Jetset war gestern

Gypsetting – die neue Art des Reisens?

Wer sich durch die Welt bewegt, begegnet den unterschiedlichsten Typen. Aber ist Ihnen auch schon mal ein Gypsetter über den Weg gelaufen? Oder sind Sie gar selbst einer?

Auf Reisen trifft man ja die unterschiedlichsten Typen. Alleinreisende und All-Inc-Anhänger, Backpacker und Bikerider, Cluburlauber und Cannabistouristen, Gruppenreisende und Geocacher..., aber – ist Ihnen schon mal ein Gypsetter begegnet?

Gut möglich, allerdings: nicht sehr wahrscheinlich. Denn um ein Gypsetter zu sein, braucht man zwei Dinge, von denen die meisten Menschen leider nicht genug haben: Zeit und Geld. Desweiteren unerlässlich, aber unter der Menschheit sehr viel großzügiger verteilt: Kreativität, Ruhelosigkeit, Hang zum Luxus sowie: zu farbenfrohen Stoffen, fließenden Schnitten und klirrendem Schmuck.

Wenn sich ein Gypsetter kleidet, sieht das in etwa so aus

Foto: getty

Denn Gypsetter setzt sich zusammen aus Gypsy (englisch für „Zigeuner”) und Jetsetter. Vom Jet Setter kommt die finanzielle Basis, vom traditionellen Zigeunerleben die Ablehnung des permanent Sesshaften sowie die Inspiration für den Kleiderstil. Und der darf vor allem eines nicht: teuer aussehen. Wahre Gypsetter schneiden daher gern die Labels aus ihren Markenklamotten.

Der Lifestyle der Gypsetter versucht demnach, die unkonventionelle Lebensweise der Gypsis mit dem Tempo und der Kultiviertheit der Jet Setter in Einklang zu bringen. Und wenn das gelungen ist, steht am Ende da: ein Nomade mit Sinn fürs Hedonistische, ein reisender Bohéme, ein Hippie de Luxe.

Morbid schlägt mondän

Geprägt hat den Begriff die New Yorker Journalistin Julia Chaplin, die Gypsetter an vielen Orten der Welt getroffen hat. Drei Bücher hat sie inzwischen publiziert. Gypset Style, Gypset Travel und Gypset Living. Dort beschreibt sie, was den Gypsetter ausmacht – etwa, dass er statt Champagner eher härtere Alkoholika im Glas hat, auf Statussymbole pfeift und nach alternativen Lebensformen sucht. Und natürlich verrät sie auch: wo er denn vorzugsweise hinfährt, der moderne Zigeuner.

Und wohin reist er? Natürlich nur dort hin, wo es besonders schön ist und abgeschieden. Jet-Set-Orte wie St. Tropez werden gemieden. Ebenso das erste Haus am Platz. Vorgezogen werden statt dessen malerische Villen mit Charme. Diese dürfen auch ein bisschen heruntergewirtschaftet sein. Morbid schlägt mondän, so viel ist klar. Ach ja, und am besten ist das Meer ganz nah. Denn Gypsetter, sie surfen gern.

Wo man Orte findet, die all diesen Anforderungen genügen? Zum Beispiel oben in unserer Bildergalerie, alles Empfehlungen von Chaplin & Co. Klicken Sie sich durch die Bilder von traumhaften Orten – und endecken Sie die Welt des Gypsets!

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