Neuer Anbieter

Ab November startet die neue Bahn-Alternative Rheinjet

München Hauptbahnhof
Der Hauptbahnhof von München ist eines der ersten Ziele, die von RheinJet angefahren werden sollen
Foto: Getty Images

Das Unternehmen Rheinjet will ab November in den deutschen Fernverkehr einsteigen: Bisher allerdings nur mit einem einzigen Zug, der zwischen drei deutschen Großstädten verkehren soll.

Nach Flixtrain kommt nun der nächste Zuganbieter, der das Monopol der deutschen Bahn im deutschen Fernverkehr brechen will: Das Unternehmen Rheinjet aus Meerbusch bei Düsseldorf, das bisher vor allem Privatjetflüge, aber auch Fernbusse bereitstellt, will ab November 2019 Zugfahrten anbieten.

Der Zug soll laut einer Pressemitteilung des Unternehmens 680 Passagieren Platz bieten, nonstop fahren und ausschließlich eine Economy Class haben. Auf TRAVELBOOK- Anfrage sagte Geschäftsführer Michael Martin, dass es sich bei dem Zug um ein altes Modell der Deutschen Bahn handele. Weitere Strecken seien vorerst nicht geplant.

So war meine erste Fahrt im Flixtrain

Wie viel kostet eine Fahrt?

Frühbucher können bereits ab 10 Euro pro einfacher Fahrt buchen. Im Preis mit inbegriffen sind laut dem Betreiber eine Sitzplatzreservierung, sowie ein Freigetränk und ein kostenloser Snack. Bis 48 Stunden vor Abfahrt können Abendmenüs zwischen 5 und 15 Euro vorab online hinzu gebucht werden, außerdem gibt es eine Bordbar. Mit dem Service wolle man „das Gefühl vom Fliegen auf die Schiene“ bringen, sagt Michael. „Wir wenden uns vor allem an Pendler, die etwa unter der Woche in einer Stadt arbeiten und am Wochenende nach Hause möchten.“

Auf Nachfrage von TRAVELBOOK, warum sich der Kunde außerdem für Rheinjet statt für die DB oder Flixtrain entscheiden sollte, sagte Martin: „Die Fahrpreise liegen deutlich unterhalb den Fahrpreisen der Deutschen Bahn und in diesem Preis sind Sitzplatzreservierung, Snack und Getränk inklusive.“