In freier Wildbahn

Die schönsten Orte auf der Welt, um mit Delfinen zu schwimmen

Sie sehen meist so niedlich aus, springen fröhlich im Meer herum und verbreiten, wo sie auftauchen, immer gute Laune: Delfine. Es gibt ein paar Orte auf der Welt, wo man mit den putzigen Meeressäugern schwimmen, toben und tauchen kann – TRAVELBOOK zeigt die besten Ziele dafür.

Davon träumen viele Urlauber: einmal im Leben mit Delfinen zu schwimmen – in der freien Wildbahn, versteht sich. Die Quälerei der Meeressäuger bei Shows in Zoos, Delfinarien oder anderen Einrichtungen sollte nicht unterstützt werden.

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Aber wo genau ist das möglich? TRAVELBOOK-Redakteur Torsten Johannknecht war beispielsweise in Kaikoura, einem kleinen, bei Touristen sehr beliebten Ort auf der Südinsel Neuseelands. Dort bietet die Agentur Dolphin Encounter täglich Ausflüge zu den Delfinen direkt vor der Küste an. Ganz wichtig: Das Schwimmen und Spielen mit den Delfinen findet dabei im offenen Meer statt und nicht in eingezäunten Lebensräumen. Außerdem werden hier in Kaikoura die Tiere nicht mit Futter angelockt und so daran gewöhnt, mit den Touristen zu schwimmen. Nein, diese Schwarzdelfine kommen aus freien Stücken zu dem Boot und begeistern die Schwimmer. Dolphin Encounter lässt pro Tour auch nur eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern zu, alles zum Schutz der Delfine.

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Bester Tipp: Der Unterwasser-Song für die Delfine

Bis zu drei Touren werden täglich angeboten, die erste startet schon um 5.30 Uhr – morgens! Denn dann seien die Tiere noch am fittesten, sagen die Tour-Guides. Jeder Teilnehmer bekommt eine Einführung und das gesamte Material samt Neopren-Anzug gestellt. In der Theorie-Einheit, die natürlich vor der Abfahrt zum Boot stattfindet, wird erklärt, wie man am besten mit den Delfinen interagiert. , die sich so gut es geht mit den Tieren drehen und wenden sollen, während sie das Lied summen.

Mit Schnorchel und in kompletter Taucher-Montur, nur eben ohne Sauerstoff-Flasche, kann man in Kaikoura zusammen mit Delfinen schwimmen

Foto: Getty Images

Es funktioniert tatsächlich: Torsten krakeelt unter Wasser den Song „Let me entertain you“ von Robbie Williams in den Schnorchel – und die Delfine stehen drauf! Immer wieder kommen sie angeschwommen und gucken neugierig, was für ein komisches Geräusch das wohl sein mag und drehen Unterwasser-Pirouetten oder springen aus dem Meer in die Luft, so hoch es geht. Ein einmaliges Erlebnis.

Es gibt noch mehr Spots, wo man mit Delfinen schwimmen darf:

Pico, Azoren

Auch hier gibt es eine behutsame Begegnung zwischen Mensch und Tier, schreibt das Reiseportal „Marco Polo“. Die Undersea Soft Encounter Alliance bietet auf den portugiesischen Atlantikinseln auch das Tauchen mit den Delfinen an.

Nelson Bay, Australien

Nelson Bay hat sich dem Buckelwal- und Delfintourismus verschrieben. Die Ausflugsboote von Moonshadow beispielsweise werben mit einer 99-prozentigen Garantie, Delfine zu sehen. Allerdings: Mit einem regen Fahrplan werden die Tümmler aber auch schon mal verscheucht, schreibt „Marco Polo“. Ruhiger geht es da schon auf Muttonbird Island zu, das liegt an der Spitze von Coff's Harbour und ist zudem ein toller Aussichtspunkt.

Amazonas, Südamerika

Unglaublicher Anblick! Pinke Delfine sind eine absolute Seltenheit im Tierreich. Die Botos, oder auch Amazonasdelfine genannt, gibt es ausschließlich in Südamerika.

Foto: Getty Images

Ja, es gibt sie wirklich: rosa Delfine. Die Botos, wie die Tiere auch genannt werden, kommen ausschließlich im Amazonas und im Orinoco-Fluss in Südamerika vor. In den Flüssen gibt es dann ausgewählte Stellen, an denen es möglich ist, mit den seltenen Tieren zu schwimmen. Dafür sollte man aber am besten eine Tour buchen und sich vertrauensvoll in die Hände erfahrener Guides geben – denn in den Flüssen schwimmen nicht nur die süßen, pinken Delfine umher...

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Molat, Kroatien

Auch auf der kroatischen Insel Molat kann man Delfine beobachten – sogar vom Kajak aus. Malik Adventures bietet solche Abenteuer-Touren an. Wem das noch nicht reicht: Das Blue World Institute bietet sogar die Möglichkeit an, einen Delfin zu adoptieren. Wer selbst aktiv werden möchte, kann das etwa auch über ein Freiwilligen-Programm. Das ist unter anderem bei den Kroaten von Malik Adventures möglich oder auch bei Volunteer Work auf Filicudi (Liparische Inseln, Italien) im Mittelmeer– um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Trotzdem sollte man auch immer vorsichtig sein, wenn man mit den wilden Tieren in Kontakt gerät und sich auf gar keinen Fall von dem vermeintlichen Lächeln der Tiere täuschen lassen. Denn die Meeressäuger können sogar Haie töten und manchmal unberechenbar sein. Daher gilt: Vor Ort sollte sich jeder Teilnehmer einer Delfin-Schwimm-Tour immer auch über die Gefahren des Ausflugs informieren – aber jede gute Agentur wird das von sich aus sowieso anbieten.

In jedem Fall wird man das Erlebnis, mit Delfinen zu schwimmen oder zu tauchen, sicherlich sein ganzes Leben nicht vergessen.

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