Karibik und Mexiko

Tuifly plant Langstreckenflüge ab Deutschland

Tuifly
Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Tuifly steht auf dem Vorfeld des Flughafens Frankfurt
Foto: Andreas Arnold/dpa

Zwei Boeing 787 Dreamliner sollen im Winterflugplan des kommenden Jahres für Tuifly den Auftakt für Fernflüge geben. Sie sollen deutsche Flughäfen mit Zielen in der Karibik und in Mexiko verbinden.

Nach entsprechenden Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) bestätigte der Tui-Konzern jetzt die Pläne.

In einem ersten Schritt sollen zunächst nur zwei Boeing 787 Dreamliner im Winterflugplan des kommenden Jahres deutsche Flughäfen mit Zielen in der Karibik und in Mexiko verbinden. Es ist aber auch von einem „geplanten Flottenaufbau“ die Rede.

Mit dem Flieger zum Schiff

Von Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien aus gibt es bei Tui bereits Fernflüge. Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann sagte, mit den Strecken aus Deutschland könnten auch Zubringerflüge zu Kreuzfahrten sowie zu konzerneigenen Hotels an den Fernzielen bedient werden.

Die Tarifkommission der VC hatte nach längeren Verzögerungen Fortschritte in den Gesprächen mit dem Management gemeldet. Dabei kam auch ein Schlichter zum Einsatz. Die diskutierten Kostensenkungen und Mehrarbeit, mit denen Investitionen in größere Maschinen ausgeglichen werden könnten, waren bei den Vertretern der Piloten zunächst auf Skepsis gestoßen.