Verbraucherzentrale warnt

Vorsicht vor Abzocke bei Ferienwohnungen!

Ferienhaus mit Pool
Mit Ferienhäusern wie diesen locken die Betrüger – doch in Wahrheit handelt es sich um ein Fake-Angebot
Foto: Getty Images

Die Anreise ist gemeistert und dann folgt der Schock: Das gebuchte Ferienhaus gibt es gar nicht. Um nicht Opfer eines solchen Betrugs zu werden, sollten Reisende bei der Buchung im Internet auf einige Hinweise achten.

Das Angebot mit falschen Ferienhäusern und -wohnungen im Netz wachse seit einigen Jahren rasant. Ob ein Inserat unseriös oder betrügerisch ist, sei auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen.

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Wie Sie sich schützen

Die Verbraucherschützer geben Urlaubern Tipps für die Buchung, um Betrügern zu entgehen:

  • Nie den Gesamtpreis für die Miete im Voraus zahlen!
  • Lastschrifteinzug oder Kreditkarte nutzen! So kann das Geld im Betrugsfall meist zurückgeholt werden.
  • Dienstleister wie Money Gram oder Western Union meiden! Bei diesen lässt sich der Zahlungsempfänger verbergen.
  • Vermieter einfach mal anrufen! Ist dauerhaft niemand erreichbar, dann Finger weg.
  • Vorsicht, wenn der Vermieter nur eine E-Mail-Adresse angibt oder per Whatsapp kommuniziert! Name und Anschrift sollten ebenfalls zu finden sein. Das gilt auch für die genaue Adresse des Mietobjekts. Daher das Impressum der Firma genau prüfen und im Zweifel sogar beim örtlichen Tourismusbüro anrufen.
  • Ist der Preis unrealistisch niedrig? Dann ist das ebenfalls ein Anzeichen für Betrug.
  • Auch bei vertrauenswürdigen Vermittlern sollte man nur buchen, wenn das Objekt detailliert beschrieben ist.