Zwergdackel-Kolumnistin Ellie schreibt bei TRAVELBOOK

Das wohl (hunde)freundlichste Café der Welt

Ab sofort berichtet unsere süße Ellie als Zwergdackel-Kolumnistin für TRAVELBOOK regelmäßig über die tierischen Belange auf Reisen. Vor allem über Hunde natürlich – und um die geht es auch heute, genauer: um Straßenhunde. Denn die bekommen im wohl nettesten Café der Welt auf Lesbos jede Nacht Kost und Logis gratis.

So ein Dackelleben ist schon was Feines: Schlafen, Fressen, Spielen, Gassigehen, zwischendurch immer mal wieder ein Leckerli, und dann das Ganze wieder von vorne. Sogar die Treppe trägt mein Frauchen mich immer hoch und runter, weil ich zum Selberlaufen zu klein (und lang) bin.

Das bin ich, der Redaktionshund von TRAVELBOOK. Ich bin ein Zwergdackel und wurde am 18. April 2015 geboren.

Foto: Kathrin Tschirner

Leider haben es aber längst nicht alle Hunde auf dieser Welt so gut wie ich, weil sie kein Zuhause haben, das hat mein Frauchen mir erzählt. Deswegen finde ich umso toller, was ein Café auf der griechischen Insel Lesbos macht: Jede Nacht öffnet dort ein Café in der Hafenstadt Mytilini seine Türen für Straßenhunde. Ein Einwohner namens Eustratios Papanis hat die schlafenden Tiere Anfang Dezember fotografiert und das Foto bei Facebook gepostet:

This picture was taken at a coffee shop in the island of Lesvos, North Aegean Sea, Greece. The country has strict laws...

Posted by Eustratios Papanis on Mittwoch, 2. Dezember 2015

Seitdem berichten immer mehr Medien weltweit über die großzügige Aktion des Café Hottspott, das direkt an der Hafenpromenade von Mytilini liegt und sich abends in eine beliebte Musikbar verwandelt. „Es gibt in dieser Stadt so viele Straßenhunde, Tausende, sie sind überall“, hat Niki, die Besitzerin des Cafés, mir erzählt. Irgendetwas müsse man doch tun, um den armen Tieren zu helfen. Sie und ihr Lebensgefährte Emmanuel stammen aus England, ihre Bar auf Lesbos haben sie schon 1989 eröffnet. Schon seit vielen Jahren nehmen sie nachts, wenn die letzten Gäste die Bar verlassen haben, streunende Hunde auf und geben ihnen zu Fressen und zu Trinken. Aber erst jetzt, durch den Post von Eustratios Papanis, ist die Öffentlichkeit auf die rührende Geste aufmerksam geworden.

Niki am Mittwochmorgen mit Hund vor ihrem Café

Foto: privat

Mytilini war dafür in letzter Zeit wegen eines ganz anderen Problems häufiger in den Medien: Flüchtlinge. Zu Tausenden landen jährlich Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak nach einer gefährlichen Bootsüberfahrt auf der bei Urlaubern beliebten Insel Lesbos, meistens in der Hafenstadt. „Letzten Sommer waren es mehr als 30.000 Flüchtlinge in der Stadt, mehr als es Einwohner gibt“, sagt Café-Besitzerin Niki. Auch ihnen versuchen sie und ihr Partner zu helfen, wo sie nur können, versorgen sie mit Getränken, geben ihnen Unterschlupf. „Wir versuchen einfach, ein bisschen zu helfen, sagt Niki über ihr Engagement, das längst nicht für jeden selbstverständlich ist. „Unser Café soll so sein, wie sein Name“, ergänzt Emmanuel. „Es soll ein warmer Ort sein, für die, die es brauchen, ein 'Hotspot' eben.“

Unsere tierische Kolumnistin Ellie und wir finden: Menschen wie Niki und Emmanuel müsste es viel mehr auf dieser Welt geben!

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