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Lufthansas Billigflieger

Eurowings will an Ostern Anzahl der Flüge verdoppeln

Eurowings verdoppelt Flüge an Ostern
Eurowings will an Ostern das Sitzplatzangebot deutlich vergrößernFoto: Getty Images

Viele haben die Hoffnung, an Ostern doch noch in den Urlaub fliegen zu können. Ob und wie das möglich sein wird, ist jetzt noch nicht genau zu sagen. Eine Billig-Airline bereitet sich aber schon mal auf eine höhere Nachfrage vor.

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings will an Ostern (4. April) 45 Flugzeuge und damit mehr als doppelt so viele wie derzeit in Europa abheben lassen. „Das Sitzplatzangebot wird sich deutlich mehr als verdoppeln“, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof. Womöglich werde Osterurlaub auf Mallorca möglich, wenn wie weithin erwartet, die Lieblingsinsel der Deutschen wegen der gesunkenen Covid-Fallzahlen nicht länger als Risikogebiet vom Robert-Koch-Institut (RKI) eingestuft werden.

Ähnlich günstig sieht es auch für die Kanarischen Inseln La Palma und Lanzarote aus. Eurowings fliegt zudem von zwei britischen Flughäfen Urlauber nach Mallorca. Auch Griechenland ist im Programm, obwohl das Land zuletzt vom RKI wieder in die Risikokategorie hochgesetzt wurde. Die Buchungszahlen seien zuletzt schon kräftig gestiegen. Griechenland selbst hatte verkündet, am 14. Mai wieder für Touristen zu öffnen.

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Eurowings setzt an Ostern auf Testpflicht

Das Impfen komme im zweiten Quartal voran, die Corona-Inzidenzwerte würden sinken. „Deshalb gehe ich fest davon aus, dass weitere Lockerungen in Aussicht sind“, sagte Bischof. Airlines und Reiseunternehmen drängen die Bundesregierung und die Bundesländer dazu, beim nächsten Corona-Gipfel am 22. März einen Öffnungsplan für Reisen auf den Weg zu bringen. Sie fordern, die Quarantänepflicht bei Urlaub in Risikoländern mit einer Inzidenz über 50 durch eine Testpflicht zu ersetzen. Denn die Aussicht auf bis zu zehn Tage Quarantäne schreckt neben der Sorge über die Ansteckungsgefahr im Ausland die Verbraucher vom Reisen ab.

Eurowings will neben Urlaubern verstärkt auch Kunden mit ausländischen Wurzeln für Flüge zu Familie und Freunden in die Herkunftsländer gewinnen. Die Türkei, der Libanon und Russland gehören laut Bischof zu den angepeilten Zielen.

Mit Material von Reuters

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