Salzbergwerk Turda – 120 Meter unter Tage

So geil! Das ist der tiefste Freizeitpark der Welt

Wie leuchtende Ufos wirken die Installationen, die sich beim Blick in das riesige Salzbergwerk von Turda in Rumänien mitten in einem See tummeln. Was wir sehen, ist der wohl tiefste Freizeitpark der Welt, der bis zu 120 Meter unter der Erdoberfläche Besucher anlockt.

Wer in ein Riesenrad steigt, tut dies meist in der Hoffnung, einen möglichst weiten Ausblick auf die Umgebung zu haben. Im Riesenrad der Salina Turda im Nordwesten von Rumänien blicken die Besucher vor allem auf eins: dicke Wände. Und doch ist die Fahrt ein Erlebnis, das man so wohl kein zweites Mal auf der Welt findet und sich allein deshalb schon lohnt. Bis zu 120 Meter tief ist das alte Salzbergwerk, das ab 1992 zu einem Schaubergwerk mit Museum umgebaut wurde.

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Die Stollen sind mehr als 100 Meter tief und werden von Lichtinstallationen ausgeleuchtet

Foto: Getty Images

Eine unterirdische Insel aus Salzresten

Per Lift werden Besucher in die Tiefe gebracht, wo sie in Boote steigen und sich über den See schippern lassen können. In der Mitte des Sees ist durch Salzreste, die hier seit 1880 abgeladen wurden, eine Insel entstanden, auf der man kreisförmige Vergnügungsareale errichtet hat. Neben dem Riesenrad gibt es ein Amphitheater, in dem verschiedene Vorstellungen stattfinden, einen Minigolf-Platz, ein Karussell, eine Bowlingbahn, Tischtennisplatten und einen Kinderspielplatz.

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Eine Mine namens „Gisela“

Insgesamt ist das Salzbergwerk Turda in vier verschiedene Salzstöcke unterteilt, die unterschiedliche Namen haben und alle besichtigt werden können. Die Mine namens „Gisela“ wurde zu einer Art Wellness-Oase umgebaut und widmet sich ganz der Gesundheit, wie es auf der offiziellen Website heißt. Die salzhaltige Luft soll unter anderem bei Atemwegserkrankungen Linderung verschaffen. Eine andere Mine ist aufgrund ihrer Beschaffenheit bekannt dafür, ein besonders starkes Echo zu erzeugen.

Unter Tage finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Mit Booten können die Besucher sich über den See fahren lassen.

Foto: Getty Images

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Natürlich erfährt man auch viel über die Geschichte des Bergwerks, das schon zu Zeiten der alten Römer zur Gewinnung von Salz genutzt wurde. 1932 kam der Salzabbau ganz zum Erliegen, und im Anschluss dienten die Minen unter anderem als Käselager und im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker. 

Das folgende Video zeigt eine Tour durch das Salzbergwerk von Turda:

Salt mine Turda - Romania from binecuvantare videography on Vimeo.

Anreise

Wer das Bergwerk live erleben möchte, erreicht Turda von Bukarest aus mit dem Auto, wobei die Fahrzeit mehr als sechs Stunden dauert. Schneller geht es mit einem Inlandsflug von der Hauptstadt ins nahe Klausenburg (Cluj-Napoca). Die Strecke wird mehrmals täglich von der rumänischen Fluglinie Tarom geflogen. Das Bergwerk ist montags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 20 Lei (umgerechnet ca. 4,40 Euro).

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