Luxushotel in Las Vegas sorgt für Aufreger

Strafe für eigene Getränke in der Minibar

Wer tut es nicht: die eigenen Getränke oder Sandwiches in der Minibar des Hotels parken und kühl halten. Nun verhängt ein Luxushotel in Las Vegas dafür eine Gebühr von 40 Euro. Dabei kostet die Nacht dort allein schon bis zu 500 Euro.

Versteckte Extra-Kosten lauern ja in vielen Hotels: Da kostet der Parkplatz vorm Hotel, der Cappuccino beim Frühstück und manchmal sogar die Benutzung des Swimmingpools. Aber wofür ein Luxushotel in Las Vegas einen Aufschlag verlangt, hat es so vermutlich noch nirgendwo gegeben: Wer im Mandalay Bay Resort & Casino in Las Vegas seine eigenen Getränke oder andere Lebensmittel in der Minibar seines Zimmers aufbewahrt, bekommt eine Gebühr von 50 US-Dollar (ca. 40 Euro) aufgebrummt.

Entdeckt und publik gemacht hat die saftige Extra-Gebühr die Amerikanerin Keri Anderson, die den US-Reiseblog HeelsFirstTravel.com betreibt und kürzlich in dem Vier-Sterne-Resort übernachtet hat. Ein Foto zeigt die geöffnete Minibar in ihrem Zimmer; an einer Wasserflasche hängt ein Kärtchen mit der Aufschrift: „Für die Aufbewahrung persönlicher Gegenstände in der Minibar werden Wiederbefüllungskosten in Höhe von 50 Dollar erhoben.“ Stattdessen könne man sich einen Kühlschrank aufs Zimmer ordern – für 35 Dollar die Nacht.

Dieses Foto nahm Keri Anderson von der Minibar ihres Hotelzimmers auf

Foto: Keri Anderson, HeelsFirstTravel.com

Der britischen „Daily Mail“ sagte Anderson, die oft in Hotels übernachtet, sie habe so etwas bisher in noch keiner anderen Einrichtung erlebt. Beinahe sei sie selbst darauf hereingefallen, weil sie den Zettel in der Minibar zunächst gar nicht bemerkt habe.

Noch dazu weist das Hotel offenbar nicht immer auf die Extra-Kosten hin, und die böse Überraschung kommt am Ende mit der Rechnung. Marion K., die im Juni 2014 im Mandalay Bay Urlaub machte, schreibt in ihrer Hotel-Bewertung bei Tripadvisor: „Achtung, wenn jemand den Kühlschrank benutzen möchte, um eventuell seine mitgebrachten Getränke zu kühlen. Scheinbar wird registriert, dass die vorhandenen Getränke entnommen werden, die in dieser Minibar stehen. Es ertönt ein Piepton. Die angeblich verbrauchten Getränke stehen dann nämlich auf der Rechnung.“

Eine Sprecherin von MGM Resorts International, zu denen das Mandalay Bay gehört, teilte auf TRAVELBOOK-Anfrage mit, dass man sehr wohl deutlich auf die anfallende Gebühr hinweise, sowohl auf der Preisliste der Minibar, als auch im Kühlschrank selbst.

Und warum darf der Gast keine eigenen Getränke darin deponieren? „Die Nutzung der Minibar für etwas anderes als den vorgesehenen Zweck kann die Sensorausstattung und den Bestand beschädigen. Deshalb raten wir den Gästen klar davon ab, ihre persönlichen Gegenstände in die Minibar zu stellen“, erklärte Unternehmens-Sprecherin Mary Hynes. Die Erhebung von Gebühren für bestimmte Extras erlaube es zudem, in einem Luxushotel  wettbewerbsfähige Zimmerpreise anzubieten.

Offenbar gibt es Las Vegas noch andere Hotels, die eine Gebühr für die private Nutzung der Minibar erheben, wie einige Leser uns inzwischen mitgeteilt haben.

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