Schauplatz von Stephen Kings Horror-Bestseller

Urlauber schießt unheimliches Foto im „The Shining“-Hotel

Kaum jemand würde vermuten, dass in der Idylle des Luxusanwesens „The Stanley Hotel” in Colorado Gruseliges vor sich geht. Doch immer wieder berichten Besucher von merkwürdigen Vorkommnissen an diesem Ort, wo sich Kultautor Stephen King zu seinem Horror-Bestseller „The Shining“ inspirieren ließ. Nun hat ein Urlauber eine wirklich unheimliche Aufnahme bei Instagram veröffentlicht.

By golly! I think I may have captured a #ghost at #StanleyHotel. #EstesPark

Ein von Henry Yau (@ares415) gepostetes Foto am

Das 1906 erbaute, herrschaftliche Gebäude, in dem das The Stanley Hotel logiert, liegt idyllisch in einem Tal, im Hintergrund die Rocky Mountains. Ein Zufall führte den damals 26-jährigen Autor Stephen King im Jahr 1973 in das Städtchen Estes Park (Colorado) – und schon auf dem Serpentinenweg hoch zum Hotel soll Stephen King die Idee zu seinem weltberühmten Gruselroman „The Shining“ gekommen sein: In der Einsamkeit eines abgelegenen, zugeschneiten Berghotels trägt sich ein schreckliches Familiendrama zu.

Stoff für sein Buch fand Stephen King vor allem im Hotelzimmer mit der Nummer 217, in dem er übernachtete. Unheimliche Dinge sollen sich in dem Raum zugetragen haben. Was genau das war, darüber sprach Stephen King niemals öffentlich. Im 1977 erschienenen Roman „The Shining“ ist das Zimmer mit der Nummer 217 jedenfalls der Inbegriff allen Grauens – und dem „The Stanley“, das im Roman als Vorbild für das Overlook-Hotel dient, brachte es unverhofften Grusel-Ruhm. Der Raum mit der Nummer 217 ist bis heute das meistgebuchte Zimmer im Stanley Hotel und praktisch rund ums Jahr von Stephen-King-Fans und Geisterjägern aus aller Welt belegt.

Mehr Fotos und Bewertungen des Stanley Hotel

Das The Stanley Hotel in den Bergen Colorados inspirierte Stephen King zu seinem Horror-Bestseller „The Shining“ – und lockt bis heute Geisterjäger und Gruselfans aus aller Welt an

Foto: Getty Images

Immer wieder berichten Urlauber von unheimlichen Dingen, die im Zimmer 217 und den Hotelfluren vor sich gehen. Nun hat ein Gast, Henry Yau, die Spekulationen um Geister, die im „The Stanley“ ihr Unwesen treiben sollen, neu entfacht: Bei Instagram postete der Tourist aus Texas ein Foto aus der Hotellobby, auf dem der alte Treppenaufgang zu sehen ist. Auf dem obersten Absatz ist deutlich eine Gestalt zu erkennen, offenbar eine Frau in einem schwarzen Kleid.

„Menschenskinder! Ich glaube, ich habe einen Geist im Stanley Hotel fotografiert“, schreibt Yau, der als PR-Direktor für ein Kindermuseum arbeitet, unter sein Foto. Dem Nachrichtenportal click2houston.com sagte er: „Als ich es aufgenommen habe, habe ich nichts bemerkt.“ Erst am nächsten Morgen, als er sich das Foto erneut ansah, habe er festgestellt, dass eine Gestalt darauf zu sehen sei. Das sei vor allem deshalb ungewöhnlich, weil er nicht gerne Menschen fotografiere. Nicht auszuschließen ist allerdings auch, dass es sich bei der Aufnahme um ein gestelltes Bild oder gar eine Collage handelt – und dass PR-Profi Henry Yau damit nur die Spuk-Legende befeuern möchte.

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Unheimlich ist die Aufnahme allemal, und manche glauben, das Foto zeige die lange verstorbene Gattin des Hotelgründers. Verschiedenen Berichten zufolge spukt sie gerne durch den Ballsaal und spielt manchmal sogar auf dem Piano. Der Geist des Hoteliers selbst soll ebenfalls durch das Gebäude streifen, vor allem in der Lobby und im Billardzimmer treibt er sein Unwesen, heißt es. Selbst Hollywoodstar Jim Carrey wurde angeblich schon Opfer des unheimlichen Spuks: Berichten zufolge stürmte er im Jahr 1994 fluchtartig aus Zimmer 217, in dem er während Dreharbeiten übernachtet hatte. Der Schauspieler schweigt bis heute vehement über die Gründe für seine Flucht.

1980 kam der Film mit Jack Nicholson in die Kinos

Foto: Getty Images

Die Kinoversion von „The Shining“ aus dem Jahr 1980 mit Jack Nicholson in der Hauptrolle wurde übrigens nicht im „The Stanley“ gedreht. Weil Regisseur Stanley Kubrick das schneeweiße Anwesen in den Bergen Colorados als zu schön und zu wenig gruselig empfand, entschied er sich für ein anderes Hotel als Kulisse: die Timberline Lodge in Oregon. Im Film trägt das Zimmer des Grauens auch nicht die Nummer 217, sondern die 237.

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