Günstig um den Globus

12 Tricks, um auf einer Weltreise (viel) Geld zu sparen

Sie wollen einmal um die Welt, haben aber nicht viel Geld zur Verfügung? TRAVELBOOK zeigt Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie auch mit weniger Budget den Traum von der Weltreise verwirklichen können.

Von Torsten Johannknecht

Einmal mit Delfinen in Neuseeland schwimmen, den berühmten Ayers Rock in Australien live bestaunen, auf der Großen Mauer in Peking laufen – und das alles während EINER Reise. Wer möchte das nicht? Viele Menschen träumen von einer Weltreise.

Oftmals scheitert das große Vorhaben aber am Geld. Wochen- oder monatelang rumreisen, in Hotels übernachten, essen gehen – entweder man spart jahrelang dafür oder der Traum platzt. Das muss aber nicht sein.

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1. Mindestens 6 Wochen reisen

Wer in Deutschland bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, sollte länger als sechs Wochen am Stück auf Reise gehen. Denn in dem Fall muss man den monatlichen Beitrag nicht weiter bezahlen.

Anders bei der privaten Krankenkasse. Da gilt die Regelung ab sechs Monaten. Es lohnt sich also schon, mal einen Gedanken daran zu verschwenden, ob man statt geplanter vier oder fünf Monate doch lieber sechs reist und dadurch Geld spart!

Auch interessant: 14 Tipps, wie man eine Weltreise am besten plant

Wichtig: Achten Sie darauf, wie Sie nach der Reise wieder zurück in die Krankenkasse kommen. Da gelten unterschiedliche Regelungen!

2. Einen Bogen um die USA machen und teure Länder meiden

Wer lange Zeit durch die Weltgeschichte düst, muss eine Reise-Krankenversicherung abschließen. Vergleichen Sie dabei unbedingt die Preise und die Leistung der verschiedenen Krankenkassen. Es gibt Angebote für deutlich unter einem Euro pro Tag. Wichtig: Sobald Sie in die USA oder Kanada reisen, verdoppelt oder verdreifacht sich dieser Betrag! Grund dafür sind die hohen medizinischen Kosten vor Ort.

Die Freiheitsstatue in New York sollte am besten nicht auf einer Weltreiseroute liegen

Foto: Getty Images

Wichtig: Urlauber müssen den teuren Tarif sogar schon bezahlen, wenn sie in den USA oder Kanada nur umsteigen!

Ohnehin sollte man die Länder gut auswählen. Denn in Teilen Südamerikas, Afrikas oder auch Asiens sind die Lebensunterhalts-Kosten oftmals deutlich geringer als in Australien oder Neuseeland, den USA, Japan oder auch Kanada.

Dementsprechend teuer oder günstig ist es auch für Weltreisende. Eine Nacht in einem Hostel-Doppelzimmer mit eigenem Bad gibt es in Bolivien schon mal für umgerechnet knapp fünf Euro. Für ein vergleichbares Angebot kann woanders locker das Zigfache kosten.

Günstig in Copacabana wohnen – das ist in Bolivien möglich. Denn dort gibt es am Titicaca-See einen Ort, der genauso heißt wie der teure und berühmte Stadtteil von Rio de Janeiro.

Foto: Getty Images

3. Mehrbett-Zimmer statt LUXUS-Suite

Hostels sind natürlich fast immer günstiger als Hotels. Wer sich dort dann auch noch für die Unterkunft in einem Mehrbett-Zimmer entscheidet, kann richtig Geld sparen. Meistens gilt: Je mehr Menschen in einem Raum schlafen, desto günstiger die Nacht. Viele Hostels haben trotz des geringen Preises das Frühstück sogar noch inklusive.

Gute Stimmung! In den Mehrbett-Zimmer der Hostels lernt man ganz schnell neue Leute und Freunde kennen.

Foto: Getty Images

Noch besser wäre es natürlich, bei Freunden oder Bekannten zu übernachten. Wer also Leute kennt, die irgendwo auf der Reiseroute leben – einfach mal melden! Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, irgendwo kostenlos auf dem Sofa zu übernachten.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, bei Fremden kostenlos zu übernachten, fündig wird man auf Portalen wie couchsurfing.com, BeWelcome, staydu oder Hospitality Club.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich, eine Bus- oder Zugreise durch die Nacht zu machen. So spart man sich auch die Kosten für eine Unterkunft, kommt aber mitunter auch sehr gerädert an.

Schlafen kann man auch am Flughafen, das ist – je nach Airport – mehr oder weniger gut möglich und kostet nichts.

Auch interessant: Für Gast und Gastgeber – Die besten Tipps fürs Couchsurfing

4. früh ein Around-the-World-Ticket buchen

Spezielle Reisebüros bieten sogenannte „Around the World“-Tickets an. Damit kann man bei Anbietern wie Statravel, Travel Overland oder Star Alliance, um nur einige zu nennen, ein Ticket kaufen, welches auf die besonderen Bedürfnisse der Reise zugeschnitten ist. Soll die Weltreise über Südamerika, Australien und Asien führen oder doch lieber mehr Europa, Afrika und Australien? Verschiedene Versionen des „Around the World“-Tickets machen die Flüge erschwinglich.

Die „Einmal um die Welt“-Tickets funktionieren nur in eine Richtung. Man kann also nur gen Westen oder Osten fliegen, zwischendurch nicht die Richtung wechseln.

