Kennen Sie Saba, Sint Eustatius oder Wallis-et-Futuna?

23 ferne Trauminseln, die zu Europa gehören


Es sind paradiesische Inseln mit weißen Sandstränden, Palmen, Riesenschildkröten – und dem Euro als Zahlungsmittel. TRAVELBOOK zeigt die traumhaften Überseegebiete europäischer Staaten. Wetten, dass Sie von einigen noch nie was gehört haben?

Einige Inseln gehören vollständig zu EU-Mitgliedsstaaten und sind damit auch selbst ein vollwertiger Teil der EU. Nirgendwo sonst ist zum Beispiel Frankreich schöner als auf den Karibik-Inseln Martinique und Guadeloupe. Hier lassen sich Festland-Franzosen gerne vom karibischen Leben, warmen Meerwasser, exotischen Düften, malerischer Landschaft und der feinen Küche (französische Raffinesse trifft kreolische Tradition) verwöhnen. Jüngster EU-Außenposten der Grande Nation ist die Inselgruppe Mayotte, die wie La Réunion bei Madagaskar in Ostafrika liegt.

Welche Trauminseln zu welchem Land gehören, sehen Sie hier:

Turks- und Caicosinseln

Paradiesischer können Inseln kaum sein: Im Bild ganz oben zu sehen ist die Insel Providenciales, die zu den Turks- und Caicosinseln in der Karibik zählen. Beide Inselgruppen sind Britisches Überseegebiet mit Königin Elizabeth II. als Staatsoberhaupt, die von einem Gouverneur vertreten wird.

Amtssprache: Englisch
Währung: US-Dollar

Turks- und Caicosinseln

Blick von oben auf die Turks- und Caicosinseln
Foto: Getty Images

Französisch-Polynesien

Französisch-Polynesien liegt mitten im Süd-Pazifik und besteht aus einer Ansammlung von kleinen und größeren Inseln. Zu den bekanntesten zählen Tahiti und Bora Bora. Es handelt sich um ein , das autonom ist. Frankreich ist dort noch zuständig für Außenpolitik, Justiz, Verteidigung, innere Sicherheit und Geldwesen.

Amtssprache: Französisch
Währung: CFP-Franc

Tahiti

Wasserbungalows auf Tahiti
Foto: Getty Images

Bermuda

Bermuda ist ebenfalls mit der EU assoziiert und steht unter der Hoheit des Vereinigten Königreichs. Die Inseln sind weitgehend autonom, für Außen- und Verteidigungspolitik ist die britische Regierung zuständig.

Amtssprache: Englisch
Währung: Bermuda-Dollar

Landeanflug auf Bermuda

Landeanflug auf Bermuda
Foto: Getty Images

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Gouadeloupe

Dieser schöne Strand befindet sich auf der zu Frankreich gehörenden Karibik-Insel Guadeloupe, die Teil der Kleinen Antillen innerhalb der Inseln über dem Winde sind.

Amtssprache: Französisch
Währung: Euro

Gouadeloupe

in Traumstrand auf Gouadeloupe
Foto: Getty Images

Britische Jungferninseln

Die britischen Jungferninseln, zu denen unter anderen Virgin Goda und Necker Island gehören, sind ein britisches Überseegebiet in der Karibik. Staatsoberhaupt ist die Queen, das Vereinigte Königreich für Außen- und Verteidigungspolitik zuständig.

Amtssprache: Englisch
Währung: US-Dollar

Zu den Britischen Jungferninseln zählen 16 bewohnten und mehr als 20 unbewohnte Inseln
Foto: Getty Images

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Montserrat

Auch die Insel Montserrat in der Karibik ist ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs. Sie ist vulkanischen Ursprungs – 1995 wurde bei einem Vulkanausbruch ein großer Teil der Insel verwüstet. Seit 2007 ist der Vulkan wieder aktiv.

Amtssprache: Englisch
Währung: Ostkaribischer Dollar

Die Bucht von Montserrat

Die Bucht von Montserrat
Foto: Getty Images

La Réunion

Die Insel Réunion gehört zu Frankreich, doch sie liegt mehr als 9000 Kilometer von Paris entfernt, vor Madagaskar im Indischen Ozean. Die Insel ist ein Übersee-Département sowie eine Region Frankreichs und damt Teil der EU.

