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Fehmarn im Winter: Lohnt sich ein Besuch?

Lohnt der Besuch?

Was die Ostseeinsel Fehmarn im Winter zu bieten hat

Winter auf Fehmarn
Der Winter auf der Ostseeinsel Fehmarn verläuft meist sehr ruhigFoto: picture alliance / Federico Gambarini/dpa | Federico Gambarini

Im Winter ist es auf der Ostseeinsel Fehmarn recht einsam. Nur wenige Urlauber zieht es in der kalten Jahreszeit hierher. Trotzdem ist einiges los, vor allem im Hauptort Burg und auf dem Wasser. TRAVELBOOK zeigt, was Fehmarn im Winter zu bieten hat.

Fehmarn lockt im Winter besonders Kitesurfer an. Mit ihren Brettern, Kites, Neoprenanzügen, Handschuhen und festem Schuhwerk nutzen sie die niedrigen Temperaturen zu ihrem Vorteil. Denn im Winter kommt der Wind aus allen Richtungen und zu jeder Tageszeit kann man aufs Wasser und sich austoben.

Wenn der Wind aus Nordwesten kommt, dann ist man im Norden der Insel bei Altenteil am besten aufgehoben. Insgesamt gibt es auf der Insel in der Ostsee 17 Spots, von Stellen, an denen man noch im Wasser stehen kann, bis hin zu Revieren für Fortgeschrittene.

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Leuchtturm Flügge auf der Ostseeinsel Fehmarn
Auch im Winter schön: der Leuchtturm Flügge auf FehmarnFoto: picture alliance / imageBROKER | Gerken & Ernst

Im Winter konzentriert sich auf Fehmarn alles auf den Hauptort Burg

Kormorane und Eiderenten, die riesigen Mantelmöwen und zahlreiche andere Vögel schwimmen hier im Winter in aller Ruhe in der Ostsee. Häufig machen auch Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden auf Fehmarn halt.

Wer mit dem Brett und dem bunten Schirm klarkommt, kann jederzeit überall aufs Wasser. Nur eine Kiteschule zu finden, wird im Winterhalbjahr etwas schwierig – denn die meisten machen mindestens von November bis Februar zu. Und nicht nur die: Auch zahlreiche Restaurants, die Campingplätze und andere Ausflugsziele sind in den kalten Monaten geschlossen. So konzentriert sich im Winter fast alles auf den Hauptort Burg.

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Die Küste von Fehmarn bietet im Winter viel Platz zum Spazierengehen

Im Hauptort Burg können die Besucher genauso bummeln und einkehren wie im Sommer. Sogar die eine oder andere Eisdiele hat offen und macht täglich frisches Eis – wenn auch die Sorten wie Zimt oder Marzipan eher winterlich anmuten. Andernorts steht Grünkohl auf der Speisekarte, mit Kassler, Kohlwurst und Kartoffeln – norddeutscher wird’s nicht bei winterlichen Temperaturen.

Am Südstrand, an der Steilküste im Südosten und in Orth hat man im Winter viel Platz, um spazieren zu gehen und sich den kalten Wind um die Ohren wehen zu lassen. Allerdings: Allzu viel Zeit bleibt nicht. Denn um halb vier ist es dunkel. Und die Sonne geht in der Früh nicht vor halb neun auf. Im Sommerhalbjahr ist es dann genau andersherum, da ist es auf der Insel besonders lang hell. Tatsächlich ist Fehmarn einer der Orte in Deutschland mit den meisten Sonnenstunden.

So ist das Wetter auf Fehmarn

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Reiseinfos zu Fehmarn

Anreise: Mit dem Zug ab Hamburg oder Lübeck. Wer mit dem Auto anreist, folgt der A 1 bis zur Fehmarnsundbrücke, wo man das Festland verlässt. Auf der Insel ist vor allem im Winter ein Auto ratsam, denn auf den rund 185 Quadratkilometern ist das Radfahren im Wind bei niedrigen Temperaturen recht mühsam.

Unterkunft: Die meisten Touristen wohnen in Ferienwohnungen oder machen Urlaub auf dem Bauernhof – es gibt auch Hotels unterschiedlicher Kategorien. Die zahlreichen Campingplätze haben im Winter geschlossen.

Mit Material von der dpa

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