Foto: Getty Images

Teuer wird es, wenn alle Flüge einzeln und erst spontan vor Ort gebucht werden. Übermorgen von Sydney nach Hongkong zu fliegen, ist wesentlich teurer, als wenn der Flug Teil des „Around the World“-Tickets ist und bereits vor Wochen oder gar Monaten gebucht wurde.

5. Lieber in den Bus steigen, nicht in den Flieger

Grundsätzlich gilt: je langsamer das Fortbewegungsmittel, desto günstiger. Wer also viel mit dem Bus fährt und weniger in den Flieger steigt, spart Geld. In Südamerika beispielsweise gibt es ein sehr gut ausgebautes Bus-Streckennetz – auch über die Ländergrenzen hinaus. Das kann zwar 28 Stunden und länger dauern, schont aber das Reise-Portemonnaie.

Mit einem Bus quer durch Patagonien – ein unvergessliches Erlebnis

Foto: Getty Images

6. Wer selbst kocht, spart Geld

Jeden Tag im Restaurant essen gehen – das wird nicht nur eintönig und langweilig, das geht auch richtig ins Geld. In jedem Hostel oder auch in Jugendherbergen gibt es mehr oder weniger voll ausgestattete Küchen. Ein Einkauf im lokalen Supermarkt – und dann ab an den Herd. Wieder Geld gespart!

Besteck, Geschirr, Herd, Ofen, Spüle – die meisten Küchen in den Hostels dieser Welt sind gut ausgestattet

Foto: Getty Images

Falls es aber doch mal das Restaurant sein soll: Einfach mal im Hostel nach günstigen Lokalen fragen. Die meisten Einheimischen haben immer einen guten Tipp parat, wo man gut essen kann zu erschwinglichen Preisen.

7. Bücher tauschen

Ein bereits gelesenes Buch abgegeben im Tausch für ein noch unbekanntes. So spart man nicht nur Geld, sondern auch Platz im Gepäck. Fast alle Hostels bieten den Service an.

8. Wohnung untervermieten

Was passiert mit der eigenen Wohnung, dem Haus oder dem WG-Zimmer in Deutschland während der Weltreise? Klar, Kündigen (oder gar verkaufen) ist eine Möglichkeit. Aber wer nach der Rückkehr wieder in die gewohnten vier Wände ziehen möchte, sollte diese am besten untervermieten. Je nach Lage und Zustand der Wohnung und der Möbel, ist es sogar möglich, mehr Geld als die reine Miete zu verlangen und dementsprechend noch ein paar Euro zusätzlich einzunehmen.

Auch interessant: Bist du bereit für eine Weltreise? Mach den Test!

Wichtig: Eine mögliche Untervermietung muss unbedingt mit dem Vermieter abgesprochen werden. Meistens steht dazu aber bereits eine Passage im Mietvertrag.

9. Verträge aussetzen bzw. pausieren

Die Mitgliedschaft im Fitness-Studio, das Pay-TV-Abo oder ein Streamingdienst – da können schnell mal 100 Euro pro Monat zusammenkommen. Wer seine Weltreise plant, sollte die Verträge frühzeitig kündigen oder pausieren lassen.

10. Auto abgeben

Sie besitzen ein Auto? Das ist während einer Weltreise nur ein Klotz am Bein, sofern es in Deutschland einfach nur rumsteht.

Sprechen Sie mit der Familie oder Freunden. Vielleicht bietet sich jemand an, das Auto zu nutzen. Somit können das Geld für einen Stellplatz gespart werden, und eventuell übernimmt derjenige auch noch die Kosten für Steuern und Versicherung.

Alternativ kann man das Auto auch einfach verkaufen. Dann könnte sogar noch etwas für das Reise-Budget rausspringen.

11. Zu einer günstigeren Bank wechseln

Während einer Reise brauchen Sie immer wieder frisches Bargeld. Es gibt verschiedene Banken in Deutschland, die mit einem besonderen Service werben: weltweit kostenlos Geld an Automaten abheben. Perfekt für eine Weltreise!

Ansonsten kann es sein, dass Sie jedes Mal, wenn Sie Geld am Automaten holen, einen Extra-Beitrag an die Bank bezahlen, und das summiert sich auf einer längeren Reise schon mal.

12. Work and Travel-Angebote nutzen

In einigen Ländern gibt es die Möglichkeit, mit einem speziellen Visum während der Reise zu arbeiten und sich so ein kleines (oder großes) Taschengeld zu verdienen.

Arbeiten und Reisen. In Australien kann man beispielsweise bei der Wein-Ernte helfen.

Foto: Getty Images

Besonders in Australien und Neuseeland gibt es sogenannte „Work and Travel“-Angebote. Erkundigen Sie sich vorab, ob Sie dafür infrage kommen.

Aber auch sonst können Sie immer mal auf einem Bauernhof oder einer Farm nachfragen, ob es die Möglichkeit gibt, dass Sie für ein paar Stunden oder Tage dort arbeiten. Als Lohn bietet sich ja auch an, dort dann schlafen und/oder essen zu dürfen. Fragen kostet ja nichts.

Wer alle oder einige dieser Tipps beherzigt, braucht zwar noch immer ein ordentliches Budget für eine Weltreise, aber: Es gibt durchaus auch eine Möglichkeiten, um Geld dabei zu sparen.

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