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Die 10 beliebtesten Naturwunder in Deutschland

Deutschland ist voller beeindruckender Naturwunder, die gerade jetzt im Sommer einen Besuch wert sind. Eine Inspirationsquelle für Ihren nächsten Ausflug im Freien könnte das neue Ranking von Tripadvisor sein: Basierend auf den Bewertungen deutscher und internationaler Reisender zeigt es die zehn beliebtesten Naturattraktionen in Deutschland.

Platz 1: Partnachklamm, Garmisch-Partenkirchen

Mehr als 700 Meter lang ist die Partnachklamm in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen. Der Wildbach Partnach, der ihr ihren Namen gab, hat hier eine zum Teil über 80 Meter tiefe Schlucht gebildet. Besucher können an der rechten Seite des Baches entlanglaufen, und ein Teil des Weges führt durch einen mehr als 100 Meter langen Stollen, der nach dem Absturz von Gesteinsmassen im Jahr 1991 in den Felsen gesprengt wurde. Viele Reisende sind laut Tripadvisor fasziniert von den „tosenden Wassermassen, dem ‘Regen‘, der geradezu aus den Felsen zu entspringen scheint, und dem einzigartigen Schauspiel aus Licht und Farben“. Ein Besucher empfiehlt zudem auch bei 30 Grad und Sonnenschein festes Schuhwerk und Regenschutz mitzunehmen. 

Zum Teil mehr als 80 Meter tief hat sich der Bach Partnach in die Schlucht hineingeschnitten

Foto: Getty Images

Platz 2: Königssee, Berchtesgaden, Bayern

Der Königssee im Berchtesgadener Land gehört zu den saubersten Seen in Deutschland. Weil er zwischen steilen Berghängen eingebettet ist, wird der Gebirgssee häufig mit der Form eines Fjordes verglichen. Am südlichen Ende des Königssees bietet sich Besuchern zudem ein spektakuläres Naturschauspiel: Hier stürzt der Röthbachfall, Deutschlands höchster Wasserfall, 470 Meter in die Tiefe. Lohnenswert ist, neben Wanderungen, eine Bootsfahrt zur Halbinsel Hirschau, auf der die Wallfahrtskapelle St. Bartholomä zu finden ist. „In Sankt Bartholomä kann man spazieren gehen oder längere Wanderungen machen. Sehr gutes Gasthaus mit Fischen aus dem See, empfiehlt ein Reisender bei Tripadvisor.

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Blick auf den Königssee

Foto: Getty Images

Platz 3: Zugspitze, Garmisch-Partenkirchen

Der höchste Berggipfel Deutschlands liegt auf 2962 Metern Höhe an der Grenze zu Österreich und eröffnet bei gutem Wetter einen „tollen Fernblick in alle Himmelsrichtungen“, wie ein Besucher bei Tripadvisor schreibt. Wer sich den Aufstieg nicht zutraut, kann mit einer der insgesamt drei Seilbahnen hinauffahren. Tipp: Reisende können bei einer Tagestour ab München zuerst das Kloster Ettal besuchen, dann weiter zum Eibsee fahren, von wo aus sie per Seilbahn die Zuspitze erklimmen. Mit der Zahnradbahn geht es anschließend wieder hinunter. Die Tour eignet sich auch für Langschläfer, da sie um 10.15 Uhr startet. Buchbar zum Beispiel für 93 Euro über Tripadvisor.

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Bei Speisen oder einem kühlen Bier kann man vom Gipfel der Zugspitze aus das Panorama genießen

Foto: Getty Images

4. Merkurberg, Baden-Baden, Baden-Württemberg

Der Merkurberg ist sozusagen der Hausberg der Kurstadt Baden-Baden im nördlichen Schwarzwald. Wahlweise per Wanderung, mit dem Mountainbike oder, für Faule, per Standseilbahn kommt man hinauf auf den knapp 700 Meter hohen Gipfel. Oben erwartet Besucher ein gemütliches Restaurant sowie eine 23 Meter hohe Aussichtsplattform, von der aus man einen tollen Rundblick über Baden-Baden, das Murgtal, die Rheinebene und die Vogesen hat. Tipp eines Users bei Tripadvisor: „Ein besonderes Erlebnis ist ein Picknick zum Sonnenuntergang bei warmem Wetter.“

Auf dem Merkurberg gibt es auch Picknickplätze mit Aussicht auf Baden-Baden

Foto: Getty Images

Platz 5: Elbsandsteingebirge, Sachsen

Das Elbsandsteingebirge, das sich zwischen Deutschland und Tschechien am Oberlauf der Elbe erstreckt und dessen deutscher Teil auch unter dem Namen Sächsische Schweiz bekannt ist, beeindruckt jeden. „Ich hatte ehrlich gesagt diese Gegend unterschätzt. Ganz tolle Wanderungen, abwechslungsreich und überraschend“, schreibt ein Besucher bei Tripadvisor. Turmartig bohren sich die Felsbrocken in den Himmel, dicht an dicht beieinander. Die Hänge sind reich bewaldet, und wenn dazu noch Nebel zwischen den mehr als 700 Meter hohen Bergen hängt, könnte man meinen, man sei irgendwo im tropischen China.

