Portale wie Flüge.de, Ab-in-den-Urlaub.de

Was der Insolvenz-Antrag von „Unister“ für Urlauber bedeutet

Die Leipziger Internetfirma Unister hat nach dem Tod ihres Chefs Thomas Wagner Insolvenz beantragt, womit die Handlungsfähigkeit des Unternehmens gesichert werden soll. Weil Unister unter anderem Buchungsportale für Reisen wie Ab-in-den Urlaub.de oder Flüge.de betreibt, fragen sich viele Urlauber, was das für sie bedeutet.

Den Flug gebucht, dazu noch die Nächte im Hotel – oder gleich alles im Paket: Für eine Reise fallen schnell einmal mehrere Hundert Euro an. Wenn dann Veranstalter oder Airline insolvent werden, stehen Verbraucher oft erst einmal ratlos da.

So auch bei der Internetfirma Unister, die Insolvenz beantragt hat. Sie betonte allerdings, dass die operativen Gesellschaften der Firmengruppe nicht von der Insolvenz betroffen seien. Damit gemeint sind beispielsweise Buchungsportale wie Ab-in-den-Urlaub.de und Flüge.de.

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So sind Urlauber abgesichert

Wie Urlauber abgesichert sind, sollte es zu Problemen im Zusammenhang mit einer Insolvenz kommen, fasst die Verbraucherzentrale Brandenburg zusammen.

Pauschalreise
Hier haben Reisende Glück im Unglück. Denn buchen sie eine Pauschalreise, bekommen sie einen Reisesicherungsschein und sind so im Falle einer Insolvenz des Veranstalters abgesichert. Wichtig: Nicht zahlen, solange dieser Nachweis nicht erbracht ist.

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Hotelübernachtung
Hier ist es schon ärgerlicher. Denn wurde nur das Hotel gebucht – nicht als Paket etwa mit einem Flug – besteht keine Insolvenzabsicherungspflicht. Daher wichtig: nicht alles im Voraus zahlen.

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Flugbuchung
Hier ist es ähnlich wie bei der reinen Hotelbuchung. Es gibt keine Insolvenzsicherungspflicht für Airlines. Und: Laut Bundesgerichtshofs ist es durchaus rechtmäßig, dass bei der Buchung schon der volle Preis gezahlt wird. Abgesichert ist der Reisende nur, wenn er den Flug eben im Paket bucht und so für die Pauschalreise einen Sicherungsschein bekommt. Dann trage der Veranstalter das Insolvenzrisiko der beauftragten Fluggesellschaft, erklären die Verbraucherschützer.

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