Der Euro schwächelt

Traumziele immer teurer

Wer seinen Urlaub in Ländern der Euro-Zone verbringt, denkt nicht mehr an Wechselkurse. Für Fernreisende sind sie allerdings schon ein Thema. Weil der Euro im Vergleich zum Dollar schwächelt, sind einige Destinationen zuletzt teurer geworden.

Nichts gegen Nord- und Ostsee – doch wenn's um den Traumurlaub geht, zieht es so manchen in die Ferne: Einmal das quirlige Miami erleben mit dem Ocean Drive am South Beach. Oder am anderen Ende der Welt die exotische Natur von Khao Lak in Thailand genießen – herrliche Strände und den Urwald gleich nebenan. Für Surf-Fans ist Bondi Beach in Australien ein Muss.

Für alle diese Ziele gilt: Statt wie bei uns in weiten Teilen Europas bequem mit dem Euro zahlen zu können, muss Geld gewechselt werden. Und das hat je nach Destination Vor-, mancherorts aber auch Nachteile für Reisende aus den Euro-Ländern. 

Strand bei Khao Lak

Foto: DPA

Der Euro schwächelt, steht fast zu allen Devisen unter Druck, meldet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Grund: Die Wirtschaft in der Euro-Zone stagniert, die Konjunkturaussichten haben sich eingetrübt – während sich die US-Wirtschaft erholt.

Besonders gegenüber dem australischen Dollar hat der Euro seit dem 1. Januar dieses Jahres 8,8 Prozent an Wert verloren, gefolgt vom brasilianischen Real (8,17 Prozent). Beim Neuseeland-Dollar schlägt der Wertverlust mit 5,92 Prozent zu Buche, beim US-Dollar mit 4,44 Prozent.

Ein Hotelzimmer in Sydney kostet derzeit umgerechnet rund 100 Euro, zu Jahresbeginn habe ein Tourist nur etwa 91 Euro zahlen müssen, rechnet die FAZ vor.

Bei USA-Urlauben ist der Unterschied nicht so deutlich: Anfang Januar lag der Euro bei 1,43 Dollar, während er jetzt bei 1,31 Dollar liegt und den Trip über den Großen Teich nur geringfügig teurer macht. Das das war zum Höhepunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2010 anders, als der Euro auf 1,20 Dollar fiel. Der Sommer 2008 war für USA-Reisende dagegen eine wahre Schnäppchen-Zeit: Damals kletterte der Euro auf den Rekordwert von 1,60 Dollar.

Leicht verteuert haben sich auch Reisen nach Thailand: Am 29. August steht der Euro bei 42,02 Baht, im Januar waren es noch 45,05 Baht.

Überraschend: Schweden ist derzeit für Urlauber etwas günstiger: Die Krone wurde gegenüber dem Jahresbeginn um 3,15 Prozent aufgewertet. Bei dem skandinavischen Land, das grundsätzlich zu den etwas teureren Urlaubszielen gehört, ein kleiner Lichtblick.

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