Tipp: Reisende können bei einem achtstündigen Tagesausflug ab Dresden zwei Parks auf einen Streich erleben, nämlich die Nationalparks Böhmische und Sächsische Schweiz, in Deutschland und Tschechien.

Die Felsformationen im Elbsandsteingebirge bilden tiefe Schluchten und Tore

Foto: Getty Images

6. Ellenbogen, Insel Sylt

An der nördlichsten Landesstelle Deutschlands in Schleswig-Holstein auf der Insel Sylt liegt der sogenannte Ellenbogen, eine Halbinsel mit Dünen und einem drei Kilometer langen naturbelassenen Sandstrand. Zusammen mit dem rot-weißen Leuchtturm bildet dieser Teil Sylts, der größtenteils Naturschutzgebiet ist, ein besonders malerisches Fotomotiv. Tipp eines Reisenden auf Tripadvisor: „Wunderbare Wanderung ab der Bushaltestelle am Weststrand entlang der Meerseite bis zum Ellenbogen und auf der Innenseite mit Blick auf List zurück, die letzten Kilometer wieder über die Mautstraße! Gute 15 Kilometer, bis zum Bogen gute drei Stunden, dort Rast mit Blick auf die Insel Romo und einige Seehunde im Wasser! Zurück wieder gut zwei Stunden.“

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Dünen auf der Halbinsel Ellenbogen mit dem Leuchtturm List Ost

Foto: Getty Images

7. Breitachklamm, Oberstdorf, Bayern

Mit der Breitachklamm im Allgäu hat es eine weitere Schlucht in die Top Ten der beliebtesten Naturwunder Deutschlands geschafft. Ein 2,5 Kilometer langer Wanderweg führt durch die Klamm, die mit bis zu 150 Metern als die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas gilt. Viele Besucher erwähnen bei Tripadvisor lobend, dass die Wanderung wegen der „gut begehbaren und gesicherten Wege an der Felswand“ auch für Kinder geeignet ist. Tipp eines Reisenden: „Unbedingt den Eingang über Österreich nehmen. Dann läuft man die Klamm runter. Und das ist wesentlich angenehmer als anders herum. Auch weil es dann unten ein Lokal zur Stärkung gibt. Die Klamm kann man nicht in Worte fassen. ‘Unbeschreiblich‘ aber passt am besten.“

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Blick von oben auf den Weg, der durch die Breitachklamm führt

Foto: Tripadvisor

8. Helgoländer Kegelrobben, Helgoland

Die Nordseeinsel Helgoland mit ihren steilen Klippen und der abgetrennten Felsnadel „Lange Anna“ ist an sich schon ein beeindruckendes Naturwunder. Ein ganz besonderes Highlight bietet sich Besuchern aber auf der vorgelagerten Badeinsel Düne: Seit Mitte der 90er-Jahre kommen regelmäßig Kegelrobben hierher, die man im Winter mit ihrem Nachwuchs am Strand bei der Aufzucht erleben kann. Im Sommer trifft man neben den Kegelrobben auch Seehunde an, die sich Schwimmern oft neugierig im Wasser nähern. „Die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können und Fotos zu schießen, ist ein Highlight auf der Düne“, schwärmt ein Urlauber in seiner Bewertung bei Tripadvisor.

Kegelrobben auf der Insel Düne bei Helgoland

Foto: Getty Images

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9. Tegernsee, Bayern

Knapp neun Quadratkilometer misst der Tegernsee in den Bayerischen Alpen, bis nach München sind es von hier aus etwa 50 Kilometer. Im Süden befinden sich zwei größere Buchten sowie die kleine Ringsee-Insel. Viele Tripadvisor-User schätzen die vielen Freizeit- und Gastronomie-Angebote und zugleich die Ruhe am See. Aus einer Bewertung:  „Romantische Stuben mit Wein und Bier. Luxushotels, Apartments und Bauernhöfe. Strandbäder, Wandern, Surfen, Radeln und gut essen. Wer hier nicht glücklich ist, ist es nirgendwo.“

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Grün trifft auf Blau: Der Tegernsee ist im Sommer ein beliebtes Badeziel

Foto: Getty Images

10. Saarschleife, Mettlach, Saarland

Ebenfalls in den Top Ten der beliebtesten Naturattraktionen Deutschlands: die Saarschleife bei Mettlach im Saarland. In Millionen von Jahren hat sich hier die Saar ihren Weg durch den Taunusquarzit gegraben, wodurch ein hügeliges, grünes Durchbruchstal entstanden ist, in dessen Umgebung man wunderbar wandern kann. Den besten Blick auf die Saarschleife haben Besucher vom 180 Meter hohen Aussichtspunkt Cloef im Mettlacher Ortsteil Orscholz (siehe auch Foto). Tipp eines Reisenden bei Tripadvisor: „Es besteht die Möglichkeit, vom Aussichtspunkt zur Saar auf einem gut begehbaren Weg hinabzusteigen.“ Hier könne man mit einer Fähre auf die andere Saarseite überwechseln und zur Burg Montclair aufzusteigen.

Beeindruckend: die Saarschleife bei Mettlach

Foto: Tripadvisor

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