Nach Absturz von russischen Passagierflugzeug

Lufthansa streicht Sharm-el-Sheikh-Flüge

Wenige Tage nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs in Ägypten haben nicht nur Briten und Iren die Briten Flüge aus Sharm el-Sheikh vorerst gestoppt. Auch die Lufthansa strich jetzt Flüge dorthin.

Lufthansa streicht bis auf weiteres alle Flüge der Airline-Gruppe nach Sharm el-Sheikh auf der Sinai-Halbinsel. Das betreffe eine wöchentliche Verbindung der Eurowings ab Köln/Bonn und eine Strecke der Edelweiss Air ab Zürich, sagte ein Sprecher von Lufthansa.

Die deutschen Veranstalter bieten vorerst weiter Reisen ins ägyptische Sharm el-Sheikh an – trotz des Verdachts, dass ein russisches Flugzeug auf der Sinai-Halbinsel durch eine Bombe zum Absturz gebracht worden sein könnte.

Zuvor hatte Großbritannien die Flüge nach Sharm el-Sheikh vorerst eingestellt. Der britische Außenminister Philip Hammond warnte vor Reisen dorthin. Die Fluggesellschaften Easyjet, Thomson Airways, Thomas Cook und British Airways haben nach eigenen Angaben ihre Flüge zu dem Flughafen gestrichen oder aufgeschoben.

Niederländische Fluggesellschaften fliegen zunächst bis Sonntag (8. November) nicht mehr in die ägyptische Urlaubsregion. Auch das niederländische Außenministerium riet bis auf Weiteres von Flugreisen nach Sharm el-Sheikh ab.

Angst ist nach deutschem Reiserecht kein Grund, um einen Reisevertrag kostenlos kündigen zu können. Wer eine Reise zu einem Badeort auf dem südlichen Sinai gebucht hat, könne nicht kostenlos umbuchen oder stornieren, bestätigte Zeuch. Derzeit befinden sich dem DRV zufolge rund 2000 deutsche Gäste in Sharm el-Sheikh und im Badeort Dahab, der etwa 90 Kilometer entfernt liegt. Für den nördlichen Sinai gibt es seit längerer Zeit eine Reisewarnung. Dort operiert ein Ableger des Islamischen Staates (IS).

Kommen bald weniger Urlauber? Der Strand in Sharm el-Sheikh

Foto: dpa picture alliance

Nach dem Start in Sharm el-Sheikh war am Samstag (31. Oktober) der Airbus A321 der sibirischen Firma Kolavia über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. 224 Menschen kamen ums Leben. Die Unglücksursache war bisher unklar. Es ist das schwerste Unglück in der Geschichte der russischen Luftfahrt.

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