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„The Beach“ beinhaltet 1 Million Kugeln

Instagram-Hype um Mega-Bad mit Plastikbällen

Das Kunstprojekt „The Beach“ ist gerade der Hit auf Instagram: In mehr als einer Million weißer Bälle können die Besucher des Sydney-Festivals noch bis Ende Januar baden gehen. Wer hier eintaucht, sollte sein Handy aber besser sicher verstauen, denn in diesem Meer geht so einiges verloren.

Ein 60 Meter langes Becken, 1,1 Millionen Bälle und verdammt viel Spaß! Noch bis zum 29. Januar kann man in Sydney in einem weißen Meer aus Plastikbällen baden. Das Kunstprojekt namens „The Beach“ ist eines der Highlights beim diesjährigen Sydney-Festival, einem insgesamt dreiwöchigen Kunst- und Musikfestival in der australischen Metropole. Im Bällemeer dürfen sich Menschen jeden Alters vergnügen, der Eintritt ist frei.

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Das Kunstprojekt zum Mitmachen wurde zuvor schon in Washington und in Tampa in Florida ausgestellt. Die Bälle, hergestellt in einer Spielzeugfabrik im US-Bundesstaat South Carolina, wurden aus den USA in 1500 Kartons übers Meer geschifft, wie die lokale Zeitung  „The Sydney Morning Herald“ berichtet. Das gefüllte Becken soll die natürlichen und kulturellen Elemente eines Strandes darstellen – um diesen Effekt für die Besucher zu verstärken, können sie sich auf Luftmatratzen oder aufblasbaren Reifen auf dem Plastikmeer treiben lassen.

Hab und Gut sollten schlau verstaut werden

Wer seinen Schuh oder Ehering im „The Beach“ in Sydney verloren hat oder noch verlieren wird, kann sich sein Hab und Gut am 30. Januar wieder abholen. Vorausgesetzt natürlich, der gewünschte Gegenstand wird gefunden.

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Kritik von Seiten der Umweltschützer

„The Beach“ stammt vom New Yorker Projekt Snarkitecture, deren Gründer versuchen, Architektur und Kunst miteinander zu verknüpfen. Es geht darum, alltägliche Materialien auf ganz neue Arten zu betrachten und sie neu zu interpretieren. Neben vielen positiven Reaktionen erntet „The Beach“ auch Kritik von Umweltaktivisten, wie das australische Nachrichtenportal „abc.net.au“ berichtet. „Wir versuchen die Botschaft zu vermitteln, dass wir unseren Plastikkonsum reduzieren müssen – unsere Strände, unsere Meere ersticken im Plastik“, sagt Liza Dicks von der Sea Shepherd’s National Marine Debris über die Kampagne. „Sie (das Sydney-Festival, Anm. d. Red.) sagen, sie hätten eine Nachhaltigkeitspolitik, aber ich bin nicht sicher, ob man es nachhaltig nennen kann, sieben Container voll mit Plastikbällen um die Welt zu schiffen.“ Der künstlerische Leiter des Festivals, Wesley Enoch, versicherte jedoch einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Umgang mit den Materialien.

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: „The Beach“ soll demnächst weltweit auf  Tour gehen, der nächste Ausstellungsort wird im Frühling 2017 bekanntgegeben.

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https://www.instagram.com/p/BPhy2VKjfbw/
https://www.instagram.com/p/BPeNrdvjpsE/

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