Amtssprache: Französisch
Währung: Euro

La Réunion

Diese schönen Wasserfälle befinden sich in Frankreich
Foto: Getty Images

Mayotte

Jüngster EU-Außenposten und als Überseedépartement ebenfalls zu Frankreich gehörend: Die paradiesische Inselgruppe Mayotte im Indischen Ozean bei Madagaskar. Seit dem 1. Januar 2014 ist ein vollwertiger Teil des EU-Territoriums.

Amtssprache: Französisch
Währung: Euro

Mayotte

Ein Traumstrand auf Mayotte
Foto: Getty Images

Kaimaninseln

Das Vereinigte Königreich ist reich an Überseegebieten in der Karibik. Auch die Kaimaninseln zählen dazu. Die Bevölkerung hatte 1962 für den Status als britische Kronkolonie gestimmt und ist heute der EU assoziiert.

Amtssprache: Englisch
Währung: Kaiman-Dollar

George Town, die Hauptstadt der Cayman Islands

Blick auf George Town, die Hauptstadt der Cayman Islands
Foto: Getty Images

Saint-Barthélemy

Die bei Promis beliebte Karibik-Insel Saint Barthélemy (kurz: Saint Barth) hat den Status eines französischen Überseegebiets. St. Barth zählt zudem zu den überseeischen Ländern und Hoheitsgebieten der Europäischen Union. Damit ist die Insel zwar nicht mehr Teil der EU – der Euro als Zahlungsmittel wurde jedoch beibehalten.

Amtssprache: Französisch
Währung: Euro

Hafen St. Barth

Im Hafen von St. Barth legen vor allem Jachten an
Foto: Getty Images

Aruba

Typische Kolonialarchitektur mit bunten Häuschen findet man auch auf der karibischen Insel Aruba, die eines der vier gleichberechtigten Länder des Königreiches der Niederlande ist, mit eigener Verfassung und eigener Regierung.

Amtssprachen: Niederländisch und Papiamentu
Währung: Aruba-Florin

Bunte Häuser auf Aruba
Foto: Getty Images

Anguilla

Und noch ein ziemlich schönes, ziemlich fernes britisches Überseegebiet: die Insel Anguilla in der Karibik. Die britische Regierung ist für die internationalen Beziehungen des ansonsten autonomen Anguillas zuständig.

Amtssprache: Englisch
Währung: Ostkaribischer Dollar

Cap Jalucca Beach auf Anguilla

Cap Jalucca Beach auf Anguilla

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Curaçao

Die blaue Perle der Niederlande in der Karibik: Curaçao. Die Insel ist eines der Länder des Königreichs der Niederlande in der Karibik und der EU assoziiert.

Amtssprachen: Niederländisch, Papiamentu, Englisch
Währung: Antillen-Gulden

Curaçao

Charakteristisch für Curaçao sind die bunten Häuschen
Foto: Getty Images

Französisch-Guayana

Französisch-Guayana ist zwar keine Insel, sondern Teil des südamerikanischen Kontinents. Ein paar Inseln gehören aber schon dazu, und zwar ziemlich schöne. Außerdem ist Französisch-Guayana ein französisches Überseedepartement und damit auch Teil der EU.

Amtssprache: Französisch
Währung: Euro

Französisch-Guayana

Ein Großteil von Französisch-Guayana ist von tropischem Regenwald bedeckt
Foto: Getty Images

Saint-Pierre und Miquelon

Zwar ohne weiße Sandstrände und Palmen, aber dennoch durchaus sehenswert ist die kleine Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon östlich von Kanadas Küste. Das französische Überseegebiet mit seinen 6300 Einwohnern liegt etwa 25 Kilometer von Neufundland entfernt und ist das letzte Überbleibsel der französischen Kolonie Neufrankreich.

Amtssprache: Französisch
Währung: Euro

Saint-Pierre und Miquelon

Ein Leuchtturm auf Saint-Pierre und Miquelon
Foto: Getty Images

Bonaire

Endlose weiße Strände finden Urlauber auf Bonaire, das zu den insgesamt drei Besonderen Gemeinden (BES) der Niederlande in der Karibik zählt, gilt als mit der Europäischen Union assoziiertes überseeisches Hoheitsgebiet.

