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Riesenspinne, Mini-Camper, Kreuzfahrt-Horror

Die 5 meistgelesenen Reise-Geschichten des Jahres

Meistgelesene Reise-Geschichten 2021
Ein Kommentar zu Usedom, ein ausgezeichnetes Spinnen-Foto und die besten Kleinstädte Deutschlands gehörten in diesem Jahr zu den meistgelesene Reise-GeschichtenFoto: Getty Images/privat / Gil Wizen / Wildlife Photographer of the Year / dpa picture alliance (v.l.n.r.)

Das Jahr 2021 war nicht das beste Jahr für die Reisebranche. Wieder gab es pandemiebedingt viele Einschränkungen. Aber: Es gab und gibt auch ein Leben abseits von Corona, wie unsere fünf meistgelesenen Reise-Geschichten des Jahres zeigen.

In unseren meistgelesenen Reise-Geschichten des Jahres 2021 geht es nicht um die Pandemie, Einschränkungen oder irgendwelche Corona-Folgen. Dieses Jahr haben Ihnen besonders die Geschichte einer scheinbar riesigen Spinne, eines Mini-Wohnwagens, eines Kreuzfahrt-Fotografen sowie ein Ranking und ein Kommentar gefallen. Die Erinnerung ist eher dämmrig? Kein Problem. Wir haben IHRE Lieblings-Storys nochmal zusammengetragen.

Die meistgelesenen Reise-Geschichten 2021

Platz 1: Das Ranking der Kleinstädte

Kleinstädte Deutschland
Cochem zählt zu den beliebtesten Kleinstädten in DeutschlandFoto: dpa picture Alliance

Auch in diesem Jahr war Urlaub in Deutschland besonders begehrt. Wenig verwunderlich ist es also, dass auch das Interesse an deutschen Reisezielen besonders groß war. Vielleicht erklärt sich so der besondere Erfolg, den im Frühsommer unser Ranking der schönsten Kleinstädte in Deutschland hatte. Auf Basis von Google-Suchanfragen entstand ein Ranking, das wir um jene Kleinstädte ergänzt haben, die vergangenes Jahr beim großen TRAVELBOOK-Voting die ersten Plätze belegt haben. Die ersten Plätze gingen dabei an Füssen in Bayern sowie an Tangermünde in Sachsen-Anhalt.

Sie wollen nochmal nachschauen, welche Städte noch gut abschnitten und sich schon Inspiration für den Urlaub 2022 holen? Dann hier entlang.

Platz 2: Der erste Teil unserer Serie „Hinter den Kulissen den Traumschiffe“

Kreuzfahrtschiff
Auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten Hunderte bis Tausende dafür, dass es den Passagieren an nichts fehlt. Tobias (Name von der Redaktion geändert) war einer von ihnen: Als ehemaliger Bordfotograf portraitierte er das Kreuzfahrerleben der Urlauber. (Symbolfoto)Foto: Getty Images

Im Oktober haben wir unsere große Serie „Hinter den Kulissen den Traumschiffe“ gestartet, in denen Kreuzfahrt-Mitarbeiter in exklusiven Interviews berichten, wie ihr Arbeitsalltag wirklich aussieht. Ausführlich, unverblümt und vor allem: ehrlich. Den Anfang machte Bordfotograf Tobias (Name geändert), der von 2009 bis 2012 auf einem der großen schwimmenden Hotels einer deutschen Reederei gearbeitet hat.

Er erzählte, dass ein „typischer“ Landtag 12,5 Arbeitsstunden bedeutete, Überstunden seien an der Tagesordnung gewesen. Geschlafen wurde in einer 6-Quadratmeter-Kabine: zu zweit, fensterlos und unterhalb der Wasserlinie. Trinkgeld gab es ein Mal: 10 Cent für eine Woche und sechs Mitarbeiter. Nach drei Jahren sei die Situation schließlich eskaliert.

Hier können Sie noch einmal den Grund dafür sowie den ganzen Bericht nachlesen.

Platz 3: Der Mini-Wohnwagen aus „Die Höhle der Löwen“ im Check

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Nicht nur Reisen in Deutschland, auch das Thema Camping war im Jahr 2021 (wieder) im Trend. Das zeigte sich auch an dem Artikel, der es auf Platz 3 der meistgelesenen Reise-Geschichten in diesem Jahr schaffte: der Check zu dem Mini-Wohnwagen von Miniatouring, der Anfang September bei der Show „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt wurde. Der Mini-Camper, der im Innern 2,35 Meter lang und 1,30 Meter breit ist und überwiegend aus einem Bett besteht, kostet mitsamt Ausstattung 8630 Euro. Lässt man die Ausstattung weg, sind es noch 7935 Euro.

Die TRAVELBOOK-Einschätzung? Der Mini-Camper aus „Die Höhle der Löwen“ klingt nach einer ziemlich netten und auch Roadtrip-tauglichen Idee. Es gibt aber auch ein großes Manko. Welches das ist, können Sie hier noch einmal nachlesen.

Platz 4: Ein (subjektiver) Kommentar zu Usedom

Urlaub Usedom
Unsere Autorin war von Usedom aufgrund einiger eher unschöner Erfahrungen nicht unbedingt begeistertFoto: Getty Images/privat

Auch die TRAVELBOOK-Redaktion hat in diesem Jahr keine Fernreisen unternommen, sondern ist in Europa und oft sogar in Deutschland verreist. So verschlug es unsere Kollegin Angelika Pickardt im Sommer etwa nach Usedom – begeistert war sie von der Insel aber leider nicht. Dafür hatte sie aber auch drei Gründe. Welche das waren, können Sie hier noch einmal nachlesen.

Übrigens: Natürlich ist es immer subjektiv, welches Reiseziel man als gut oder schlecht für sich bewertet. Deswegen gibt es bei TRAVELBOOK natürlich auch viele Tipps für Usedom. Zum Beispiel hier: 9 Tipps für Winter-Urlaub auf Usedom, mit denen man nicht friert.

Platz 5: Ein preisgekröntes Spinnen-Foto

Wildlife Photographer of the Year
Mit diesem Foto von einer Brasilianischen Wanderspinne landete der kanadische Fotograf Gil Wizen beim diesjährigen Fottowettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ auf dem SiegertreppchenFoto: Gil Wizen / Wildlife Photographer of the Year

Zum Jahresende hin gab es dann noch einen kleinen „Schocker“ – zumindest für alle in der Redaktion, die eine Spinnenphobie haben. Im Oktober wurden die Gewinner des renommierten Fotowettbewerbs „Wildlife Photographer of the Year“ des Londoner Natural History Museum bekannt gegeben. Einer der Preisträger: das Foto „The spider room“ des Kanadiers Gil Wizen.

Dabei handelte es sich bei der Spinne natürlich nicht um ein gigantisches Exemplar in einem realen Raum, sondern um eine besonders geschickte Perspektive. Beeindruckend ist das Foto aber auf jeden Fall! Hier lesen Sie nochmal die irre Geschichte nach, wie und wo der Fotograf die Spinne, die zu einer der giftigsten Arten der Welt gehört, entdeckte.

Und das war es schon mit den fünf meistgelesenen Reise-Geschichten des Jahres 2021 – wir hoffen, dass wir Sie auch im nächsten Jahr wieder unterhalten und informieren dürfen!

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