmobil-Hausboot von Tchibo könnte dieser Traum Wirklichkeit werden. Vorausgesetzt, man hat ein gut gefülltes Konto. Denn die preiswerteste Variante des Luxus-Caravanboots mit der Modellbezeichnung „DepartureOne M“ kostet immerhin 99.998 Euro – ohne Motor wohlgemerkt. Wer also auf dem Wasser mit seinem Zuhause auf große Fahrt gehen will, muss noch mal ein paar Tausender drauflegen. Ebenso für eine Klimaanlage, Verbrennungstoilette oder Außendusche – denn all das ist optional und kostet extra.

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Im Preis inklusive ist allerdings ein Bootstrailer, mit dem man das 7 Meter lange und 2,35 Meter breite Caravanboot mit einem Pkw (Zugfahrzeug ab 2,5 Tonnen) über Land transportieren und anschließend ins Wasser slippen kann – oder einfach auf dem Trailer stehen lässt und dann an Land als Wohnmobil nutzt. Wer sich für den Kauf des Luxus-Gefährts entscheidet, erhält, wie Tchibo auf seiner Webseite verspricht, einen „exklusiven“ Preisvorteil bis zu 8500 Euro inklusive 1000-Euro-Gutschein und Kaffeevollautomat.

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Ausgestattet ist das Caravanboot, das von der Deutsche Composite GmbH mit Sitz in Hamburg entwickelt wurde, u. a. mit vier Schlafplätzen, WC, Dusche, Küche (2-Flammen-Kocher und Kühlschrank), Panoramafenstern, halbüberdachter Heckterrasse und begehbarem Sonnendeck. Wer mehr Platz braucht, kann auch zur 8 Meter langen XL-Variante greifen, muss dafür aber noch etwas tiefer in die Tasche greifen und mindestens 109.998 Euro bezahlen.

Tchibo Caravanboot

Panoramafenster am Bug des Boots
Foto: Tchibo/Nicole Rathmann

Beide Varianten sind bis zu 15 PS führerscheinfrei. Freizeitkapitäne, die mit dem Caravanboot (bis maximal 50 PS fahrbar) schneller voran kommen wollen, benötigen einen amtlichen Sportbootführerschein. Da das Boot nur auf Binnengewässern fahrbar ist, reicht der Sportbootführerschein für Binnenschifffahrtsstraßen („SBF Binnen“) aus.

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Urlauber mit etwas schmalerem Geldbeutel finden bei anderen Anbietern auch preiswertere Kombinationen aus Boot und Wohnwagen. Die sind dann zwar nicht so groß und komfortabel, kosten dafür aber wie beispielsweise der „Sealander“ oder „BoatVAN“ nur etwa ein Viertel des Geldes (ca. 24.000 Euro).

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Es ist nicht das erste Mal, dass die Kaffeerösterei Tchibo in ihrem Online-Shop neben Mode, Haushaltswaren, Campingausrüstung und vielen anderen Non-Food-Produkten auch eigene vier Wände verkauft. 2014 hatte das Unternehmen drei verschiedene Hausboot-Typen der Firma „Nautilus“ im Sortiment, im Jahr 2018 Häuser auf Rädern (Tiny Houses). TRAVELBOOK berichtete.

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