Von „Soko Leipzig“-Star Melanie Marschke

7 gute Gründe für einen Ausflug nach Bad Düben

Melanie Marschke verbindet man in erster Linie mit Leipzig. Denn hier spielt sie die schöne Kommissarin Ina Zimmermann in der Krimi-Serie „Soko Leipzig“. Doch in diesen Wochen zieht es die Schauspielerin eher nach Bad Düben. Was sie dort macht – und warum sie einen Trip in die 8000-Einwohnerstadt in Sachsen nur empfehlen kann, verrät sie auf TRAVELBOOK.

Vor drei Jahren kam Melanie Marschke das erste Mal nach Bad Düben – und dort auch ganz schön rum: Das Theaterstück, bei dem sie mitwirkte, spielte nämlich an verschiedenen Orten der Stadt und bezog vor allem auch die Landschaft mit ein. „LANDschafftTHEATER“ nennt sich denn auch das Projekt.

Melanie Marschke auf dem Leipziger Opernball. In der Messestadt spielt sie seit 2001 die Kommissarin Ina Zimmermann in „Soko Leipzig“.

Foto: getty images

Während jenes Sommers im Jahr 2012 hat die „Soko Leipzig“-Schauspielerin die kleine Stadt nicht nur kennen- sondern offenbar auch lieben gelernt. Als sie gefragt wurde, ob sie auch bei dem neuen Stück des Projekts mit von der Partie ist, musste sie nicht lange überlegen und freut sich, „Bad Düben jetzt wieder regelmäßig einen Besuch abstatten zu können“. Auf TRAVELBOOK verrät sie, was die kleine Stadt in Westsachsen so besonders macht.

1. Die Lage

„Bad Düben ist ein kleines Städtchen, malerisch an der Mulde gelegen, mit unglaublich herzlichen, engagierten Bewohnern, wunderhübschen Bauwerken und einer sehr großen Kreuzung am Ortseingang“, beschreibt Melanie Marschke den 8000-Einwohner-Ort, der übrigens auch den Ausgangspunkt der Dübener Heide bildet. Hier liegt mit dem Naturpark Dübener Heide auch der schönste, da ursprünglichste Teil der Endmoränenlandschaft, die im Westen lange vom Tagebau geprägt wird, aber jetzt durch die hier neu entstandenen Seen ebenfalls einen, wenn auch neuen Reiz hat.

Fahrt in die Dübener Heide

Foto: dpa picture alliance

2. Das Märchenhafte

„Ich finde die Landschaft um die Mulde herum sehr schön, weil sie stellenweise so etwas Verwunschenes hat“, sagt Melanie Marschke. „Der Anblick der Burg in Bad Düben versetzt einen zum Beispiel sofort in eine altdeutsche Märchenwelt. Dort hat mal Napoleon übernachtet und hatte angeblich die schlechteste Nacht seines Lebens.“ Und das glaubt man gern, schließlich befahl er von Bad Düben aus den Aufmarsch seiner Truppen zur Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813. Überhaupt gebe es in Bad Düben „viele Orte und Gebäude, um die sich Sagen und Legenden ranken“.

Blick auf die Burg von Bad Düben

Foto: dpa picture alliance

3. Das Erholsame

Seit 1948 darf die Stadt Düben das „Bad“ vor ihrem Namen tragen. Die Kurstadt erkundet man am besten auf dem 630 Meter langen Kur-Stadt-Weg, auf dem man sich auch gleich ein bisschen selbst therapieren kann, wie auf der Barfußstrecke oder den Kneipp-Bädern. Und Wellness gibt es natürlich auch. Melanie Marschke: „Bisher war ich leider immer nur zum Arbeiten dort – aber jetzt, wo die dunkle Jahreszeit wieder vor der Tür steht, werde ich mir vielleicht endlich mal ein Wellness-Wochenende im Heide Spa gönnen.“

Beheiztes Außenbecken des Heide Spa

Foto: dpa picture alliance

4. Das Kulturelle

Für eine Stadt dieser Größe hat Bad Düben ein imposantes Kulturangebot. Melanie Marschke empfiehlt vor allem die Obermühle, die vom hiesigen Museumsverein wieder aufgebaut wurde und regelmäßig zu Lesungen und kleinen Konzerten einlädt – „ein sehr schöner, uriger Veranstaltungsort mit Geschichte, in dem ich auch schon das Vergnügen hatte, aufzutreten. Auch die Konzerte der Kurrende, einem tollen Chor bestehend aus Kindern und Erwachsenen, sind einen Besuch wert.“

Neben der umfunktionierten Obermühle gibt es noch vier andere Mühlen in Bad Düben, etwa die Bockwindmühle, hier im Bild

Foto: Heike Nyari

5. Die perfekte Kulisse

In den alten Kasernen Bad Dübens wurde 2005 der Film „NVA“ von Leander Haußmann gedreht. Und seit 2012 macht das „LANDschafftTheater“ die ganze Stadt zur Kulisse: „Die Zuschauer sehen das Stück nicht klassisch auf einer Bühne, sondern sie ziehen mit den Schauspielern im wahrsten Sinne durch die Landschaft und erleben das Stück an ganz verschiedenen Spielorten“, beschreibt die Schauspielerin das Projekt. Die Leipziger Fernsehkommissare haben allerdings noch nicht in Bad Düben ermittelt. Marschke: „Wir waren mit der 'Soko Leipzig' zwar schon in London, Santo Domingo, Istanbul und Moskau, aber noch nie in Bad Düben. Es gibt allerdings Gerüchte, dass sich das dieses Jahr noch ändern wird.“

War bisher noch nicht in Bad Düben aktiv: das „Soko Leipzig“-Ermittlerteam mit Melanie Marschke (2. v. r.)

Foto: dpa picture alliance

6. Das LandschafFttheater

Natürlich ist das „LANDschafftTheater“ für Melanie Marschke ein sehr guter Grund für einen Trip nach Bad Düben, denn das ist offenbar wirklich etwas Besonderes: So gibt es zum Beispiel kein fertiges Stück. Stattdessen wurde „Die große Suche“ – das Stück von 2012 – sowie „Die große Dürre“, dessen Premiere Ende August war, „speziell für die örtlichen Gegebenheiten geschrieben und entwickelt“, erklärt Melanie Marschke. „Unter professioneller Regie und mit Unterstützung einiger Profi-Schauspieler wird der gesamte Abend von Laiendarstellern getragen. Theaterbegeisterte Dübener aller Altersklassen schmeißen sich mit unglaublichem Enthusiasmus, mit Engagement und Leidenschaft in dieses Projekt – das ist sensationell und absolut einzigartig.“

7. Die Menschen

„Ein Besuch in Bad Düben lohnt sich wirklich immer“, sagt Melanie Marschke abschließend, „allein schon wegen seiner herzlichen, offenen, theaterverrückten Bewohner.“ Und diese kann man natürlich am besten in den kommenden Wochen erleben, wenn einige von ihnen direkt auf der Bühne stehen – inmitten ihres hübschen Städtchens und der verwunschenen Landschaft. Die nächsten Vorstellungen des Stücks „Die große Dürre“ finden statt am 5. September, 6. September, 11. September, 12. September, jeweils ab 17.30 Uhr.

Die „theaterverrückten Einwohner“ auf einem Probenwochenende im Sommer

Foto: Landschafttheater

Weitere Informationen zum Stück „Die große Dürre“ hier im Internet.

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