Amtssprachen: Niederländisch, Papiamentu
Währung: US-Dollar

Bonaire

Buntes Farbenspiel auf Bonaire
Foto: Getty Images

Sint Eustatius

Ebenfalls als gilt Sint Eustatius, die Nachbarinsel von Bonaire, als Teil der BES-Gemeinden. Etwa 3300 Menschen leben auf der nur 21 Quadratkilometer großen Insel.

Amtssprachen: Niederländisch, Englisch, Papiamentu
Währung: US-Dollar

Sint Eustatius

Ziegen auf Sint Eustatius
Foto: Getty Images

Saba

Saba ist mit ihren nur 13 Quadratkilometern die kleinste der Besonderen Gemeinden der Niederlande in der östlichen Karibik.. Bekannt ist das Inselchen auch für seinen spektakulären Flughäfen, der direkt an einer Klippe gebaut ist und über eine gerade mal 400 Meter kurze Landebahn verfügt.

Amtssprachen: Niederländisch, Englisch, Papiamentu
Währung: US-Dollar

Saba

Grüne Insel: Saba
Foto: Getty Images

Tristan da Cunha

Keine Traumstrände, Temperaturen um 15 Grad, viel Regen und eine zehntägige Schiffsreise von Kapstadt entfernt: Tristan da Cunha im Südatlantik ist die wohl entlegenste bewohnte Insel der Welt. Warum sich ein Besuch dennoch lohnt, erfahren Sie hier. Die Insel gehört zum Britischen Überseegebiet St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha.

Amtssprache: Englisch
Währung: St.-Helena-Pfund

Tristan da Cunha

Die Hauptstadt Edinburgh of the Seven Seas vom Krater aus fotografiert
Foto: dpa picture alliance

St. Helena

Zum selben Überseegebiet gehört St. Helena. Die Vulkaninsel ist 1859 Kilometer von Afrika (Angola) und 3286 Kilometer von Südamerika (Brasilien) entfernt.

Amtssprache: Englisch
Währung: St.-Helena-Pfund

St. Helena

Viel Natur gibt’s auf St. Helena
Foto: Getty Images

Ascension

Die Dritte im Bunde des britischen Überseegebiets im Atlanitk ist Ascension. Ebenfalls sehr grün und bergig, ebenfalls sehr dünn besiedelt (nur knapp zehn Einwohner pro Quadratkilometer).

Amtssprache: Englisch
Währung: St.-Helena-Pfund

Ascension ist 88 Quadratkilometer groß
Foto: Getty Images

Wallis und Futuna

Zwischen Fidschi und Samoa in der Südsee liegt das französische Überseegebiet Wallis und Futuna. Und wie das bei Südsee-Inseln nun mal so ist, gibt es auch hier leuchtend weißen Sand und Palmen. Die Inselgruppe, die manchmal auch Uvea und Futuna genannt wird, gehört zwar nicht zur EU, ist dieser aber assoziiert. Frankreichs Präsident ist Staatsoberhaupt von Wallis-et-Futuna.

Amtssprache: Französisch
Währung: CFP-Franc

Wallis

Ein Kratersee auf der Insel Wallis
Foto: Getty Images

Saint Martin / Sint Maarten

In der Karibik teilen sich Frankreich und die Niederlande eine Trauminsel: Der südliche Teil, Sint Maarten, gehört zum Königreich Niederlande, während der nördliche Teil, Saint-Martin, französisches Überseegebiet ist. Vor allem der Südteil wurde während der der Hurrikansaison 2017 schwer von Hurrikan „Irma“ getroffen und vieles verwüstet, doch die Aufräumarbeiten laufen, und Ende 2018 sollen die ersten Hotels wieder Touristen empfangen.

Amtssprachen: Sint Maarten: Niederländisch, Englisch; Saint-Martin: Französisch
Währung: Sint Maarten: Antillen-Gulden; Saint-Martin: Euro

Flughafen Sint Maarten

Auf Sint Maarten liegt der Flughafen kurz hinter einem Strand, so dass die Flugzeuge bei der Landung in wenigen Metern Höhe über die Köpfe der Urlauber hinweg fliegen
Foto: Getty Images

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