Ungewöhnliche Freundschaft

Hai besucht seit 7 Jahren einen Taucher, um zu kuscheln

Normalerweise machen Menschen gerne einen großen Bogen um Haie, und auch die Raubfische kommen, entgegen der Annahme vieler, nur selten bewusst in Menschennähe. Umso ungewöhnlicher ist die Freundschaft eines australischen Tauchlehrers mit einem Hai: Bereits seit sieben Jahren besucht das Tier Rick Anderson regelmäßig bei dessen Tauchgängen – und kommt ihm dabei sehr nah.

Zugegeben, besonders furchterweckend wirkt der kleine Hai, zu dem Rick Anderson eine ganz besondere Freundschaft pflegt, nicht. Fast sieht es sogar so aus, als lächele der Raubfisch auf den Selfies, die ihn mit dem australischen Tauchlehrer zeigen. Tatsächlich sind Port-Jackson-Stierkopfhaie – zu dieser Gattung zählt das etwa 1,50 Meter lange Tier – für den Menschen kaum gefährlich, wobei sie durchaus schon mal zubeißen, wenn sie sich gestört fühlen. Aus Australien und Neuseeland, wo der Hai ausschließlich vorkommt, sind zahlreiche Beißattacken auf Touristen dokumentiert, die meisten aber eher von der harmlosen Sorte.

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Inzwischen weiß Anderson, dass es sich um ein Weibchen handelt.

Der Tauchlehrer zu TRAVELBOOK: „Bei unserer ersten Begegnung habe ich mich ihr ganz langsam angenähert, um sie nicht zu erschrecken, dann habe ich angefangen, sie ganz leicht zu tätscheln und mit ihr durch mein Atemgerät zu reden, um meinen Tauchschülern zu zeigen, wie freundlich Haie sein können.“

Bitte lächeln! Der Hai liebt es offenbar, in Rick Andersons Nähe zu sein

Foto: Rick Anderson

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Das Gleiche habe er jedes Mal getan, wenn er dem kleinen Hai in den folgenden Monaten erneut begegnete sei, so Anderson zu TRAVELBOOK. „Von da an kam sie, wenn sie im Sommer in die Gegend zurückkehrte, zu mir hingeschwommen, um sich tätscheln und knuddeln zu lassen“, berichtet Anderson weiter.

Inzwischen holt sich der Hai schon seit sieben Jahren seine Streicheleinheiten von Anderson ab. Einen echten Namen hat er ihr nicht gegeben, aber er nennt sie Sweetness, Süße. Und sie freut sich, wenn Andersons Tauchschüler ihr was zu Futtern geben, nachdem er sie geknuddelt hat.

Der Australier hofft, dass die Menschen durch seine ungewöhnliche Freundschaft die Angst vor Haien verlieren. Der größte Irrglaube über Haie bestehe darin, „sie alle für gnadenlose Killer zu halten, die nur darauf warten, dass Leute ins Wasser kommen, um sie aufzufressen“, erklärte Anderson dem Online-Magazin „The Dodo“

Port-Jackson-Stierkopfhaie ruhen häufig am Grund. Fühlen sie sich gestört, beißen sie schon mal zu – aber ihre Bisse sind in der Regel nicht tödlich.

Foto: Rick Anderson

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Eigentlich gehört der Mensch nicht zu den Beutetieren der Raubfische. In den seltenen Situationen, wenn es tatsächlich mal zu einem Angriff kommt, ist dies in der Regel ein neugieriger Test, eine Verteidigungsreaktion oder ein Missverständnis. Tatsächlich sterben weltweit weit mehr Haie durch Menschen als umgekehrt. Die englische Haischutzorganisation Shark Trust etwa spricht von bis zu 73 Millionen Haien, die jährlich alleine durch die gezielte Jagd auf Flossen getötet werden.

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