Wilde Partys, One-Night-Stands, Diebstahl

Was hinter Hoteltüren wirklich passiert

Gäste eines Hotels wollen meist eins: möglichst komfortabel eine Nacht im Urlaub oder während eines Business-Trips verbringen. Eine repräsentative Umfrage zeigt nun, wozu Hotelzimmer noch herhalten müssen: für wilde Partys, One-Night-Stands und mehr.

Sauber, ordentlich, fleißig: Diese Tugenden lassen Deutsche und andere Europäer gern mal zu Hause, wenn sie ins Hotel einchecken. Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts One Poll im Auftrag des Reiseportals lastminute.de hat jetzt enthüllt, was sich tatsächlich hinter geschlossenen Hotelzimmertüren abspielt. 6.000 Europäer, darunter 1.000 Deutsche, haben dabei Einblicke in ihr teilweise geheimes Hoteldoppelleben gewährt.

Hinter verschlossener Tür geht's heiß her

Fakt ist: Geschlafen wird nebenbei. So feierten 16 Prozent der Befragten aus Deutschland in ihrem Hotelzimmer schon mal eine wilde Party. Rund jeder Zehnte (11 Prozent) ließ es mit einer neuen Bekanntschaft im Zimmer krachen. So laut, dass die Nachbarn klopften (8 Prozent).

Und dabei war nicht immer der eigene Partner mit im Bett: Sieben Prozent betrogen ihn bzw. sie in der Unterkunft. Ebenso viele Befragten wollten Sex mit Unbekannten in einem fremden Bett: Sie nutzten das Hotelzimmer für ein Blind Date. Drei Prozent verloren nach dem Check-in sogar ihre Unschuld. Ebenfalls drei Prozent haben für die Zeit im Hotel auch gleich mal den Ehering abgenommen.

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Diebe am Werk

Doch nicht nur zum Ausschweifen verleitet das Hotelzimmer: Viele Gäste können der Versuchung nicht widerstehen, etwas mitgehen zu lassen (12 Prozent); ein schlechtes Gewissen haben sie nicht, wie 47 Prozent angaben, weil man schließlich dafür bezahlt habe. 68 Prozent nahmen Kosmetikartikel mit, bei knapp der Hälfte (45 Prozent) war es ein Hotel-Handtuch. 28 Prozent sahen zudem den Bademantel als ihren Besitz an. Die fünf Prozent der Befragten, die die Bibel einsteckten, werden spätestens bei der Lektüre des Gebots „Du sollst nicht stehlen“ feststellen, dass sie etwas falsch gemacht haben.

Unter falschem Namen

Flunkern gehört bei vielen Gästen ebenfalls zum Hotelaufenthalt dazu: Sieben Prozent haben schon mal unter falschem Namen eingecheckt. Warum? 18 Prozent davon wussten von vornherein, dass der Aufenthalt aus dem Ruder laufen würde. Bei ihren Fantasienamen ließen sich 30 Prozent von Disney- und Comicfiguren wie Donald Duck oder Mickey Mouse inspirieren.

28 Prozent schlüpfen in mondäne Rollen und werden zu Filmstars und Musikern: Audrey Hepburn, Madonna und Gary Barlow stehen hier hoch im Kurs beim Check-in. Ebenso erfinden einfach einen Namen, andere bedienen sich schlichtweg der Namen von Mitbewohnern (27 Prozent) und Verwandten (25). Und immerhin 21 Prozent wollen offenbar das Leben ihres Chefs leben und geben seinen Namen beim Einchecken an.

Offenbar hat so ein Hotelaufenthalt auch Auswirkungen auf das Verhalten: 40 Prozent gaben an, dass sie besonders lang duschen, 33 Prozent tragen im Hotel sogar einen schickeren Zwirn, 56 Prozent gönnen sich mehr als im Alltag – und einige (13 Prozent) leben sogar über ihre Verhältnisse.

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