Analyse

Diese Länder sind für deutsche Touristen teurer geworden

Scharm El-Scheich, Ägypten
Je nach Reiseland kostet ein Urlaub unterschiedlich viel Geld – vor allem in Ägypten ist es deutlich teurer geworden. Hier im Foto zu sehen ist ein Strand in Scharm El-Scheich
Foto: Getty Images

Im Urlaub mal was nettes essen gehen oder für die Familie einkaufen und abends was kochen – wie teuer das jeweils wird, das kommt sehr darauf an, in welchem Land man sich gerade befindet. In Norwegen kann das schon mal richtig ins Geld gehen im Vergleich zu einem Abendessen in Deutschland. Anders in Bulgarien, was noch recht günstig ist. Bei vielen Reiseländern hat sich im Vergleich zu 2018 viel verändert – auch, weil der Euro an Wert verloren hat.

Reisen wird für deutsche Urlauber in bestimmten Ländern immer teurer. Das geht aus einer Analyse von „TransferWise“ hervor, über die die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Ein Land rückt dabei besonders in den Fokus: Ägypten – eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen.

Insgesamt wurden 139 Länder unter die Lupe genommen. Dabei wurden die Wechselkurse und Verbraucherpreise mit den jeweiligen Vorjahreswerten verglichen. Heraus kam, dass es in 105 Ländern aufgrund von Inflation und Wechselkurs in diesem Jahr teurer ist, Urlaub zu machen als noch im Vorjahr. Ein Beispiel:

In diesen Ländern ist es für Deutsche teurer geworden:

Ägypten (+ 27 Prozent)
Kuba (+ 21 Prozent)
Mexiko (+ 11,4 Prozent)
Philippinen (+ 8,8 Prozent)
Thailand (+ 7,5 Prozent)
Japan und Brasilien (+ 6,5 Prozent)
USA (+ 6 Prozent)
Russland (+ 4,2 Prozent)

Aber es gibt auch 34 Länder, in denen es für Deutsche günstiger geworden ist im Vergleich zu 2018.

Günstiger geworden sind:

Argentinien (- 8,8 Prozent)
Island (- 8,4 Prozent)
Kolumbien (- 7,8 Prozent)
Australien (- 3,4 Prozent)
Türkei (- 2 Prozent)