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Trauriges Video

Riesenkalmar trifft Paddleboarder – eine Begegnung ohne Happy End

Videoaufnahmen lebender Riesenkalmare sind äußerst selten. Umso erstaunlicher ist der Clip, den der Südafrikaner James Taylor nun auf Facebook und Instagram veröffentlichte. Es zeigt, wie ein verletztes Tier in der Nähe von Taylors Paddleboard schwimmt und versucht, es zu umklammern. Dann trifft der Südafrikaner eine Entscheidung, die im Netz negative Reaktionen auslöst.

Riesenkalmare sind keine Lebewesen, die einem häufig im Meer begegnen. Sichtungen sind eine Seltenheit, denn die Tiere sind in der Tiefsee beheimatet. Einst rankten sich Mythen und Legenden um die zehnarmigen Riesenkalmare, in Erzählungen werden sie zum Teil als unberechenbare Seemonster beschrieben, die Schiffe in die Tiefe reißen.

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Inzwischen weiß man natürlich, dass die Tiere für den Mensch völlig harmlos sind – was man umgekehrt nicht behaupten kann, wie die jüngste Begegnung zeigt.

, wie er auf Facebook schreibt.

Das Video, das Taylor auf Instagram und Facebook veröffentlichte, zeigt ihn schließlich mit Seil in der Hand und dem Riesenkalmar. Man sieht, wie dieser dann mit seinen Tentakeln das Board umschlingt – und es sogar schafft, dass Taylor ins Wasser springt.

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Riesenkalmar scheint verletzt gewesen zu sein

Bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass das Tier tatsächlich mitgenommen wirkt. „Leider war es schwer verletzt“, schreibt Taylor auf Instagram auf die Frage, ob das Tier überlebt hat. „Es hatte ein paar Tentakeln verloren und Bisswunden am oberen Teil des Körpers, er hat es daher nicht geschafft. Es war schon schwach, als wir es gefangen haben.“ Und weil es „kaum am Leben“ gewesen sei, wie er auf Facebook schreibt, sei es einfach gewesen, das Tier zu fangen.

Danach hätten sie den Riesenkalmar für „Forschungszwecke“ zum Strand gebracht und sich entschlossen, es wegen seiner schweren Verletzungen zu töten, wie „Earth Touch News“ Taylor zitiert. Auf Instagram löst das natürlich zum Teil heftige Kritik aus.

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Heftige Kritik auf Instagram

„Und hier sehen wir, dass es keinen Respekt mehr vor der Natur gibt – was für ein dummer Mann“, schreibt ein User namens „drecxy_love“ auf Instagram. Ein anderer fragt: „Was berechtigt dich, ein leidendes Meerestier außerhalb des Wassers noch ein bisschen mehr zu quälen, nur weil es verletzt ist? Bist du ein Meeresbiologe, oder war deine ‚Forschung‘ einfach nur opportunistische Neugier?“ Und ein User namens „haappycat“ schreibt: „ Warum hast du es an den Strand gebracht? Weil du gedacht hast, es sei verletzt, darfst du entscheiden, ob es stirbt?“

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